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	<title>Betrieb</title>
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	<description>Wegweiser auf der Karriereleiter</description>
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		<title>Die Rolle von Persönlichkeitstypen in der Teamdynamik und Führungskompetenz</title>
		<link>https://www.karriere-aktuell.de/die-rolle-von-persoenlichkeitstypen-in-der-teamdynamik-20231214.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Dec 2023 09:14:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In der Welt der Teamdynamik und Führungskompetenz spielt das Verständnis von Persönlichkeitstypen eine entscheidende Rolle. Es ist wie das Betrachten eines komplexen Puzzles, bei dem jede Teamperson einzigartige Eigenschaften und Fähigkeiten mitbringt. Die Kenntnis dieser Persönlichkeitstypen ermöglicht es, ein tieferes Verständnis für die individuellen Beweggründe und Interaktionsmuster zu entwickeln.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In der Welt der Teamdynamik und Führungskompetenz spielt das Verständnis von Persönlichkeitstypen eine entscheidende Rolle. Es ist wie das Betrachten eines komplexen Puzzles, bei dem jede Teamperson einzigartige Eigenschaften und Fähigkeiten mitbringt. Die Kenntnis dieser Persönlichkeitstypen ermöglicht es, ein tieferes Verständnis für die individuellen Beweggründe und Interaktionsmuster zu entwickeln. Dieses Wissen ist nicht nur für die Bildung effektiver Teams unerlässlich, sondern auch für die Entwicklung von Führungsqualitäten, die auf Empathie und Verständnis basieren. In einem Umfeld, in dem man sich der verschiedenen Persönlichkeitstypen bewusst ist, kann man besser auf die Bedürfnisse und Motivationen der Teammitglieder eingehen, Konflikte effizienter lösen und eine Arbeitskultur schaffen, die Vielfalt und Zusammenarbeit fördert.</p>
<h2 style="text-align: left;">Identifizierung und Nutzung verschiedener Persönlichkeitstypen in Teams</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Identifizierung und Nutzung verschiedener Persönlichkeitstypen in Teams ist vergleichbar mit der Orchestrierung eines Symphonieorchesters. Jedes Instrument, ähnlich wie jeder Persönlichkeitstyp, hat seine einzigartige Klangfarbe und Rolle. Beispielsweise neigen extrovertierte Typen dazu, in Brainstorming-Sitzungen zu glänzen, während introvertierte Teammitglieder oft durchdachte und tiefgreifende Einsichten in ruhigeren Momenten liefern. Die Herausforderung liegt darin, ein Umfeld zu schaffen, in dem jede Persönlichkeit ihren Platz findet und wertgeschätzt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein wesentlicher Aspekt hierbei ist die bewusste Teamzusammenstellung. Man sollte darauf achten, eine Mischung aus verschiedenen Persönlichkeitstypen zu integrieren, um eine dynamische und ausgewogene Teamstruktur zu erreichen. Dies fördert nicht nur Kreativität und Innovation, sondern verhindert auch Gruppendenken, das oft in homogenen Teams auftritt.</p>
<p style="text-align: justify;">Darüber hinaus ist die gezielte Förderung der Stärken jedes Persönlichkeitstyps entscheidend. Indem man individuelle Fähigkeiten erkennt und nutzt, kann man die Teamleistung maximieren. Dies erfordert ein tiefes Verständnis der verschiedenen Persönlichkeitsmerkmale und deren Auswirkungen auf die Arbeit und Interaktion im Team.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Praxis bedeutet dies, Aufgaben und Verantwortlichkeiten entsprechend den Stärken der Teammitglieder zuzuweisen. Ein guter Teamleiter erkennt die Einzigartigkeit jedes Mitglieds an und fördert ein Umfeld, in dem Vielfalt nicht nur toleriert, sondern als Schlüssel zum Erfolg angesehen wird.</p>
<h2 style="text-align: left;">Persönlichkeitstypen und ihre Auswirkungen auf die Teamkommunikation</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Auswirkungen von Persönlichkeitstypen auf die Teamkommunikation sind facettenreich und entscheidend für den Teamerfolg. Effektive Kommunikation in einem <a href="https://www.karriere-aktuell.de/verstehen-statt-verstecken-warum-buerohunde-das-team-zusammenbringen-20230321.html" target="_blank" rel="noopener">Team</a> hängt maßgeblich davon ab, wie gut die Mitglieder ihre Gedanken, Ideen und Bedenken ausdrücken und aufeinander eingehen können. Verschiedene Persönlichkeitstypen kommunizieren auf unterschiedliche Weise, was zu Missverständnissen führen kann, wenn man sich dessen nicht bewusst ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Beispielsweise tendieren extrovertierte Personen dazu, ihre Gedanken laut auszusprechen und im Dialog zu entwickeln, während introvertierte Typen oft eine präzisere Kommunikation bevorzugen und Zeit benötigen, um ihre Gedanken zu sammeln. Ein Teamleiter muss diese Unterschiede erkennen und ein Kommunikationsumfeld schaffen, das allen Typen gerecht wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist wichtig, ein Gleichgewicht zwischen verschiedenen Kommunikationsstilen zu finden und sicherzustellen, dass jedes Teammitglied gehört wird. Das kann bedeuten, unterschiedliche Kommunikationskanäle und -methoden einzusetzen, um jedem Persönlichkeitstyp gerecht zu werden. Zum Beispiel können regelmäßige Meetings mit offenen Diskussionsrunden extrovertierten Mitgliedern entgegenkommen, während schriftliche Feedback-Optionen introvertierten Mitgliedern eine Stimme geben.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer Aspekt ist die Förderung von Empathie und Verständnis im Team. Indem man Teammitglieder ermutigt, die Perspektiven und Kommunikationsstile ihrer Kollegen zu verstehen und zu respektieren, kann man eine Atmosphäre der Zusammenarbeit und des gegenseitigen Respekts schaffen. Diese Herangehensweise stärkt nicht nur die Teamkommunikation, sondern fördert auch eine tiefere Verbindung und Zusammenarbeit unter den Teammitgliedern.</p>
<h2 style="text-align: left;">Führungsstile und Persönlichkeitstypen: Eine synergetische Betrachtung</h2>
<p style="text-align: justify;">Führungsstile und Persönlichkeitstypen stehen in einer synergetischen Beziehung zueinander. Die Effektivität eines Führungsstils hängt oft davon ab, wie gut er mit den Persönlichkeitstypen innerhalb eines Teams harmoniert. Ein effektiver Führer versteht, dass nicht ein einziger Führungsstil universell anwendbar ist, sondern dass die Anpassung an die verschiedenen Persönlichkeiten im Team entscheidend für den Erfolg ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein autoritärer Führungsstil kann in einem Team mit selbstmotivierten, unabhängigen Persönlichkeitstypen kontraproduktiv sein, während er in Situationen, in denen schnelle Entscheidungen erforderlich sind, effektiv sein kann. Andererseits könnte ein partizipativer Führungsstil, der auf Konsens und Teaminput basiert, in einem divers zusammengesetzten Team, in dem verschiedene <a href="https://www.tobias-beck.com/persoenlichkeitstest/" target="_blank" rel="noopener">Persönlichkeitstypen</a> repräsentiert sind, besser funktionieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Fähigkeit, den eigenen Führungsstil flexibel anzupassen, ist daher ein Schlüsselmerkmal effektiver Führung. Ein guter Teamleader beobachtet sein Team, versteht die individuellen Persönlichkeiten und passt seinen Ansatz entsprechend an. Dies bedeutet, einen Stil zu wählen, der sowohl die Stärken als auch die Bedürfnisse der verschiedenen Teammitglieder berücksichtigt und fördert.</p>
<p style="text-align: justify;">Zudem ist die Entwicklung von emotionaler Intelligenz entscheidend. Ein Teamleiter, der in der Lage ist, emotionale Signale seines Teams zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren, kann eine Umgebung schaffen, in der sich jedes Mitglied wertgeschätzt und verstanden fühlt. Dies fördert nicht nur die individuelle Leistung, sondern auch den Teamzusammenhalt und die Gesamtleistung.</p>
<h2 style="text-align: left;">Entwicklung effektiver Teams durch Verständnis von Persönlichkeitstypen</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Entwicklung effektiver Teams durch das Verständnis von Persönlichkeitstypen ist ein zentraler Aspekt des Teammanagements. Ein Team, das auf der Grundlage eines tiefen Verständnisses der verschiedenen Persönlichkeitstypen zusammengestellt und geführt wird, kann ein hohes Maß an Effektivität und Synergie erreichen. Hierbei ist es wichtig, nicht nur die individuellen Stärken und Schwächen zu berücksichtigen, sondern auch die Art und Weise, wie diese Persönlichkeiten miteinander interagieren und sich gegenseitig beeinflussen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Schlüsselelement in diesem Prozess ist das Schaffen einer Kultur der Offenheit und Akzeptanz. Indem man eine Umgebung fördert, in der Vielfalt geschätzt und Unterschiede als Bereicherung angesehen werden, kann man ein starkes Fundament für Teamarbeit legen. Dies erfordert von der Führung, aktiv zu kommunizieren, dass alle Persönlichkeitstypen ihren eigenen Wert haben und dass die Einzigartigkeit jedes Einzelnen zum Gesamterfolg des Teams beiträgt.</p>
<p style="text-align: justify;">Des Weiteren ist es wichtig, bewusst Gelegenheiten für Teammitglieder zu schaffen, ihre verschiedenen Perspektiven und Herangehensweisen zu teilen. Workshops, Teambuilding-Aktivitäten und regelmäßige Meetings können genutzt werden, um das Verständnis und die Wertschätzung für die Vielfalt der Persönlichkeitstypen im Team zu fördern.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein zusätzlicher wichtiger Aspekt ist die kontinuierliche Reflexion und Anpassung. Teams sollten regelmäßig bewerten, wie effektiv sie zusammenarbeiten, und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen, um sicherzustellen, dass alle Persönlichkeitstypen optimal genutzt werden.</p>
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		<title>Wann ist das Handy am Arbeitsplatz ein Kündigungsgrund?</title>
		<link>https://www.karriere-aktuell.de/wann-ist-das-handy-am-arbeitsplatz-ein-kuendigungsgrund-20220810.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Aug 2022 06:46:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nur kurz eine WhatsApp-Nachricht beantworten, eine Partie Candy Crush spielen oder schnell die Freundin zurückrufen? Die Nutzung vom eigenen Handy am Arbeitsplatz ist für die meisten Menschen vollkommen normal. Aber wie sieht die Rechtslage aus? Kann das private Handy am Arbeitsplatz ein Kündigungsgrund sein? Die Arbeitsrechtskanzlei Wittig Ünalp fasst die wichtigsten Informationen zusammen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nur kurz eine WhatsApp-Nachricht beantworten, eine Partie Candy Crush spielen oder schnell die Freundin zurückrufen? Die Nutzung vom eigenen Handy am Arbeitsplatz ist für die meisten Menschen vollkommen normal. Aber wie sieht die Rechtslage aus? Kann das private Handy am Arbeitsplatz ein Kündigungsgrund sein? Die Arbeitsrechtskanzlei Wittig Ünalp fasst die wichtigsten Informationen zusammen.</p>
<p style="text-align: justify;">In den meisten Fällen handelt es sich bei der Nutzung des Smartphones im <a href="https://www.karriere-aktuell.de/unternehmen-passen-gehaltsbaender-zur-mitarbeitergewinnung-an-20220509.html" target="_blank" rel="noopener">Betrieb</a> tatsächlich um eine arbeitsvertragliche Pflichtverletzung. Wer sein Handy unerlaubterweise während der Arbeitszeit nutzt, begeht einen Arbeitszeitbetrug und damit einer Straftat zu Lasten des Arbeitgebenden. Wann die Nutzung des Handys unerlaubt ist, kann im Arbeitsvertrag geregelt werden. „Das ist aber nicht in jedem Fall nötig“, erklärt Karsten Kahlau, Rechtsanwalt bei Wittig Ünalp. „Ein Verbot kann auch über eine mündliche oder schriftliche Anweisung des Arbeitgebenden oder über eine Betriebsvereinbarung ausgesprochen werden.“ Aber Achtung: Selbst, wenn es weder eine Vereinbarung noch eine Anweisung gibt, gilt: Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen während der Arbeitszeit die vereinbarten Leistungen erbringen. „Wer stattdessen ständig auf sein Handy starrt, kann auch gekündigt werden“, sagt Karsten Kahlau.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Zu geduldig?</h3>
<p style="text-align: justify;">Knifflig wird es, wenn die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber das Handy am Arbeitsplatz zunächst duldet, aber sich später doch daran stört. „Wenn ich als Arbeitgeber die Handynutzung erst einmal dulde, kann dies später als Rechtfertigungsgrund herangezogen werden. Es muss also eindeutig klargestellt werden, welche Regeln im Unternehmen ab sofort für die Handynutzung gelten. Wenn die Mitarbeitenden gegen diese neuen Regeln verstoßen, sind Sanktionen wie Abmahnungen oder eine Kündigung möglich“, sagt Karsten Kahlau.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Ist eine fristlose Kündigung wegen Nutzung vom Handy möglich?</h3>
<p style="text-align: justify;">Wenn eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter jeden Tag privat telefoniert und kaum noch arbeitet, dann ist eine fristlose Kündigung – auch ohne Abmahnung – durchaus möglich. „Das wäre allerdings ein Extremfall. In der Praxis ist eine fristlose Kündigung aufgrund der privaten Handynutzung nicht üblich“, zeigt die Erfahrung von Karsten Kahlau.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Datenschutz, Stromdiebstahl, Persönlichkeitsrecht</h3>
<p style="text-align: justify;">Die Nutzung privater Smartphones am Arbeitsplatz kann aber nicht nur aus arbeitszeitrechtlichen Gründen problematisch sein. Wer sein privates Handy im Unternehmen auflädt, begeht grundsätzlich einen Stromdiebstahl. Auch dies ist theoretisch strafbar. Häufig schließen <a href="https://www.karriere-aktuell.de/stellenmarkt-weiter-im-aufwind-firmen-suchen-haenderingend-mitarbeiter-20220726.html" target="_blank" rel="noopener">Mitarbeitende</a> ihre Smartphones sogar an die betriebliche Hardware des Unternehmens an. Das kann vor allem dann zu Problemen führen, wenn sich über diesen Weg Cyberkriminelle Zugang zur EDV des Unternehmens verschaffen oder betriebliche Daten kopieren.</p>
<p style="text-align: justify;">„Die Liste möglicher arbeitsvertraglicher Pflichtverletzungen in Bezug auf das private Smartphone ist lang“, sagt Karsten Kahlau. „Unternehmen sollten sich deshalb im Klaren sein, ob und inwiefern sie die Nutzung privater Endgeräte gestatten wollen. Der Austausch mit einer Anwältin oder einem Anwalt hierzu ist in jedem Fall sinnvoll.“</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Wittig Ünalp Rechtsanwälte PartGmbB</em></p>
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		<title>Betriebe setzen auf Praktika und die Arbeitsagentur &#8211; weniger auf das Internet</title>
		<link>https://www.karriere-aktuell.de/betriebe-setzen-auf-praktika-und-die-arbeitsagentur-weniger-auf-das-internet-20141030.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2014 08:12:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bei der Suche nach Jugendlichen für ihre freien Lehrstellen setzen Betriebe auch in Zeiten zunehmender Passungsprobleme auf dem Ausbildungsstellenmarkt eher auf traditionelle Vorgehensweisen. Im Vordergrund stehen dabei für die Unternehmen eindeutig das Betriebspraktikum und die Einschaltung der örtlichen Arbeitsagentur. Die neuen Medien, also zum Beispiel Online-Stellenbörsen, Betriebs-Webseiten und soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter, führen &#8230;</p>
<p>The post <a href="https://www.karriere-aktuell.de/betriebe-setzen-auf-praktika-und-die-arbeitsagentur-weniger-auf-das-internet-20141030.html">Betriebe setzen auf Praktika und die Arbeitsagentur &#8211; weniger auf das Internet</a> appeared first on <a href="https://www.karriere-aktuell.de">Karriere Aktuell</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Bei der Suche nach Jugendlichen für ihre freien Lehrstellen setzen Betriebe auch in Zeiten zunehmender Passungsprobleme auf dem Ausbildungsstellenmarkt eher auf traditionelle Vorgehensweisen. Im Vordergrund stehen dabei für die Unternehmen eindeutig das Betriebspraktikum und die Einschaltung der örtlichen Arbeitsagentur. Die neuen Medien, also zum Beispiel Online-Stellenbörsen, Betriebs-Webseiten und soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter, führen zwar kein Schattendasein, gehören aber bislang eher bei größeren Betrieben zum Standardangebot. Dies zeigen aktuelle Ergebnisse einer Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Das BIBB hat innerhalb seines &#8222;Qualifizierungspanels&#8220; in einer repräsentativen Untersuchung rund 2.000 Betriebe befragt, mit welchen Strategien und Instrumenten sie sich auf die Suche nach neuen Auszubildenden begeben.</p>
<p style="text-align: justify;">Seit einigen Jahren ist der Ausbildungsstellenmarkt dadurch gekennzeichnet, dass Betriebe und Jugendliche immer schwerer zueinander finden. Der Anteil der unbesetzten Ausbildungsplätze hat sich im Vergleich zum Angebot deutlich erhöht. Gleichzeitig steigt inzwischen auch wieder die Zahl der erfolglos suchenden Bewerberinnen und Bewerber &#8211; und dies, obwohl die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen insgesamt sinkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf diese Entwicklungen reagieren die Betriebe mit unterschiedlichen Instrumenten und Strategien. Bei den direkten, persönlichen Akquisewegen setzen sie in erster Linie auf das Betriebspraktikum (71 %). Etwa jeder zweite Betrieb informiert gezielt seine Belegschaft über freie Ausbildungsplatzangebote, ein knappes Drittel präsentiert sich auf &#8211; in der Regel eintägigen &#8211; Schul- oder Messeveranstaltungen, und etwa jeder fünfte Betrieb bietet eine Einstiegsqualifizierung an.</p>
<p style="text-align: justify;">Der mit Abstand am häufigsten eingeschlagene indirekte, das heißt breit streuende Weg, neue Auszubildende zu finden, führt über die örtliche Arbeitsagentur. Drei von vier Betrieben schalten ihre Vermittlungsdienste ein. Deutlich zurückhaltender sind die Unternehmen jedoch bei der Veröffentlichung von Stellenanzeigen in Zeitungen, Online-Stellenbörsen, auf der eigenen Betriebs-Homepage oder in sozialen Netzwerken.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Ergebnisse der BIBB-Untersuchung zeigen ferner, dass sich Betriebe auf dem Ausbildungsstellenmarkt umso vielfältiger und breiter präsentieren, je höher die schulische Vorbildung der bevorzugten Zielgruppe und je höher die Zahl der zu besetzenden Ausbildungsplätze ist. Werden Abiturientinnen und Abiturienten gesucht, so erfolgt die Suche im Durchschnitt über mindestens vier unterschiedliche Kanäle und damit über mindestens einen Kanal mehr als bei der Suche nach Hauptschülerinnen und -schülern.</p>
<p style="text-align: justify;">Betriebe, die es zurzeit auf dem Ausbildungsstellenmarkt besonders schwer haben, sich zu behaupten, ziehen es demgegenüber vor, ihre Argumente für eine Ausbildung in ihrem Betrieb eher &#8222;direkt an den Mann beziehungsweise an die Frau&#8220; zu bringen. Zu diesen Betrieben gehören zum Beispiel kleine und mittlere Unternehmen, Handwerksbetriebe und Betriebe, die ausschließlich in gewerblich-technischen Berufen ausbilden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Ergebnisse der BIBB-Betriebsbefragung sind veröffentlicht in der neuesten Ausgabe von BIBB REPORT, Heft 3/2014: &#8222;Betriebe auf der Suche nach Ausbildungsplatzbewerberinnen und -bewerbern&#8220;. Die Datei kann im Internetangebot des BIBB unter www.bibb.de/bibbreport kostenlos heruntergeladen werden.</p>
<p>The post <a href="https://www.karriere-aktuell.de/betriebe-setzen-auf-praktika-und-die-arbeitsagentur-weniger-auf-das-internet-20141030.html">Betriebe setzen auf Praktika und die Arbeitsagentur &#8211; weniger auf das Internet</a> appeared first on <a href="https://www.karriere-aktuell.de">Karriere Aktuell</a>.</p>
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