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	<description>Wegweiser auf der Karriereleiter</description>
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	<title>BMBF</title>
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		<title>Neue Nachwuchsforschergruppe in den Digital Humanities</title>
		<link>https://www.karriere-aktuell.de/neue-nachwuchsforschergruppe-in-den-digital-humanities-20150529.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Kotis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2015 13:11:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das BMBF fördert die Einrichtung einer Nachwuchsforschungsgruppe am Lehrstuhl für Computerphilologie an der Uni Würzburg. Das Team wird sich in den kommenden vier Jahren der "Computergestützten literarischen Gattungsstilistik" (CLiGS) im Bereich der Romanistik widmen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das BMBF fördert die Einrichtung einer Nachwuchsforschungsgruppe am Lehrstuhl für Computerphilologie an der Uni Würzburg. Das Team wird sich in den kommenden vier Jahren der &#8222;Computergestützten literarischen Gattungsstilistik&#8220; (CLiGS) im Bereich der Romanistik widmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Institut für deutsche Philologie entsteht eine neue Nachwuchsforschungsgruppe unter Leitung von Christof Schöch. Sie gehört zum Lehrstuhl für Computerphilologie und Neuere Deutsche Literaturgeschichte von Professor Fotis Jannidis und wird in den kommenden vier Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit etwa 1,8 Millionen Euro gefördert. Der Lehrstuhl kooperiert hierbei sehr eng mit Professor Andreas Hotho aus der Informatik und Romanistik-Professorin Brigitte Burrichter.</p>
<figure id="attachment_14895" aria-describedby="caption-attachment-14895" style="width: 618px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/05/20Schöch-Tagcloud.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-14895" src="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/05/20Schöch-Tagcloud.jpg" alt="Abbildung 1: Einige “Topics” (etwa: Themen und Motive) aus französischen Theaterstücken der Klassik und Aufklärung, als “Wordcloud” visualisiert. Je größer ein Wort dargestellt ist, desto wichtiger ist es im jeweiligen Topic. (Grafik: C. Schöch, CLiGS)" width="618" height="348" srcset="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/05/20Schöch-Tagcloud.jpg 618w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/05/20Schöch-Tagcloud-280x158.jpg 280w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/05/20Schöch-Tagcloud-500x282.jpg 500w" sizes="(max-width: 618px) 100vw, 618px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14895" class="wp-caption-text">Abbildung 1: Einige “Topics” (etwa: Themen und Motive) aus französischen Theaterstücken der Klassik und Aufklärung, als “Wordcloud” visualisiert. Je größer ein Wort dargestellt ist, desto wichtiger ist es im jeweiligen Topic. (Grafik: C. Schöch, CLiGS)</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Der größte Teil der Förderung für die Digital Humanities besteht aus Mitteln für den Aufbau von Infrastrukturen. Reine Forschungsprojekte wie die Nachwuchsgruppen-Projekte sind vergleichsweise wenige zu finden, auch deshalb stellt die das so anspruchsvolle wie ehrgeizige Projekt einer &#8218;computergestützten literarischen Gattungsstilistik&#8216; etwas Besonderes dar&#8220;, sagt Professor Jannidis.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Größere Basis für Analysen und Interpretationen ermöglichen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Gruppenleiter Christof Schöch und sein Team möchten im Rahmen des geförderten Projekts die Grundlagen schaffen, um literaturwissenschaftliche Fragestellungen durch eine Kombination umfangreicher Textdaten, innovativer Analysemethoden und geisteswissenschaftlicher Interpretationsleistungen in einer völlig neuen Weise bearbeiten zu können.</p>
<p style="text-align: justify;">Bislang ist es in den Literaturwissenschaften meist so, dass Untersuchungen an einigen wenigen Werken durchgeführt werden, da schlicht die Zeit nicht reicht, etwa alle Komödien aus einer Epoche zu lesen und in Relation zueinander zu setzen oder sie mit allen Tragödien aus der gleichen Zeit zu vergleichen. &#8222;Zudem sehen wir, dass beispielsweise in literaturgeschichtlichen Darstellungen immer wieder die gleichen literarischen Werke herangezogen werden&#8220;, sagt Schöch. Damit würden vermeintlich allgemeingültige Aussagen über ganze Textgattungen und Epochen getroffen, die auf einer vergleichsweise kleinen Datenbasis beruhten.</p>
<p style="text-align: justify;">An dieser Stelle setzt die computergestützte literarische Gattungsstilistik an. Es soll in Zukunft möglich sein, eine deutlich größere Zahl an Texten vergleichend zu analysieren. Dies funktioniert beispielsweise, indem Computersoftware anhand verschiedener Wörter und Wortgruppen selbstständig gewisse wiederkehrende stilistische Mittel und Ausdrucksarten in Texten erkennt – unabhängig von Informationen über den Autor oder bereits bestehenden Einordnungen des Gesamtwerks. Diese erkannten Muster kann der Rechner dann ausgeben und der Philologe hat Ansatzpunkte für weitere Literaturarbeit. Im Zweifel nimmt er ein bestimmtes Buch aus dem Regal und liest es mit Blick auf seine konkrete Fragestellung.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Forscher erhoffen sich neue methodische Ansätze zum Problem der Trennung der stilistischen Signale von Autorschaft und Gattung in literarischen Texten oder beispielsweise die automatische Erkennung von Deskription, Narration und Argumentation in Erzähltexten. Es sei denkbar, dass sich aus der Arbeit neben neuen Methoden auch neue Gattungsbegriffe entwickelten oder zumindest an bestehenden Zugehörigkeiten gerüttelt werden könnte, so Schöch.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fünf spanische und französische Textsammlungen als Grundlage</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Grundlage der Untersuchung sind fünf umfangreiche Textsammlungen. Christof Schöch widmet sich dem französischen und spanischen Theater der Klassik und Aufklärung. Eine bereits bestehende Sammlung französischer Theaterstücke enthält rund 750 Texte. Die weiteren Textsammlungen betreffen das spanische Theater des Siglo de Oro, den französischen Roman der Aufklärung, den spanischen Roman des 19. und frühen 20. Jahrhunderts und den lateinamerikanischen Roman des 19. Jahrhunderts.</p>
<p style="text-align: justify;">Während eine der von Christof Schöch verwendeten Sammlungen bereits gut aufbereitet ist, müssen die Wissenschaftler bei den anderen Sammlungen noch Vorarbeit leisten. &#8222;Es ist tatsächlich nicht ganz einfach, gut aufbereitete Daten zu bekommen&#8220;, sagt Schöch, der selbst Romanistik, Anglistik und Psychologie in Freiburg und Tours studiert hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Damit die Computer die Daten verwenden können, müssen sie entsprechend in einem einheitlichen, XML-basierten Format aufbereitet sein &#8211; bei vier Sammlungen steht diese Aufgabe noch aus. Ein Nebenprodukt der Projektarbeit ist also, dass die bearbeiteten Sammlungen für weitere Forscher mit vollkommen anderen Forschungsfragen dann bereits aufbereitet und verfügbar sind. Schöch, der seit Anfang 2014 die Arbeitsgruppe &#8222;Digitale Romanistik&#8220; im Deutschen Romanistenverband (DRV) koordiniert, stellt aber klar: &#8222;Es handelt sich hier um ein Projekt, bei dem Analyse und Interpretation im Mittelpunkt stehen, nicht die Digitalisierung.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Enge Zusammenarbeit zwischen Romanisten und Informatikern</strong></p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Im Fokus der Arbeitsgruppe steht natürlich der literaturwissenschaftliche wie informatische Erkenntnisgewinn. Sehr wichtig ist uns jedoch auch die Ausbildung der Nachwuchswissenschaftler und die Vernetzung, in Deutschland und darüber hinaus&#8220;, sagt Schöch.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Projekt hat nicht nur für die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (die mit dem Lehrstuhl für Computerphilologie, dem Kallimachos-Zentrum für Digital Humanities, dem Digitalisierungszentrum der Bibliothek und zahlreichen Aktivitäten der Informatik ein starker DH-Standort ist) eine besondere Bedeutung, sondern auch für die Romanistik. &#8222;In Deutschland gibt es aktuell gerade zwei bis drei romanistische Vorhaben mit digitaler Methodik und vergleichbarem Umfang&#8220;, sagt Schöch. &#8222;Die Konkurrenz um die Nachwuchsgruppen-Projekte war ausgesprochen groß, aber Christof Schöch ist es mit seinem exzellenten und innovativen Projekt gelungen, die Gutachter zu überzeugen, worüber ich mich sehr freue&#8220;, sagt Lehrstuhlinhaber Fotis Jannidis.</p>
<p style="text-align: justify;">Dafür arbeitet Geisteswissenschaftler Schöch, der das Projekt bereits ein Jahr lang vorbereitet und in der Antragsphase betreut hat, in der Leitung der Nachwuchsforschergruppe eng mit der Informatik zusammen. Neben Schöch wird hier ein Post-Doc aus diesem Bereich arbeiten. Weiterhin besteht die Gruppe aus zwei Romanistik-Doktorandinnen sowie einem Romanistik-Doktorand, einem Informatik-Doktorand und mehreren Hilfskräften. &#8222;Der interdisziplinäre Aufbau ist eine der Besonderheiten der Gruppe. Es ist wichtig dafür zu sorgen, dass eben nicht die Informatik oder aber die Romanistik hier das Heft alleine in die Hand nehmen&#8220;, sagt der 37 Jahre alte Computerphilologe, der 2008 promovierte.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Es ist eine zentrale Aufgabe der Digital Humanities, den Austausch zwischen den Disziplinen herzustellen&#8220;, sagt Schöch. Im Alltag ist das nicht immer ganz einfach, wie der Forscher aus Erfahrung berichten kann. Die Arbeitsweisen der Philologen und der Informatiker seien nun einmal verschieden. Aber genau in diesem Punkt sieht der Romanist auch die Chance solcher Projekte: &#8222;Wir ergänzen uns gegenseitig, gehen methodisch aufeinander zu und lernen enorm viel voneinander&#8220;, sagt Schöch.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Arbeitsgruppe bildet eine Schnittstelle zwischen französischer und spanischer Literaturwissenschaft auf der einen und Text Mining und Maschinellem Lernen auf der anderen Seite. &#8222;Wir wollen dazu beitragen, dass zeitgemäße computergestützte Methoden für neue Anwendungsbereiche adaptiert und im Methodenrepertoire der romanistischen Literaturwissenschaften verankert werden&#8220;, erklärt Schöch.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: <span style="font-family: Calibri; font-size: medium;">Dr. Christof Schöch </span><span style="font-family: Calibri;"><span style="font-size: medium;">Lehrstuhl für Computerphilologie/ Universität Würzburg</span></span></em></p>
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		<title>BMBF und Fraunhofer-Gesellschaft prämieren herausragende studentische Arbeiten</title>
		<link>https://www.karriere-aktuell.de/bmbf-und-fraunhofer-gesellschaft-praemieren-herausragende-studentische-arbeiten-20150316.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2015 14:40:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Erlangen/Berlin/Bonn &#8211; Wie kommen wir in der Elektromobilität voran bei energieeffizientem Fahren und leistungsfähigen Batterien? Antworten darauf geben die in diesem Jahr mit den DRIVE-E-Studienpreisen ausgezeichneten Arbeiten. Stefan Müller, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, und Prof. Dr. Alexander Verl, Vorstand Technologiemarketing und Geschäftsmodelle der Fraunhofer-Gesellschaft, überreichten am gestrigen Abend im Museum &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Erlangen/Berlin/Bonn &#8211; Wie kommen wir in der Elektromobilität voran bei energieeffizientem Fahren und leistungsfähigen Batterien? Antworten darauf geben die in diesem Jahr mit den DRIVE-E-Studienpreisen ausgezeichneten Arbeiten. Stefan Müller, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, und Prof. Dr. Alexander Verl, Vorstand Technologiemarketing und Geschäftsmodelle der Fraunhofer-Gesellschaft, überreichten am gestrigen Abend im Museum Industriekultur in Nürnberg die Preise an vier junge Nachwuchswissenschaftler.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Preisverleihung war Höhepunkt der diesjährigen DRIVE-E-Akademie, die vom 8. bis 13. März 2015 in Erlangen stattfindet. &#8222;Innovationen im Automobilbau werden fest mit Deutschland verbunden und die Elektromobilität gehört klar dazu. Für künftige Nachwuchskräfte bietet die DRIVE-E-Akademie großartige Einblicke in diese Zukunftsbranche&#8220;, so Stefan Müller.</p>
<p style="text-align: justify;">Prof. Dr. Peter Gutzmer, Vorstand Technologie und stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG, hob in seiner Festrede die Bedeutung von Innovation und fundierter Ausbildung hervor: &#8222;Nicht nur die großen Autobauer, auch wir als Zulieferer sind auf kluge Nachwuchswissenschaftler angewiesen, die bestehende Konzepte verbessern und neue Ansätze für effizientes, auch elektromobiles Fahren entwickeln. Ich bin begeistert, wie hoch das Niveau der Talente bei DRIVE-E ist &#8211; und optimistisch, dass wir damit auch künftig Wissens- und Technologieführer sein werden.&#8220;</p>
<figure id="attachment_11780" aria-describedby="caption-attachment-11780" style="width: 618px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-11780" src="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/03/preistraeger_der_drive_e_studienpreise_2015_drive_e_2015_wolfgang_reiher.jpg" alt="Feierliche Verleihung der DRIVE-E-Studienpreise 2015 (v. l. n. r.): Parlamentarischer Staatssekretär Stefan Müller, Max Falk, Takashi Maximilian Beheim, Adam Gaier, Martin Frey, Prof. Dr. Alexander Verl (Fraunhofer-Gesellschaft). Quelle: obs/DRIVE-E/DRIVE-E 2015/Wolfgang Reiher" width="618" height="378" srcset="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/03/preistraeger_der_drive_e_studienpreise_2015_drive_e_2015_wolfgang_reiher.jpg 618w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/03/preistraeger_der_drive_e_studienpreise_2015_drive_e_2015_wolfgang_reiher-280x171.jpg 280w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/03/preistraeger_der_drive_e_studienpreise_2015_drive_e_2015_wolfgang_reiher-500x306.jpg 500w" sizes="(max-width: 618px) 100vw, 618px" /><figcaption id="caption-attachment-11780" class="wp-caption-text">Feierliche Verleihung der DRIVE-E-Studienpreise 2015 (v. l. n. r.): Parlamentarischer Staatssekretär Stefan Müller, Max Falk, Takashi Maximilian Beheim, Adam Gaier, Martin Frey, Prof. Dr. Alexander Verl (Fraunhofer-Gesellschaft). Quelle: obs/DRIVE-E/DRIVE-E 2015/Wolfgang Reiher</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ausgezeichnet: Vier studentische Arbeiten überzeugten die Jury</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Aus 54 eingereichten Arbeiten wählte die Jury die Gewinner aus. Den mit 4.000 Euro dotierten ersten Platz der Kategorie I (Studien-, Projekt-, Bachelorarbeiten) belegte Takashi Maximilian Beheim, seit Oktober 2014 Masterstudent Elektrotechnik an der Technischen Universität München, mit seiner Bachelorarbeit zum Thema &#8222;Betriebsstrategie-Optimierung für die Drehstrom-Asynchronmaschine als Fahrzeugantrieb&#8220;. &#8222;Durch diese sorgfältige Analyse des elektrischen Antriebs kann die Reichweite eines Elektrofahrzeugs bei unveränderter Batteriekapazität effektiv gesteigert werden&#8220;, so Alexander Verl in seiner Laudatio.</p>
<p style="text-align: justify;">Den zweiten Platz der Kategorie I errang Adam Gaier von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Er setzte sich mit seiner Studienarbeit zum Thema &#8222;Energy Efficient Control Policies using Evolutionary Strategies&#8220; durch und erhält hierfür 2.000 Euro. In der ausgezeichneten Arbeit untersuchte er, wie Navigationssysteme bei Elektroautos Steigungen, die die Batterie beanspruchen, und Gefällstrecken, die die Batterie aufladen, einbeziehen können, um energiesparender ans Ziel zu kommen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8222;Innovationspotenzial der Arbeit begeistert!&#8220;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In der Kategorie II (Diplom-, Magister-, Masterarbeiten) sicherte sich Max Falk von der Technischen Universität Dresden den mit 6.000 Euro dotierten ersten Platz. Seine Diplomarbeit beschäftigte sich ebenfalls mit dem Thema energiesparende Routenführung. Er bezieht Daten aus einem Verkehrsleitsystem in die Auswahl der Fahrstrecke ein. Damit kann durch Ausnutzung günstiger Verkehrssituationen der Energiebedarf gesenkt werden. &#8222;Die Jury hat sich für Max Falk entschieden, da seine Arbeit einen sehr wichtigen zukunftsträchtigen Aspekt berücksichtigt und wir vom Innovationspotenzial begeistert sind&#8220;, erläuterte Stefan Müller die Juryentscheidung. Die Arbeit ist Teil des von der Bundesregierung geförderten Programms &#8222;Schaufenster Elektromobilität Bayern-Sachsen&#8220;.</p>
<p style="text-align: justify;">Der mit 3.000 Euro dotierte zweite Preis in dieser Kategorie ging an Martin Frey für seine Masterarbeit zum Thema &#8222;Poly(acrylnitril)-basierte monolithische Materialien&#8220;. Frey studierte an der Universität Stuttgart am Institut für Polymerchemie. Als Doktorand bei Daimler vertieft er die Thematik seiner Masterarbeit. Dem Preisträger ist es gelungen, ein neuartiges Material für zukünftige (Lithium-Schwefel-)Batterien mit vielversprechenden Eigenschaften zu synthetisieren. Sein Ziel ist es, die Energiedichte, Lebensdauer und Sicherheit der Batterie-Zellen zu erhöhen, ohne wirtschaftliche Aspekte außer Acht zu lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Pressebilder der Veranstaltung finden Sie unter folgendem Link: http://www.drive-e.org/studienpreis/</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
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		<title>Hochschulen öffnen sich bundesweit neuen Zielgruppen</title>
		<link>https://www.karriere-aktuell.de/hochschulen-oeffnen-sich-bundesweit-neuen-zielgruppen-20140729.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jul 2014 09:36:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fast jede vierte Hochschule in Deutschland richtet sich mit einem breiteren Studienangebot an neue Zielgruppen. Ab 1. August 2014 erhalten insgesamt 97 deutsche Hochschulen eine Förderung im Rahmen des Wettbewerbs &#8222;Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen&#8220;. Die Hochschulen entwickeln Weiterbildungsangebote, die sich vor allem an Berufstätige oder Berufsrückkehrer richten, lebenslanges Lernen zum Ziel haben oder beruflich &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/07/logo_woh.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3700 " src="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/07/logo_woh.png" alt="logo_woh" width="200" height="146" /></a>Fast jede vierte Hochschule in Deutschland richtet sich mit einem breiteren Studienangebot an neue Zielgruppen. Ab 1. August 2014 erhalten insgesamt 97 deutsche Hochschulen eine Förderung im Rahmen des Wettbewerbs &#8222;Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen&#8220;. Die Hochschulen entwickeln Weiterbildungsangebote, die sich vor allem an Berufstätige oder Berufsrückkehrer richten, lebenslanges Lernen zum Ziel haben oder beruflich qualifizierten Fachkräften den Weg an die Hochschulen öffnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die erste Wettbewerbsrunde hat 2011 mit 50 Hochschulen begonnen, in der zweiten Runde ab August wird die Zahl der teilnehmenden Hochschulen fast verdoppelt &#8211; 47 weitere kommen hinzu. Insgesamt erarbeiten die Hochschulen nun Studienangebote in 73 Verbund- und Einzelprojekten. Das Spektrum der Angebote ist breit: Es reicht von der Mechatronik zur Pflegewissenschaft, von nachhaltiger Landwirtschaft bis zur IT-Sicherheit und umfasst flexible, berufsbegleitende Studiengänge ebenso wie wissenschaftliche Weiterbildung und Beratungsangebote zur Qualifizierung.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Mit dem Wettbewerb ,Aufstieg durch Bildung&#8216; verbessern wir die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung weiter&#8220;, sagte Bildungsministerin Johanna Wanka. &#8222;Lebenslange Weiterbildung und die Öffnung der Hochschulen für neue Zielgruppen sind die zeitgemäßen Antworten auf Fachkräftebedarf und demografischen Wandel. Sie schaffen so für jeden Einzelnen die Chance, sich neben Beruf und Familie flexibel weiterzuentwickeln und zu qualifizieren.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Die Förderung innerhalb beider Wettbewerbsrunden erfolgt in zwei Phasen. In der ersten Phase können Einzel- und Verbundprojekte für die Erforschung, Entwicklung und Erprobung von Studienangeboten gefördert werden. Die zweite Phase soll dazu beitragen, die Angebote in Hinblick auf eine nachhaltige Implementierung weiterzuentwickeln. In jeder Wettbewerbsrunde werden die Projekte jeweils maximal sechs Jahre gefördert. Für den Wettbewerb stehen in den Jahren 2011 bis 2020 insgesamt 250 Millionen Euro vom Bund zur Verfügung. Die geförderten Projekte werden von der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg, der Deutschen Universität für Weiterbildung in Berlin sowie der Humboldt-Universität Berlin wissenschaftlich begleitet und vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) evaluiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Liste der geförderten Hochschulen und weitere Informationen finden Sie unter: http://www.wettbewerb-offene-hochschulen-bmbf.de</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle: BMBF</p>
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