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		<title>Zwei Studentinnen der Hochschule Koblenz gewinnen Hochschulpreis</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Dec 2014 08:34:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Koblenz/Mainz &#8211; Mit dem Hochschulpreis der Bauwirtschaft des Landes Rheinland-Pfalz wurden in der Kategorie Architektur und Bauingenieurwesen in diesem Jahr zwei Studentinnen des Fachbereichs Bauwesen der Hochschule Koblenz ausgezeichnet. Daria Rossova überzeugte die Jury mit ihrer Master-Thesis „Ein Haus für drei Religionen“, Nina Baschlebe beeindruckte mit ihrer Master-Thesis „Leitfaden zur Ermittlung von Bauzeitverlängerungsansprüchen nach § &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Koblenz/Mainz &#8211; Mit dem Hochschulpreis der Bauwirtschaft des Landes Rheinland-Pfalz wurden in der Kategorie Architektur und Bauingenieurwesen in diesem Jahr zwei Studentinnen des Fachbereichs Bauwesen der Hochschule Koblenz ausgezeichnet. Daria Rossova überzeugte die Jury mit ihrer Master-Thesis „Ein Haus für drei Religionen“, Nina Baschlebe beeindruckte mit ihrer Master-Thesis „Leitfaden zur Ermittlung von Bauzeitverlängerungsansprüchen nach § 6 Abs. 4 VOB/B.“</p>
<p style="text-align: justify;">Daria Rossova aus der Fachrichtung Architektur befasste sich in ihrer Arbeit mit einem zentralen gegenwärtigen Konflikt. In einer Zeit, in der viele Menschen wegen politischer Unruhen ihre Heimat verlassen müssen oder vertrieben werden, in der Kriege ein kulturelles und geistiges Zusammenleben unmöglich machen, in der aber auch in Zukunft das Zusammenleben auf immer weniger Raum eine immer größere Herausforderung spielt, kam der Gedanke, ein Haus für mehrere Religionen zu schaffen. &#8222;Dieses Haus soll einerseits ein geistiges Zuhause schaffen für Menschen mit unterschiedlichen Konfessionen und andererseits soll dieses Haus sowohl städtebaulich als auch gesellschaftlich integrieren“, betont der Betreuer der Thesis, Prof. Georg A. Poensgen. Entstehen soll ein Quartier mit öffentlichen und privaten Einrichtungen, in dem neben Läden, Cafés und Ateliers auch Wohnungen für junge und ältere Menschen Platz finden.</p>
<figure id="attachment_9164" aria-describedby="caption-attachment-9164" style="width: 618px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-9164" src="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/12/PoensgenRossova_Baugewerbeverband.jpg" alt=" Daria Rossova mit ihrem  betreuenden Professor Prof. Georg A. Poensgen. Foto: Baugewerbeverband RLP." width="618" height="412" srcset="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/12/PoensgenRossova_Baugewerbeverband.jpg 618w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/12/PoensgenRossova_Baugewerbeverband-280x186.jpg 280w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/12/PoensgenRossova_Baugewerbeverband-500x333.jpg 500w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/12/PoensgenRossova_Baugewerbeverband-134x90.jpg 134w" sizes="(max-width: 618px) 100vw, 618px" /><figcaption id="caption-attachment-9164" class="wp-caption-text">Daria Rossova mit ihrem<br />betreuenden Professor Prof. Georg A. Poensgen. Foto: Baugewerbeverband RLP.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Nina Baschlebe aus der Fachrichtung Bauingenieurwesen beschäftige sich mit der Entwicklung eines Leitfadens, der als Grundlage für Bauzeitverlängerungsansprüche nach § 6 Abs. 2 VOB/B genutzt werden soll. Im ersten Schritt recherchierte sie wissenschaftliche Grundlagen in einschlägigen Literatur- und Fachaufsätzen in Bezug auf Bauzeitverlängerungsansprüche und wertete diese aus. Auf Basis dieser wissenschaftlichen Grundlagen entwickelte sie den Leitfaden, der an einer komplexen Baumaßnahme getestet wurde. “Eine besondere Leistung der Arbeit stellte die Entwicklung und praxisgerechte Gestaltung des Leitfadens dar“, so Prof. Dr.-Ing. Engler vom Fachbereich Bauwesen und Betreuer der Master-Thesis, „durch diesen entwickelten Leitfaden kann die Bearbeitung von Bauzeitverlängerungsansprüchen nachvollziehbar und plausibel dargestellt werden.“</p>
<figure id="attachment_9167" aria-describedby="caption-attachment-9167" style="width: 280px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/12/NinaBaschlebe_2.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-9167" src="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/12/NinaBaschlebe_2-280x373.jpg" alt="Nina Baschlebe Foto: privat" width="280" height="373" srcset="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/12/NinaBaschlebe_2-280x373.jpg 280w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/12/NinaBaschlebe_2.jpg 443w" sizes="(max-width: 280px) 100vw, 280px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9167" class="wp-caption-text">Nina Baschlebe Foto: privat</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Auch der Präsident der Hochschule Koblenz, Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, freut sich: &#8222;Wir als Hochschule sind stolz auf die Leistungen unserer Studierenden, die es mit ihren Abschlussarbeiten immer wieder schaffen, den Puls der Zeit zu treffen, neue Entwicklungen anzustoßen und die Jurymitglieder verschiedenster Hochschulpreise mit der hohen Praxisrelevanz ihrer Arbeiten zu überzeugen.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Hochschulpreis würdigt die rheinland-pfälzische Bauwirtschaft alljährlich die Leistungen junger Architekten und Nachwuchsingenieure. Dabei handelt es sich um einen landesweiten Leistungswettbewerb zwischen Studierenden der Technischen Universität Kaiserslautern sowie der Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Koblenz, Mainz, Kaiserslautern und Trier.</p>
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		<title>Akademie Ländlicher Raum zeichnet Masterarbeit von HAWK-Absolventin Marit Schröder aus</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Dec 2014 08:54:49 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Akademie Ländlicher Raum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Hochschulpreis 2014 der Niedersächsischen Akademie Ländlicher Raum (ALR) ist an die Fakultät Ressourcenmanagement der HAWK am Standort Göttingen gegangen. Master-Absolventin Marit Schroeder überzeugte die Jury mit ihrer Abschlussarbeit „Lebensqualität im ländlichen Raum &#8211; Heckenbeck als Erfolgsmodell zukunftsfähiger Dorfentwicklung?“ Sie konnte von Schirmherrin Birgit Honé, Staatssekretärin für Europa und regionale Landesentwicklung der Niedersächsischen Staatskanzlei, die &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Hochschulpreis 2014 der Niedersächsischen Akademie Ländlicher Raum (ALR) ist an die Fakultät Ressourcenmanagement der HAWK am Standort Göttingen gegangen. Master-Absolventin Marit Schroeder überzeugte die Jury mit ihrer Abschlussarbeit „Lebensqualität im ländlichen Raum &#8211; Heckenbeck als Erfolgsmodell zukunftsfähiger Dorfentwicklung?“ Sie konnte von Schirmherrin Birgit Honé, Staatssekretärin für Europa und regionale Landesentwicklung der Niedersächsischen Staatskanzlei, die Glückwünsche bei der Preisverleihung in Hannover beim Sparkassenverband entgegen nehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">„Frau Schröder ging sehr reflektiert mit der Frage um, was und wie von der Entwicklung in Heckenbeck zu lernen ist, woraus sie Erfolgsfaktoren ableitete. Daraus gelingt ein differenzierter Brückenschlag zu den Empfehlungen für die Praxis der Dorfentwicklung“, so Prof. Dr. Kim Philip Schumacher von der Universität Vechta in seiner Laudatio auf „den theoretisch fundierten, innovativen, und sehr reflektierten Beitrag“. Den Festvortrag bei der Preisverleihung hielt HAWK-Professorin Dr. Birgit Franz über das Thema „Baukultur -Last oder Lust?“</p>
<p style="text-align: justify;">Der Masterarbeitsschwerpunkt von Marit Schroeder passte besonders gut zum diesjährigen Auslobungsthema der ALR „Zukunftsfähige Land- und Regionalentwicklung in Niedersachsen“. Für ihre Abschlussarbeit erhielt sie den ersten Platz, vor zwei Drittplatzierungen von Studierenden der HafenCity Universität Hamburg und der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover.</p>
<figure id="attachment_8714" aria-describedby="caption-attachment-8714" style="width: 618px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-8714" src="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/12/Harteisen_ALR_Schroeder_Grossbild.jpg" alt="v.l. Prof. Dr. Kim Philip Schumacher Universität Vechta/Vorsitzender Jury), Marit Schröder, Helmut Weiß (Vorsitzender ALR), Staatssekretärin Birgit Honé, Luise Fauerbach-Geiken (ALR)Foto: China Hopson" width="618" height="412" srcset="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/12/Harteisen_ALR_Schroeder_Grossbild.jpg 618w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/12/Harteisen_ALR_Schroeder_Grossbild-280x186.jpg 280w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/12/Harteisen_ALR_Schroeder_Grossbild-500x333.jpg 500w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/12/Harteisen_ALR_Schroeder_Grossbild-134x90.jpg 134w" sizes="(max-width: 618px) 100vw, 618px" /><figcaption id="caption-attachment-8714" class="wp-caption-text">v.l. Prof. Dr. Kim Philip Schumacher Universität Vechta/Vorsitzender Jury), Marit Schröder, Helmut Weiß (Vorsitzender ALR), Staatssekretärin Birgit Honé, Luise Fauerbach-Geiken (ALR)Foto: China Hopson</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">„Es ist eine hochkarätige Jury“, freut sich ihr betreuender Professor, Dr. Ulrich Harteisen, über die renommierte Auszeichnung. Gerade in dieser Phase sei es für die eigene Motivation wichtig, dass Marit Schroeder &#8211; neben einer hervorragenden Note &#8211; auch Anerkennung von außen für ihr wissenschaftliches Arbeiten bekomme. Das Dorf Heckenbeck sei ein spannendes Forschungsprojekt, denn das Dorf habe besonders konstruktiv auf Zukunftsherausforderungen reagiert. „Marit Schröder hat eine qualitative empirische Studie vor Ort durchgeführt und auch hinterfragt, welche Rolle exogene Impulse, wie zum Beispiel Fördermittel, gespielt haben“, so der HAWK-Professor.</p>
<p style="text-align: justify;">Marit Schröder studierte nach dem Abitur 2008 in Itzehoe European Studies in Osnabrück auf Bachelor, bevor sie sich 2011 für den Master Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung an der HAWK einschrieb. Auf der Suche nach einem Thema für ihre Abschlussarbeit, begeisterte sich die 26-Jährige für das kleine, 470 Einwohner starke, Dorf vier Kilometer nordwestlich von Bad Gandersheim. „Heckenbeck hat eine für den ländlichen Raum besondere Lebensqualität.“ Es besitze ein sehr aktives und differenziertes Dorf- und Vereinsleben und eine sehr gute infrastrukturelle Ausstattung.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Geheimrezept gegen die negativen Folgen des demografischen Wandels vor Ort:<br />
„Die Offenheit der alteingesessenen Bevölkerung gegenüber neu Zugezogenen und Veränderungen sorgt für eine offene und kreative Atmosphäre, in der Ideen entstehen und Menschen sich begegnen können&#8220;, so lautet das Forschungsergebnis von Marit Schröder. Ihre Antwort auf den demografischen Wandel: „Die Förderung für den ländlichen Raum sollte einheitlicher und transparenter gestaltet und besser auf den spezifischen Bedarf vor Ort zugeschnitten sein.“ Förderprogramme sollten mehr auf die Aktivierung von Akteuren und Netzwerken abzielen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ihre aktuelle Forschung widmet Marit Schröder ebenfalls dem ländlichen Raum. Im Rahmen des inter- und transdisziplinären Forschungsschwerpunktes Dialog der HAWK-Fakultäten Ressourcenmanagement in Göttingen sowie Management, Soziale Arbeit, Bauen am Standort Holzminden promoviert sie in Kooperation mit der Universität Vechta über das Schwerpunktthema Daseinsversorgung im ländlichen Raum.</p>
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