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	<title>deutsche Hochschulen</title>
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		<title>Das Bildungs- und Forschungsjahr 2014 in Zahlen</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jan 2015 08:05:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>2,7 Millionen Studentinnen und Studenten haben sich im laufenden Wintersemester an deutschen Hochschulen immatrikuliert, so viele wie noch nie in Deutschland (Statistisches Bundesamt). Allein in den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Studierenden um mehr als ein Drittel angestiegen. Dagegen ist die Zahl der Studienanfänger mit 498.900 gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen. Gut 25 &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>2,7 Millionen Studentinnen und Studenten</strong> haben sich im laufenden Wintersemester an deutschen Hochschulen immatrikuliert, so viele wie noch nie in Deutschland (Statistisches Bundesamt). Allein in den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Studierenden um mehr als ein Drittel angestiegen. Dagegen ist die Zahl der Studienanfänger mit 498.900 gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gut 25 Milliarden Euro</strong> werden Bund und Länder für die dritte Phase des Hochschulpakts investieren, die von 2016 bis 2020 reicht. Mit dem seit 2007 laufenden Pakt stellen Bund und Länder für jeden zusätzlichen Studienanfänger 26.000 Euro bereit. Mit der zweiten Säule des Hochschulpaktes wird die Programmpauschale der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bis 2020 fortgesetzt und ab 2016 für neu bewilligte Projekte von 20 auf dann 22 Prozent erhöht. Der Bund trägt 20 Prozentpunkte, die Länder erstmals zwei Prozentpunkte. Mit der Pauschale erhalten DFG-Projekte einen Zuschlag für indirekte Projektkosten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Von 670 Euro auf 735 Euro steigt</strong> zum Herbst 2016 der Förderungshöchstsatz beim BAföG. Die kurz vor Weihnachten verabschiedete BAföG-Reform sieht eine Erhöhung der Bedarfssätze und Einkommensfreibeträge um sieben Prozent vor. Bereits vom 1. Januar 2015 an wird der Bund den Länderanteil an der Finanzierung des BAföG übernehmen. Dadurch werden die Länder vom Bund künftig jährlich um rund 1,2 Milliarden Euro entlastet. Die freiwerdenden Mittel sollen insbesondere in die Hochschulen investiert werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>19.740 Deutschlandstipendien</strong> haben deutsche Hochschulen 2013 vergeben. Das sind rund 5.844 Stipendien und 42 Prozent mehr als 2012. Rund 21,1 Millionen Euro haben private Förderer wie Unternehmen, Stiftungen oder Privatpersonen im Jahr 2013 für das Programm aufgebracht. Sie tragen pro Stipendium monatlich 150 von 300 Euro, die andere Hälfte finanziert der Bund. Damit ist mehr als jedes dritte vom Bund geförderte Stipendium für Studierende ein Deutschlandstipendium.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mehr als 4 Millionen Menschen</strong> in Europa können bis 2020 mit dem Programm Erasmus+ gefördert werden. Erasmus+ bündelt verschiedene Bildungsprogramme der EU und bietet allein in Deutschland bis zu 275.000 Studierenden, 150.000 Auszubildenden und 130.000 jungen Menschen die Möglichkeit für einen Auslandsaufenthalt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>5000 Studierende in 5 Fakultäten</strong> sollen mittelfristig an der Türkisch-Deutschen Universität in Istanbul studieren, die Bundespräsident Joachim Gauck und der türkische Staatspräsident Abdullah Gül im April eröffnet haben. Die Eröffnung war der Höhepunkt des Deutsch-Türkischen Jahres der Forschung, Bildung und Innovation 2014, in dem eine Reihe neuer Kooperationen vereinbart wurden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>280.000 Bildungsprämien-Gutscheine</strong> können vom 1. Juli 2014 bis zum 31. Dezember 2017 vergeben werden. Mit der Bildungsprämie fördert das BMBF Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich beruflich weiterbilden möchten. Der Bund fördert Erwerbstätige, die das 25. Lebensjahr vollendet haben und übernimmt die Hälfte der Veranstaltungsgebühr für Maßnahmen, die maximal 1.000 Euro kosten. Insbesondere sollen Menschen für eine Weiterbildung gewonnen werden, die aus finanziellen Gründen sonst darauf verzichtet hätten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>5,4 Milliarden Euro</strong> beträgt die Summe, die bis 2014 zur Förderung von beruflichen Aufstiegsfortbildungen, also von Meisterkursen oder anderen auf einen vergleichbaren Fortbildungsabschluss vorbereitenden Lehrgängen, eingesetzt wurde. Das &#8222;Meister-BAföG&#8220; unterstützt die Erweiterung und den Ausbau beruflicher Qualifizierung und stärkt damit die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Auf 20 Prozent</strong> am Gesamtetat der öffentlichen Haushalte werden in diesem Jahr erstmals die Bildungsausgaben von Bund und Ländern steigen. Laut Bildungsfinanzbericht 2014 des Statistischen Bundesamtes haben Bund, Länder und Gemeinden 2014 mehr als 120 Milliarden Euro für Bildung vorgesehen. Allein die Bildungsausgaben des Bundes liegen gut 60 Prozent über dem Wert von 2008.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>2000mal</strong> feiner als ein menschliches Haar (20 bis 50 Nanometer) sind die Strukturen, die sich mit den hochauflösenden Fluoreszenz-Lichtmikroskopen von Stefan Hell untersuchen lassen. Für diese bahnbrechende Entdeckung, die unter anderem in der Krebsforschung eingesetzt wird, wurde der Direktor am Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie in Göttingen im Oktober mit dem Chemie-Nobelpreis ausgezeichnet.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>6 Forschungsgebiete</strong> hat die Anfang September vorgelegte neue Hightech-Strategie der Bundesregierung ausgemacht, die für die Gesellschaft und das künftige Wachstum entscheidend sind: Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Nachhaltiges Wirtschaften und Energie, Innovative Arbeitswelt, Gesundes Leben, Intelligente Mobilität und Zivile Sicherheit. Ziel der neuen Hightech-Strategie ist es, aus kreativen Ideen konkrete Innovationen zu machen und dadurch Arbeitsplätze zu schaffen. Ziel ist, das Deutschland nicht nur Fußball-, sondern auch Innovationsweltmeister wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>325 Meter hoch</strong> und damit etwas höher als der Eiffelturm wird der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Messturm ATTO (&#8222;Amazonian Tall Tower Observatory&#8220;) in Brasilien, für den im August der Grundstein gelegt wurde. Damit liefert er im Amazonasgebiet wichtige Klimadaten aus verschiedenen Höhenschichten, die für die Bekämpfung des Klimawandels von entscheidender Bedeutung sind.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>116 Meter lang und 20,6 Meter breit</strong> ist das neue Forschungsschiff SONNE, das Bundesforschungsministerin Johanna Wanka im November der Wissenschaft übergeben hat. Das Schiff bietet Platz für eine 35köpfige Besatzung und bis zu 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die SONNE wird hauptsächlich im Indischen und Pazifischen Ozean unterwegs sein und bietet die modernsten Instrumente, um Erkenntnisse zum Schutz der Ozeane und des Klimas oder zu maritimen Rohstoffen zu gewinnen. Die Kosten für das Forschungsschiff betrugen 124,4 Millionen Euro.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>33 Forschungsprojekte</strong> zur Energiewende sind 2014 gestartet, in denen neue Formen und Methoden der Bürgerbeteiligung beim Netzausbau erprobt werden sollen. Das Spektrum der vom BMBF finanzierten Projekte reicht von Ideen, wie Bürgerinnen und Bürger zu Miteigentümern von Stromnetzen werden über die Frage, wie stromsparende Geräte schneller in die Haushalte kommen bis hin zu Konzepten, steigende Energiepreise gerecht zu verteilen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Für 100.000 Liter Eis aus Lupinen</strong> lieferte das Grimmener Unternehmen Prolupin im Vorjahr den Grundstoff. Für das vom BMBF geförderte Projekt mit dem Ziel, aus Lupinen Lebensmittel herzustellen, unter anderem das Speiseeis &#8222;Lupinesse&#8220;, haben die beteiligten Fraunhofer-Forscher und das Unternehmen den Deutschen Zukunftspreis 2014 des Bundespräsidenten gewonnen. Für dieses pflanzliche Erzeugnis wird wesentlich weniger landwirtschaftliche Anbaufläche benötigt als für tierische Produkte oder Soja.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Rund 200.000 Bürgerinnen und Bürger</strong> zwischen 20 und 69 Jahren sollen an der großen repräsentativen Gesundheitsstudie teilnehmen, die Aufschluss über die Entstehung von Krankheiten in Deutschland verspricht. Über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren wird der Einfluss etwa von genetischen Faktoren, Umweltbedingungen, sozialem Umfeld und Lebensstil untersucht. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen helfen, die Vorbeugung und Behandlung von Volkskrankheiten wie Diabetes, Demenz, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verbessern.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>70 Prozent</strong> des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland werden mit Dienstleistungen erwirtschaftet. Zugleich ist es Deutschland wie kaum einem anderen Industrieland gelungen, ein starker Produktionsstandort zu bleiben &#8211; mit einem Viertel Anteil am BIP und 7,7 Millionen Beschäftigten in diesem Bereich. Wie lassen sich angesichts von Industrie 4.0 die Wirtschaft modernisieren und zugleich familienfreundliche Arbeitszeiten sichern? Das neue Forschungsprogramm &#8222;Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen&#8220;, bis 2020 mit bis zu einer Milliarde Euro ausgestattet, geht diesen und anderen Fragen nach. Es verbindet außerdem verschiedene Aspekte, die mit der Technisierung, Automatisierung und Digitalisierung einhergehen und lädt Unternehmen und Forschungseinrichtungen ein, Lösungen zu suchen, die technischen und sozialen Fortschritt verknüpfen. So leistet es einen wichtigen Beitrag, den Wirtschaftsstandort Deutschland im globalen Wettbewerb nachhaltig zu stärken und zugleich zukunftsfähige und sozialverträgliche Arbeitsplätze zu schaffen. Für das gesamte Programm mit seinen drei Teilen sind bis 2020 insgesamt Mittel in Höhe von etwa einer Milliarde Euro vorgesehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen zum Bildungs- und Forschungsjahr 2014 finden Sie unter www.bmbf.de</p>
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		<title>Hochschul-Bildungs-Report: Schlechte Noten für deutsche Lehrer-Bildung</title>
		<link>https://www.karriere-aktuell.de/hochschul-bildungs-report-schlechte-noten-fuer-deutsche-lehrer-bildung-20140612.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2014 07:28:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin &#8211; Schlechte Noten für die Hochschulbildung in Deutschland: Bei Themen wie Ausbildung von Lehrern, Chancengerechtigkeit oder Internationalisierung sind deutsche Hochschulen noch weit von den Zielen entfernt, die sie nach Ansicht von Bildungsexperten erreichen sollten. Zu dieser Einschätzung kommt der aktuelle &#8222;Hochschul-Bildungs-Report 2020&#8220;, dessen jüngste Ausgabe Stifterverband und McKinsey &#38; Company heute veröffentlicht haben. &#8222;Besorgniserregend &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Berlin &#8211; Schlechte Noten für die Hochschulbildung in Deutschland: Bei Themen wie Ausbildung von Lehrern, Chancengerechtigkeit oder Internationalisierung sind deutsche Hochschulen noch weit von den Zielen entfernt, die sie nach Ansicht von Bildungsexperten erreichen sollten. Zu dieser Einschätzung kommt der aktuelle &#8222;Hochschul-Bildungs-Report 2020&#8220;, dessen jüngste Ausgabe Stifterverband und McKinsey &amp; Company heute veröffentlicht haben. &#8222;Besorgniserregend schlecht schneidet die Lehrer-Bildung ab&#8220;, sagte der stellvertretende Generalsekretär des Stifterverbandes, Volker Meyer-Guckel, bei der Vorstellung des Reports am Mittwoch in Berlin.</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt analysiert der Report die Fortschritte an deutschen Hochschulen in sechs Handlungsfeldern: Neben Lehrer-Bildung zählen dazu Internationalität der Bildung, Chancengerechtigkeit für Studierende, beruflich-akademische Bildung sowie berufliche Weiterbildung und MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Fazit über alle Handlungsfelder hinweg: &#8222;Die Hochschulbildung in Deutschland macht Fortschritte, ist aber immer noch weit von den Zielen entfernt, die sie erreichen sollte&#8220;, sagte McKinsey-Direktor Jürgen Schröder.</p>
<p style="text-align: justify;">Lehrer-Bildung &#8211; die besten Schüler werden selten Lehrer</p>
<p style="text-align: justify;">Die Lage bei der Lehrer-Bildung hat sich gegenüber dem Vorjahr noch einmal deutlich verschlechtert. &#8222;Es haben sich noch weniger junge Männer für ein Grundschullehramtsstudium eingeschrieben und die Betreuung im Studium hat sich aus Sicht der Lehramtsstudierenden gegenüber dem Vorjahr noch einmal verschlechtert&#8220;, sagte Volker Meyer-Guckel. Eine für den Report durchgeführte repräsentative Befragung von Abiturienten zeigt zudem: Der Lehrerberuf gehört zwar zu den Top 5 der angesehensten Berufe in Deutschland. Dennoch können sich 83% der befragten Schüler mit sehr gutem oder gutem Notendurchschnitt nicht vorstellen, Lehrer zu werden. Gute Schüler vermissen vor allem attraktive Aufstiegsmöglichkeiten und vielfältige Chancen auf dem Arbeitsmarkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Hinzu kommt: Nicht einmal jeder vierte Befragte &#8211; unabhängig von der Durchschnittsnote &#8211; mit Interesse am Lehrerberuf meint, er könne andere gut motivieren. Nur 16% der Befragten halten Selbstvertrauen und nur 13% Durchsetzungsfähigkeit für ihre persönliche Stärke. &#8222;Diese Umfrageergebnisse müssen uns wachrütteln&#8220;, mahnte Volker Meyer-Guckel und forderte, Lehrer und ihre Kompetenzen weitaus stärker in den Mittelpunkt der Schulpolitik stellen, als dies heute der Fall ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Stifterverband und McKinsey schlagen in dem Report verschiedene Maßnahmen vor, um Arbeitsumfeld und Karrierewege im Lehramt zu verbessern. So sollten die Länder Lehrer von bürokratischen Aufgaben für pädagogische Kernaufgaben entlasten, indem sie neue Stellenkategorien wie Schul- oder Unterrichtsassistenten einführen. Anstehende Besoldungsreformen für verbeamtete Lehrer sollten genutzt werden, um transparente und planbare Aufstiegsmöglichkeiten und Karrierewege für Lehrer zu schaffen und auf eine leistungsorientierte Vergütung umzustellen. Zudem fordern die Experten mehr Praxisbezüge im Studium und eine gezielte Personalentwicklung.</p>
<p style="text-align: justify;">Chancengerechte <a class="pm_ref_link" title="Stichwort: Bildung" href="http://www.presseportal.de/stichwort/bildung/17">Bildung</a> &#8211; zu arm für Exzellenz?</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiteres Ergebnis des Hochschul-Bildungs-Reports: Die Chancengerechtigkeit in der Hochschulbildung hat sich merklich verbessert. &#8222;Zu hohe Mietkosten sind für Studierende aber immer noch ein großes Problem&#8220;, sagte Jürgen Schröder. Studierende mit BAföG-Anspruch erhalten &#8211; egal, wo sie wohnen &#8211; eine Wohnpauschale von 224 Euro im Monat. Für ein Studium in Exzellenzstädten mit Mieten von im Schnitt über 300 Euro im Monat reiche das nicht aus. Acht der neun &#8222;Exzellenzstädte&#8220; seien unter den Top 20 der teuersten Studentenstädte Deutschlands.</p>
<p style="text-align: justify;">Um die Wahl des Studienorts nicht vom Geldbeutel abhängig zu machen, sollten Bund und Länder dem Report zufolge daher die für 2016/17 beschlossene Reform des BAföG dazu nutzen, die Wohnpauschale in einen regional angepassten BAföG-Wohnsatz umzuwandeln. Dieser sollte sich zwischen dem Niveau der derzeitigen Mietkosten für Studentenwohnheime (rund 240 Euro) und den durchschnittlichen Mietkosten von Studierenden (298 Euro) bewegen. Das würde je nach Modell Mehrkosten von 45 Mio. bis 208 Mio. Euro jährlich verursachen. Gegenfinanzieren ließe sich das beispielsweise, indem die Steuervorteile gesenkt würden, die gut verdienende Eltern durch die Anrechnung von Studienkosten ihrer Kinder erzielen.</p>
<p style="text-align: justify;">MINT-Bildung: Förderprogramme reformieren</p>
<p style="text-align: justify;">Trotz der gestiegenen Zahl ausländischer Technikstudierender und Absolventen in den Ingenieurwissenschaften sind im Handlungsfeld MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) nach der Lehrer-Bildung die bisher geringsten Fortschritte erzielt worden. &#8222;Unsere Analyse zeigt, dass wir die akademische und gesellschaftliche Diskussion über die besonderen Herausforderungen der MINT-Fächer anders führen müssen als bisher&#8220;, sagte Jürgen Schröder. Besonderer Handlungsbedarf bestehe in den technischen Fächern Maschinenbau, Elektrotechnik, Bauingenieurwesen und Informatik.</p>
<p style="text-align: justify;">Geplante und existierende MINT-Förderprogramme sollten deshalb zielgerichteter für einzelne Fächer entwickelt werden. Auch eine personenbezogene Förderung sollte stärker berücksichtigt werden &#8211; vor allem bei der Frauenförderung, wo es seit sechs Jahren keine messbaren Fortschritte gibt. Mit der Hälfte der jährlichen Ausgaben für öffentliche MINT-Förderprogramme &#8211; derzeit rund 10 Mio. Euro &#8211; könnten beispielsweise 10.000 Studentinnen mit einem Stipendium in Höhe von 500 Euro im Semester unterstützt werden. Jürgen Schröder: &#8222;Es geht nicht um mehr Geld für die Förderung, sondern um den bestmöglichen Einsatz der vorhandenen Mittel.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: presseportal</em></p>
<p>The post <a href="https://www.karriere-aktuell.de/hochschul-bildungs-report-schlechte-noten-fuer-deutsche-lehrer-bildung-20140612.html">Hochschul-Bildungs-Report: Schlechte Noten für deutsche Lehrer-Bildung</a> appeared first on <a href="https://www.karriere-aktuell.de">Karriere Aktuell</a>.</p>
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