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	<title>Forschungsschwerpunkte</title>
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	<title>Forschungsschwerpunkte</title>
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	<item>
		<title>Wissenschaftsrat spricht sich für Gründung einer Medizinischen Fakultät aus</title>
		<link>https://www.karriere-aktuell.de/wissenschaftsrat-spricht-sich-fuer-gruendung-einer-medizinischen-fakultaet-aus-20160708.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jul 2016 13:46:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Augsburg/MH – Der Wissenschaftsrat gibt eine positive Empfehlung zur Augsburger Universitätsmedizin ab. Universitätspräsidentin Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel sieht darin eine Bestätigung für das innovative Lehr- und Forschungskonzept der Universität Augsburg. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Augsburg/MH</strong> – Der Wissenschaftsrat gibt eine positive Empfehlung zur Augsburger Universitätsmedizin ab. Universitätspräsidentin Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel sieht darin eine Bestätigung für das innovative Lehr- und Forschungskonzept der Universität Augsburg. Für die Universität bedeutet dies einen enormen Ausbau mit einer weiteren Fakultät, einem zusätzlichen Medizincampus sowie einen Zuwachs von etwa fünfzig Prozent an Professuren.</p>
<p style="text-align: justify;">Für Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, Präsidentin der Universität Augsburg, zeigt das Votum, dass die Augsburger Universitätsmedizin auf dem richtigen Weg ist. „Ich freue mich sehr, dass der Wissenschaftsrat in seinen Empfehlungen das innovative Lehr- und Forschungskonzept der Universität Augsburg für die Medizinische Fakultät positiv würdigt. Für die Universität bedeutet dies eine enorme Ausbau mit einer weiteren Fakultät, einem zusätzlichen Medizincampus sowie einen Zuwachs von etwa fünfzig Prozent an Professuren.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Forschungsschwerpunkte mit Zukunftspotential</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Universität Augsburg hat gemeinsam mit dem Klinikum Augsburg, dem Bayerischen Wissenschaftsministerium und einem internationalen Expertengremium ein Forschungskonzept entwickelt, das sich an aktuellen Entwicklungen in der Medizin orientiert. Die innovativen Forschungsschwerpunkte sind „Medical Information Sciences“ und „Environmental Health Sciences“. Sie werden ergänzt durch klassische klinische Bereiche wie die Vaskuläre Medizin oder die Tumormedizin sowie die Translationsforschung.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Forschungsfeld „Environmental Health Sciences“ analysieren medizinische und umweltwissenschaftliche Disziplinen gemeinsam den Zusammenhang zwischen spezifischen Krankheiten und Umweltfaktoren. Ziel ist es, positive wie negative Einflüsse aus der Umwelt auf die Gesundheit – dies können auch soziale sein – zu identifizieren und Präventionsansätze zu entwickeln. Ebenso wird an der Weiterentwicklung von Diagnose und Therapie geforscht. Themen sind u. a. Luftschadstoffe, Umweltmikrobiologie oder der Klimawandel sowie gesellschaftliche Einflüsse auf Entstehung, Verlauf und Behandlung von Krankheiten. Nicht nur Hauterkrankungen oder Erkrankungen der Atemwege stehen im Zentrum des Interesses. Vielmehr fördern Umweltfaktoren auch die Entstehung von Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems wie Herzinfarkt oder Herzinsuffizienz.</p>
<p style="text-align: justify;">„Medical Information Sciences“ ist ein zukunftsorientierter Forschungsschwerpunkt, da Daten als wichtigster Rohstoff des 21. Jahrhundert gehandelt werden. Davon soll insbesondere der Gesundheitssektor in der klinischen Forschung und in der Bio­technologie im Interesse der Entwicklung individualisierter und fallspezifischer Therapien profitieren können. Themen sind unter anderem die Entwicklung von Methoden und Technologien und der Aufbau von neuen, internetbasierten Infrastrukturen für ein Lernendes Gesundheitssystem. Mögliche Anwendungsfelder sind: Effizientere Nutzung von Ressourcen durch IT-Systeme, Forschung zu Telemedizin und mobile Health (Apps &amp; Wearables), Systeme zur besseren Nutzung großer medizinischer Datenmengen, computerbasierte Modellierungen und Simulationen von Krankheits­verläufen auch unter dem Aspekt von Umwelteinflüssen und therapeutischer Interventionen.</p>
<p style="text-align: justify;">Beide Forschungsschwerpunkte bauen auf bestehenden Kompetenzen der Universität Augsburg auf: Interdisziplinäre Gesundheitsforschung, Umweltforschung und Informatik. „Medical Information Sciences“ sowie „Environmental Health Sciences“ werden in Augsburg deutschlandweit erstmals realisiert werden können.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kompetenzorientierte Ärzteausbildung im Modellstudiengang</strong></p>
<p style="text-align: justify;">An der geplanten Fakultät werden Ärztinnen und Ärzte in einem Modellstudiengang ausgebildet. Dieser wird vom festgelegten klassischen Aufbau eines Medizinstudiums abweichen.<br />
Von einer interdisziplinären Arbeitsgruppe unter Beteiligung der LMU, der TUM, der Universität Augsburg und des Klinikums Augsburg wurde das Kompetenzorientierte Augsburger Medizinische CurriculuM (KAMM) entwickelt. „Mit dem Modellstudiengang setzt die Universität Augsburg als erste in Bayern Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Verbesserung der Ärzteausbildung um“, so Doering-Manteuffel.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der innovative Charakter des Studiengangs zeigt sich besonders in folgenden Aspekten:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Aufbau orientiert sich in erster Linie an den ärztlichen Rollen und ihren Kompetenzen und nicht an den traditionellen Fächern. Die Vermittlung der Studieninhalte erfolgt zum Großteil fächerübergreifend sowie organ- und themenzentriert, wobei die einzelnen Fächer für die Studierenden dennoch klar abgrenzbar bleiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser Modellcharakter zeigt sich auch darin, dass der Studiengang nicht in eine vorklinische Phase (natur- und sozialwissenschaftliche, theoretische Grundlagen der Medizin) und eine darauf folgende klinische Phase (z. B. Innere Medizin, Neurologie, Arbeitsmedizin) gegliedert ist, sondern beide miteinander verschränkt. Dadurch werden die Studierenden – anders als bisher in Bayern üblich – bereits zu einem frühen Zeitpunkt Einblick in die medizinische Praxis am Klinikum Augsburg erhalten. So lernen sie früh den Kontakt und den Umgang mit den Patienten.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine wissenschaftliche Denk- und Handlungsweise ist für eine passende Auswahl diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen wichtig. Darauf wird im Studium besonderer Wert gelegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt verfolgt der Studiengang einen integrativen medizinischen Ansatz, der Krankheit nicht rein mechanistisch, sondern als Störung der Interaktion von körperlichen, psychischen und sozialen Faktoren versteht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bedeutender Schritt für die Universität Augsburg</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eine zusätzliche Medizinische Fakultät stellt für die Universität Augsburg eine außerordentliche Weiterentwicklung dar, die sich – in der Endausbaustufe – in 1500 zusätzlichen Studierenden und ca. 100 zusätzlichen Professuren und Lehrstühlen zeigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Zudem entsteht direkt neben dem Klinikum Augsburg ein neuer Medizincampus der Universität Augsburg.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit den beiden Forschungsschwerpunkten fügt sich die Universität Augsburg komplementär in das Gesamtprofil der anderen Medizinstandorte in Bayern ein. Es ist wichtig, dass die Universitätsmedizin Augsburg nicht zulasten anderer bayerischer Universitätsstandorte etabliert wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch außerhalb Bayern kann die Medizinische Fakultät der Universität Augsburg großes Potential entfalten – sowohl in Deutschland wie international. Sabine Doering-Manteuffel war unlängst in den USA, um erste Forschungskontakte für die neue Fakultät zu knüpfen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Uni Augsburg</em></p>
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			</item>
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		<title>Was das Mäuseauge dem Mäusegehirn erzählt</title>
		<link>https://www.karriere-aktuell.de/was-das-maeuseauge-dem-maeusegehirn-erzaehlt-20160108.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Kotis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jan 2016 08:08:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Topthema]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsschwerpunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnleistungen]]></category>
		<category><![CDATA[Infektionsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Molekularbiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Neurowissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Tübingen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bilder werden im Auge wesentlich umfassender verarbeitet und interpretiert ­als bisher bekannt. Tübinger Wissenschaftler haben in einer Studie die Kanäle untersucht, über die Informationen aus dem Auge ins Gehirn geleitet werden. Dabei identifizierten sie zahlreiche neue Zelltypen und stellten zudem fest, dass die Netzhaut über bis zu 40 verschiedene Kanäle ins Gehirn verfügen dürfte – doppelt so viele wie bislang angenommen. Die Ergebnisse wurden im renommierten Fachjournal „Nature“ veröffentlicht. DOI: 10.1038/nature16468</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><strong>Tübinger Neurowissenschaftler zeigen, wie die Netzhaut Informationen ans Gehirn sendet: Bilder werden bereits im Auge ausführlicher interpretiert als bislang angenommen</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">Bilder werden im Auge wesentlich umfassender verarbeitet und interpretiert ­als bisher bekannt. Tübinger Wissenschaftler haben in einer Studie die Kanäle untersucht, über die Informationen aus dem Auge ins Gehirn geleitet werden. Dabei identifizierten sie zahlreiche neue Zelltypen und stellten zudem fest, dass die Netzhaut über bis zu 40 verschiedene Kanäle ins Gehirn verfügen dürfte – doppelt so viele wie bislang angenommen. Die Ergebnisse wurden im renommierten Fachjournal „Nature“ veröffentlicht. DOI: 10.1038/nature16468</p>
<p style="text-align: justify;">„Was das Froschauge dem Froschgehirn erzählt“ überschrieb 1959 der Kognitionswissenschaftler Jerome Lettvin einen bahnbrechenden Aufsatz. Seine Annahme: Das Gesehene wird nicht erst im Gehirn, sondern bereits im Auge verarbeitet. Lettvin konnte zeigen, dass das Auge nicht nur wie eine Kamera Bilder aufnimmt und ungefiltert ins Gehirn weiterleitet. Vielmehr werden bereits im Auge wichtige Informationen gewonnen, beispielsweise im Falle des Frosches: „Dort ist etwas Kleines, Dunkles, vielleicht eine Fliege“. Seine Thesen waren so revolutionär, dass Lettvin zunächst ausgelacht wurde. Mittlerweile aber gilt sein vielzitierter Aufsatz als Meilenstein, die damals gestellten Fragen beschäftigen die Wissenschaft noch heute.</p>
<p style="text-align: justify;">So auch das Tübinger Forscherteam um Professor Thomas Euler und Professor Matthias Bethge vom Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften der Universität Tübingen, dem Bernstein Center for Computational Neuroscience und dem Forschungsinstitut für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Tübingen: Die Neurowissenschaftler wollten wissen, welche Informationen über die Welt die Retina (Netzhaut) vom Auge ins Gehirn sendet. Dazu untersuchten sie in einer großangelegten Studie über 11.000 einzelne Netzhaut-Zellen in Mäusen. Die bisher größte Studie dieser Art hatte ca. 450 Zellen umfasst.</p>
<p style="text-align: justify;">Durch eine Kombination modernster experimenteller Methoden untersuchten die Forscher sogenannte retinale Ganglienzellen (retinal ganglion cells, RGCs): Sie nutzten Elektroporation, eine Färbetechnik, durch die man ganze Populationen von Nervenzellen unter dem Mikroskop sichtbar machen und dann einzelnen Zellen in Echtzeit „bei der Arbeit“ zusehen kann. Dazu kamen neue Verfahren zur Analyse der großen Datenmengen. Die Wissenschaftler interessierten sich dabei vor allem für die verschiedenen Funktionen der Zellen: Unterschiedliche Ganglienzellen reagieren auf unterschiedliche Eigenschaften der gesehenen Bilder und schicken diese Informationen über getrennte Kanäle ans Gehirn, die jeweils für Kontrast, Farbe, Bewegungsrichtung, die Lage von Kanten und ihrer Orientierung etc. zuständig sind. Aus diesen Informationskanälen baut das Gehirn dann unser Bild von der Welt. Die Wissenschaftler testeten Nervenzellreaktionen auf verschiedene einfache Bilder und bewegte optische Reize.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Forscherteam konnte anhand dieser funktionalen Unterscheidung bis zu 40 verschiedene Typen von Ganglienzellen in der Netzhaut zuordnen, die sehr wahrscheinlich ebenso viele Informationskanäle repräsentieren. Bislang war man von maximal 20 Typen ausgegangen. Die Ergebnisse aus dem Mausmodell lassen sich zwar nicht eins zu eins auf den Menschen übertragen – die Retina ist aber bei allen Säugetieren sehr ähnlich aufgebaut.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Vielzahl an Informationskanälen weist darauf hin, dass die Netzhaut die aufgenommenen Lichtsignale nicht nur in Nervenzellsignale umwandelt, sondern bereits wichtige Interpretationsarbeit leistet. Mit ihrer grundlegenden Arbeit sind die Tübinger Wissenschaftler dem Verständnis, wie die Interpretation von Bildern im Gehirn erfolgt, einen Schritt näher gekommen. Da viele Erkrankungen, die den Sehsinn einschränken, nur bestimmte Zelltypen in der Retina oder bestimmte Informationskanäle betreffen, können die Erkenntnisse auch dazu beitragen, gezielte Therapien zu entwickeln. Auch die – gerade in Tübingen – seit einigen Jahren voranschreitende Forschung an prothetischer Implantattechnologie (Retina-Implantat), die eines Tages Blinde sehend machen könnte, kann derartige Beobachtungen nutzen. Bisherige Modelle stimulieren die Netzhaut relativ unspezifisch, mit Hilfe der neuen Erkenntnisse könnten künftige Versionen gezielt visuelle Informationen in die passenden Kanäle einspeisen.</p>
<p style="text-align: justify;">Publikation: Tom Baden, Philipp Berens, Katrin Franke, Miroslav Román Rosón, Matthias Bethge, Thomas Euler: “The Functional Diversity of Retinal Ganglion Cells in the Mouse.” Nature (im Druck). Januar 2016. DOI: 10.1038/nature16468</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kontakt:</strong><br />
Prof. Thomas Euler, Universität Tübingen, Werner-Reichardt-Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN), , Telefon +49 7071 29-85028, thomas.euler@cin.uni-tuebingen.de, www.eye-tuebingen.de/eulerlab</p>
<div><strong>Innovativ. Interdisziplinär. International.</strong></p>
<p>Die Universität Tübingen verbindet diese Leitprinzipien in ihrer Forschung und Lehre, und das seit ihrer Gründung. Seit mehr als fünf Jahrhunderten zieht die Universität Tübingen europäische und internationale Geistesgrößen an. Immer wieder hat sie wichtige neue Entwicklungen in den Geistes- und Naturwissenschaften, der Medizin und den Sozialwissenschaften angestoßen und hervorgebracht. Tübingen ist einer der weltweit führenden Standorte in den Neurowissenschaften. Gemeinsam mit der Medizinischen Bildgebung, der Translationalen Immunologie und Krebsforschung, der Mikrobiologie und Infektionsforschung sowie der Molekularbiologie der Pflanzen prägen sie den Tübinger Forschungsschwerpunkt im Bereich der Lebenswissenschaften. Weitere Forschungsschwerpunkte sind die Geo- und Umweltforschung, Astro-, Elementarteilchen- und Quantenphysik, Archäologie und Anthropologie, Sprache und Kognition sowie Bildung und Medien. Die Universität Tübingen gehört zu den elf deutschen Universitäten, die als exzellent ausgezeichnet wurden. In nationalen und internationalen Rankings belegt sie regelmäßig Spitzenplätze. In diesem attraktiven und hoch innovativen Forschungsumfeld haben sich über die Jahrzehnte zahlreiche außeruniversitäre Forschungsinstitute und junge, ambitionierte Unternehmen angesiedelt, mit denen die Universität kooperiert. Durch eine enge Verzahnung von Forschung und Lehre bietet die Universität Tübingen Studierenden optimale Bedingungen. Mehr als 28.000 Studierende aus aller Welt sind aktuell an der Universität Tübingen eingeschrieben. Ihnen steht ein breites Angebot von rund 300 Studiengängen zur Verfügung – von der Ägyptologie bis zu den Zellulären Neurowissenschaften.</p></div>
<p><strong>Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN)</strong></p>
<p>Das Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN) ist eine interdisziplinäre Institution an der Eberhard Karls Universität Tübingen, finanziert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Rahmen der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern. Ziel des CIN ist es, zu einem tieferen Verständnis von Hirnleistungen beizutragen und zu klären, wie Erkrankungen diese Leistungen beeinträchtigen. Das CIN wird von der Überzeugung geleitet, dass dieses Bemühen nur erfolgreich sein kann, wenn ein integrativer Ansatz gewählt wird.</p>
<p><em>Quelle: Universität Tübingen</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neue Senatssprecher an der Universität Paderborn</title>
		<link>https://www.karriere-aktuell.de/neue-senatssprecher-an-der-universitaet-paderborn-20151026.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Kotis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2015 07:55:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
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		<category><![CDATA[Britisches Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsschwerpunkte]]></category>
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		<category><![CDATA[Institut für Anglistik]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturwissenschaften]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Senat der Universität Paderborn hat heute in geheimer Wahl einstimmig für zwei Jahre die Anglistin Prof. Dr. Merle Tönnies als Sprecherin und den Wirtschaftswissen-schaftler Prof. Dr. Burkhard Hehenkamp als stellvertretenden Sprecher gewählt. Tönnies und Hehenkamp folgen damit auf Prof. Dr.-Ing. Bernd Henning, dem der Senat für sei-ne langjährigen Dienste dankte. Die Spre-cherin koordiniert die Arbeit des Senates und vertritt in ihrem Amt alle Statusgruppen.</p>
<p>The post <a href="https://www.karriere-aktuell.de/neue-senatssprecher-an-der-universitaet-paderborn-20151026.html">Neue Senatssprecher an der Universität Paderborn</a> appeared first on <a href="https://www.karriere-aktuell.de">Karriere Aktuell</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Senat der Universität Paderborn hat heute in geheimer Wahl einstimmig für zwei Jahre die Anglistin Prof. Dr. Merle Tönnies als Sprecherin und den Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Burkhard Hehenkamp als stellvertretenden Sprecher gewählt. Tönnies und Hehenkamp folgen damit auf Prof. Dr. Ing. Bernd Henning, dem der Senat für seine langjährigen Dienste dankte. Die Sprecherin koordiniert die Arbeit des Senates und vertritt in ihrem Amt alle Statusgruppen.</p>
<figure id="attachment_19456" aria-describedby="caption-attachment-19456" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-19456" src="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/10/26-10-15-Universität-Paderborn-karriere.jpg" alt="Foto: Universität Paderborn, Tibor Werner Szolnoki: Vizepräsident Prof. Dr. Rüdiger Kabst (m.) gra-tulierte den neugewählten Sprechern des Senats: Prof. Dr. Burkhard Hehenkamp (l.) und Prof. Dr. Merle Tönnies (r.)." width="620" height="443" srcset="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/10/26-10-15-Universität-Paderborn-karriere.jpg 620w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/10/26-10-15-Universität-Paderborn-karriere-280x200.jpg 280w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/10/26-10-15-Universität-Paderborn-karriere-500x357.jpg 500w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-19456" class="wp-caption-text">Foto: Universität Paderborn, Tibor Werner Szolnoki: Vizepräsident Prof. Dr. Rüdiger Kabst (m.) gra-tulierte den neugewählten Sprechern des Senats: Prof. Dr. Burkhard Hehenkamp (l.) und Prof. Dr. Merle Tönnies (r.).</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Merle Tönnies lehrt und forscht am Institut für Anglistik und Amerikanistik der Fakultät für Kulturwissenschaften. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Britisches Drama, Viktorianismus, British Cultural Studies und Black British Culture. Burkhard Hehenkamp hält den Lehrstuhl für Institutionenökonomik und Wirtschaftspolitik im Department Economics der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften inne. Aktuelle Forschungsschwerpunkte des Lehrstuhls sind Wettbewerbstheorie und -politik, Gesundheitsökonomik und Personalökonomik.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Universität Paderborn</em></p>
<p>The post <a href="https://www.karriere-aktuell.de/neue-senatssprecher-an-der-universitaet-paderborn-20151026.html">Neue Senatssprecher an der Universität Paderborn</a> appeared first on <a href="https://www.karriere-aktuell.de">Karriere Aktuell</a>.</p>
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