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	<title>Bund-Länder-Programm</title>
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	<description>Wegweiser auf der Karriereleiter</description>
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		<title>Neue Ideen für die Lehre</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2014 07:58:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wirtschaftsprozesse mithilfe von Legobausteinen begreifen, Filme zum Schulen von Medizinstudierenden erstellen, Apps zu kulturellen Schätzen und Naturphänomenen anfertigen, unternehmerisches Potenzial erkennen und umsetzen: Die Albert-Ludwigs-Universität hat vier Projekte aus unterschiedlichen Disziplinen mit dem Lehrentwicklungspreis „Instructional Development Award“ (IDA) 2015 ausgezeichnet. Der IDA ist mit jeweils 70.000 Euro dotiert. Die Projekte dauern bis zu einem Jahr. &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7926" aria-describedby="caption-attachment-7926" style="width: 234px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7926 size-full" src="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/11/Lehrkonzepte.jpg" alt="Foto: Baschi Bender" width="234" height="156" srcset="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/11/Lehrkonzepte.jpg 234w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/11/Lehrkonzepte-134x90.jpg 134w" sizes="(max-width: 234px) 100vw, 234px" /><figcaption id="caption-attachment-7926" class="wp-caption-text">Foto: Baschi Bender</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Wirtschaftsprozesse mithilfe von Legobausteinen begreifen, Filme zum Schulen von Medizinstudierenden erstellen, Apps zu kulturellen Schätzen und Naturphänomenen anfertigen, unternehmerisches Potenzial erkennen und umsetzen: Die Albert-Ludwigs-Universität hat vier Projekte aus unterschiedlichen Disziplinen mit dem Lehrentwicklungspreis „Instructional Development Award“ (IDA) 2015 ausgezeichnet. Der IDA ist mit jeweils 70.000 Euro dotiert. Die Projekte dauern bis zu einem Jahr. Für diese Zeit verfügen die Preisträgerinnen und Preisträger über flexibel einsetzbare Mittel, die ihnen finanzielle und zeitliche Freiräume eröffnen. Sie können zum Beispiel ihre Vertretung über Lehraufträge finanzieren oder wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Hilfskräfte einstellen. Die Förderung erfolgt aus dem Bund-Länder-Programm „Qualitätspakt Lehre“, dem Programm „EXIST-Gründungskultur – die Gründerhochschule“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und dem Europäischen Sozialfonds sowie aus Qualitätssicherungsmitteln des Projektwettbewerbs „Innovatives Studium“.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die ausgezeichneten Konzepte sind:</strong><br />
Prof. Dr. Gerhild Becker und Bettina Couné, Medizinische Fakultät „Innenansichten – Patientennaher Unterricht in der Palliativmedizin durch den Einsatz von Lehrfilmen und deren didaktische Einbindung in das Lehrangebot des Querschnittfachs Palliativmedizin“</p>
<p style="text-align: justify;">Aufgrund der hohen Zahl an Studierenden und der besonderen Belastungssituation schwerkranker und sterbender Patientinnen und Patienten sind Methoden für den patientennahen Unterricht wie Lehrvisiten oder Patientenvorstellung in der palliativmedizinischen Lehre nicht für alle Studierenden verbindlich umsetzbar. Das Projekt will dieses Vorhaben ermöglichen, indem es realitätsnahe Filme erstellt und in den Lehrplan integriert. Sie sollen prototypische Situationen des ärztlichen Handelns sowie die besonderen Herausforderungen im Umgang mit palliativmedizinischen Patienten und deren Angehörigen darstellen – von der Aufnahme bis zur Entlassung oder dem Tod. Dazu gehören neben Kommunikationssituationen wie dem „Überbringen schlechter Nachrichten“, wie es in anderen Kursen im Medizinstudium bereits geübt wird, auch die persönliche Erlebenswelt der Patienten, der Angehörigen und der professionellen Behandlerinnen und Behandler im Umgang mit dem Sterben.</p>
<p style="text-align: justify;">Darüber hinaus sollen die Studierenden ihre Lernergebnisse und Kompetenzen in einem E-Portfolio dokumentieren und reflektieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Prof. Dr. Rüdiger Glaser, Dr. Anna Chatel und Monika Nethe, Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen</strong><br />
<strong> „Natur und Kultur mobil – Studierende generieren App-Inhalte nach dem Ansatz Heritage Interpretation für die Öffentlichkeit“</strong><br />
Heritage Interpretation, die zeitgemäße Vermittlung des Natur- und Kulturerbes, steckt in Europa weitestgehend noch in den Kinderschuhen. Dabei bietet die Methode ein großes Potenzial, um wissenschaftliche Erkenntnisse Zielgruppen außerhalb der jeweiligen Fachdisziplinen zu vermitteln, zum Beispiel an Besucherinnen und Besuchern von Naturparks. Der Ansatz veranschaulicht Inhalte anhand von Geschichten und Hintergrundinformationen. Dadurch entsteht bei Besuchern ein tieferes Verständnis für das jeweilige Phänomen. Je nach Thematik – etwa Naturschutz oder nachhaltiges Leben – werden die Menschen dazu angeregt, über die Inhalte nachzudenken und ihr Verhalten zu ändern. Freiburger Studierende sollen den Ansatz Heritage Interpretation und dessen Umsetzung in drei neu entstehenden Modulen lernen. Dabei können sie auf eine internationale Datenbank mit Empfehlungen zurückgreifen. Anhand eines Baukastenprinzips erstellen die Studierenden Texte, Audiodateien und Filmsequenzen zu einer ausgewählten Thematik und konzipieren ihre eigene professionelle App auf der Basis einer didaktisch aufbereiteten Interpretation. Da die Studierenden ihre Apps einer Evaluation unterziehen, entwickeln sie gleichzeitig den Ansatz und die Datenbank weiter. Die neuen Apps stehen schließlich der Öffentlichkeit zur Verfügung und können auf Smartphones und Tablets heruntergeladen werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Prof. Dr. Stephan Lengsfeld, Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaftliche Fakultät</strong><br />
<strong> „EconRealPlay Innovation &amp; Sustainability Lab“</strong><br />
ECONREALPLAY ist eine interaktive Lehr- und Lernwerkstatt, in der Studierende ökonomische Entscheidungsprozesse und deren Umsetzung in Produktions- und Prozesssimulationen mit Legobausteinen sowie Computersimulationen aktiv erleben. Im Anschluss an das eigenständige Erfahren und Lösen von ökonomischen und sozialen Entscheidungssituationen werden Studierende durch die Vermittlung theoretischer und methodischer Grundlagen zur selbstständigen Analyse der Simulationen befähigt. Sie werten diese in Gruppenarbeit aus, bewerten Entscheidungsverhalten, zugrunde liegende Handlungsmotive sowie Prozessergebnisse und entwickeln darauf aufbauende Lösungsansätze sowie weiterführende Forschungsfragen. Die Studierenden lernen somit problem- und erfahrungsbasiert und werden zum forschenden Lernen angeregt. Ziel des Konzepts ist, Kompetenzen zum innovativen und nachhaltigen Einsatz ökonomischer, ökologischer und sozialer Ressourcen praxis- und forschungsnah zu lehren und praxisorientierte Forschungsprojekte, zum Beispiel im Bereich des nachhaltigen Wirtschaftens, anzustoßen. Diese Projekte sollen in Kooperation mit regionalen Wirtschaftsunternehmen und Start-Ups erfolgen und Lehr-Lern- Kooperationen zwischen diesen und der Universität Freiburg unterstützen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dr. Tobias Schubert, Katrin Weber, Prof. Dr. Bernd Becker, Technische Fakultät</strong><br />
<strong> „Innovatoren ausbilden am Beispiel von Smart-X: Micro Business &amp; Exist Bootcamp“</strong><br />
In vielen Projekten, die Studierende im Laufe ihres Studiums bearbeiten, steckt nicht nur ein Praxisbezug, sondern auch großes unternehmerisches Potenzial. Um daraus Ideen für die Selbstständigkeit zu entwickeln, müssen die Studierenden zunächst unternehmerische Gelegenheiten erkennen und umsetzen können. Ziel des Vorhabens ist, Studierende auf diesem Weg zu unterstützen und auszubilden. Das Lehrkonzept will bereits im Curriculum verankerte Projekte, die zu so genannten Micro Businesses werden, mit einem Workshop zur Ideenbildung von neuen Geschäftsmodellen (Exist Bootcamp) verzahnen. Die Micro Businesses sollen Studierende dafür sensibilisieren, im Studium unternehmerische Zusammenhänge zu erkennen und für die Selbstständigkeit relevante Schlüsselqualifikationen in einem Projekt aus den Bereichen „Smart-Home“, „Smart-Lab“ oder „Smart-Office“ (kurz: „Smart-X“) zu entwickeln. Dabei ist Smart-X Platzhalter für eine Vielzahl von möglichen Produkten und Dienstleistungen. Die Teams wählen je einen Aspekt aus und durchlaufen für diesen exemplarisch die gesamte Entwicklung. Parallel lernen sie im Exist-Bootcamp Gestaltungstechniken für innovative Geschäftsmodelle.</p>
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