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	<title>Lehrerausbildung</title>
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		<title>Pilotprojekt der Universität Trier setzt neue Akzente in der Lehrerausbildung</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2015 09:56:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die einen halten sie für überfordert, die anderen für faul – Lehrerinnen und Lehrer genießen hierzulande keinen guten Ruf. Dabei haben Politik und Hochschulen in den vergangenen Jahren schon einiges getan, um das Image des Lehrerberufes zu verbessern. Hierzu gehört auch die Diskussion um die Eignung für diesen Beruf. Nach Ansicht von Birgit Weyand vom &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die einen halten sie für überfordert, die anderen für faul – Lehrerinnen und Lehrer genießen hierzulande keinen guten Ruf. Dabei haben Politik und Hochschulen in den vergangenen Jahren schon einiges getan, um das Image des Lehrerberufes zu verbessern. Hierzu gehört auch die Diskussion um die Eignung für diesen Beruf. Nach Ansicht von Birgit Weyand vom Zentrum für Lehrerbildung (ZfL) an der Universität Trier haben die Verantwortlichen hier aber zumeist am falschen Ende angefangen: „Wir haben uns jahrelang nur mit denjenigen Studierenden beschäftigt, die für den Lehrerberuf nicht geeignet waren und alle unserer Anstrengungen auf deren Förderung gelegt.“</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei zeigten Studien, dass es viel mehr Lehramtsstudierende gibt, die besonders begabt und engagiert sind und somit gute Voraussetzungen für Leadership mitbringen. Deren Stärken und Kompetenzen zu entdecken und sie in die Lage zu versetzen, Führungsaufgaben und Verantwortung im System Schule zu übernehmen, ist das Ziel des Pilotprojekts Perlentaucher. Entwickelt wurde es vom Zentrum für Lehrerbildung an der Universität Trier, welches in Zusammenarbeit mit dem Studienkolleg der Stiftung der Deutschen Wirtschaft jetzt erstmals durchgeführt wird.</p>
<figure id="attachment_11318" aria-describedby="caption-attachment-11318" style="width: 618px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-11318 size-full" src="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/03/Perlentaucher2.jpg" alt="Im Projekt „Perlentaucher“ – wie hier im Self-Assessment-Workshop – sollen Lehramtsstudierende nach eigenen Perlen tauchen, ihre besondere Begabung zur Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen erkennen, stärken und somit noch besser zur Geltung und zur Wirksamkeit bringen." width="618" height="413" srcset="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/03/Perlentaucher2.jpg 618w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/03/Perlentaucher2-280x187.jpg 280w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/03/Perlentaucher2-500x334.jpg 500w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/03/Perlentaucher2-134x90.jpg 134w" sizes="(max-width: 618px) 100vw, 618px" /><figcaption id="caption-attachment-11318" class="wp-caption-text">Im Projekt „Perlentaucher“ – wie hier im Self-Assessment-Workshop – sollen Lehramtsstudierende nach eigenen Perlen tauchen, ihre besondere Begabung zur Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen erkennen, stärken und somit noch besser zur Geltung und zur Wirksamkeit bringen. Quelle: Uni Trier</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Das zweisemestrige Programm besteht aus mehreren Workshops, Einzelberatungen und Trainings sowie einer Praxisphase an einer Schule und schließt mit einem Zertifikat ab. Nebenbei läuft das reguläre Studium weiter. Die 19 Teilnehmenden, 14 Studentinnen und 5 Studenten, aus verschiedenen Lehramtsfächern wurden von ihren Dozentinnen oder Dozenten gezielt angesprochen und werden von ihnen während des Programms als Mentoren begleitet.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach einem Auftakt-Workshop zum Kennenlernen nahmen die Studierenden jetzt an einem Self-Assessment mit Prof. Dr. Stephan Gerhard Huber von der Pädagogischen Hochschule Zug teil. Der renommierte Experte für Bildungs- und Schulmanagement ist bekannt für seine Schulleiter-Studien im deutschsprachigen Raum. Die angehenden Lehrerinnen und Lehrer hat er nun denselben Fragebogen ausfüllen lassen und für alle ausgewertet. Auf Grundlage der Ergebnisse haben sich die Studierenden in kleinen Gruppen mit ihren eigenen Fähigkeiten, Motiven und Verhaltensweisen auseinandergesetzt und daraus Lern- und Entwicklungsaufgaben abgeleitet.</p>
<p style="text-align: justify;">„Das Programm bietet mir die Möglichkeit, mich schon während des Studiums weiterzubilden“, meint Jonas Koch, Masterstudent für Geographie und Biologie auf Lehramt Gymnasium. Es sei eine Ehre, für das Projekt ausgewählt zu sein und auch eine Würdigung seines bisherigen Studiums. „Bis jetzt mussten wir immer nur leisten, jetzt bekommt man mal etwas zurück und erfährt dabei viel über sich selbst.“ Katharina Knobloch, Masterstudentin für Englisch und Biologie auf Lehramt Gymnasium, gefällt vor allem die lockere Atmosphäre in dem Workshop, die viel Zeit zur Diskussion lasse „Das Studium dagegen ist stark auf die Fächer konzentriert, die Pädagogik kommt zu kurz.“</p>
<figure id="attachment_11321" aria-describedby="caption-attachment-11321" style="width: 618px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-11321 size-full" src="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/03/Perlentaucher1.jpg" alt="Sie begleiten die Perlentaucher (v.l.): Prof. Dr. Stephan Gerhard Huber, Vera Lorenz und Birgit Weyand vom Zentrum für Lehrerbildung sowie Fanny Günthel vom Studienkolleg der Stiftung der  Deutschen Wirtschaft. Fotos: Universität Trier" width="618" height="413" srcset="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/03/Perlentaucher1.jpg 618w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/03/Perlentaucher1-280x187.jpg 280w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/03/Perlentaucher1-500x334.jpg 500w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/03/Perlentaucher1-134x90.jpg 134w" sizes="(max-width: 618px) 100vw, 618px" /><figcaption id="caption-attachment-11321" class="wp-caption-text">Sie begleiten die Perlentaucher (v.l.): Prof. Dr. Stephan Gerhard Huber, Vera Lorenz und Birgit Weyand vom Zentrum für Lehrerbildung sowie Fanny Günthel vom Studienkolleg der Stiftung der<br /> Deutschen Wirtschaft. Fotos: Universität Trier</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">In einem nächsten Schritt sollen die Perlentaucher Ideen für ein Schulprojekt entwickeln. Hintergrund dafür ist das so genannte Service Learning. Die Methode kombiniert Lernen mit der Übernahme von Verantwortung in der Gemeinschaft. Davon profitieren die angehenden Lehrerinnen und Lehrer genauso wie die beteiligten Schulen. Die Gruppe um Katharina Knobloch überlegt, gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern den Schulgarten des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums wieder aufblühen zu lassen. Vielleicht können dabei auch die Bienen des Uni-Projekts Bee.Ed helfen, bei dem eine Studentin aus der Gruppe mitarbeitet. Ehrenamtliches Engagement neben dem Studium ist unter den Perlentauchern weit verbreitet – und war auch ein Kriterium, wonach Teilnehmende ausgewählt wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Birgit Weyand spricht demnach auch von den „Peaks &amp; Freaks“, die es zu fördern gelte, also diejenigen mit besonderen Leistungen, aber auch diejenigen mit besonderer Haltung. „Wir brauchen auch die Querdenker, die nicht im, sondern am System denken. Und Lehrer brauchen Persönlichkeit.“ Nur so könnten sie die Schülerinnen und Schüler darin unterstützen, sich zu Persönlichkeiten zu entwickeln – und auch zu einem Studium zu befähigen. Und das hat wiederum Auswirkungen auch auf die Universitäten: „Nur wenn wir gute Lehrerinnen und Lehrer ausbilden, bekommen wir gute Studierende.“</p>
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		<title>Uni Paderborn fördert Medienkompetenz in der Lehrerausbildung</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2014 08:35:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Fast ein Viertel (24 Prozent) der Achtklässlerinnen und Achtklässler in Deutschland sind in der Lage, am Computer eigenständig Informationen zu ermitteln und zu organisieren sowie selbstständig Dokumente und Informationsprodukte zu erzeugen. Das ist eines der Ergebnisse der ersten internationalen Schulleistungsstudie ICILS 2013 zu computer- und informationsbezogenen Kompetenzen von Jugendlichen, die am heutigen Donnerstag, 20. November, &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Fast ein Viertel (24 Prozent) der Achtklässlerinnen und Achtklässler in Deutschland sind in der Lage, am Computer eigenständig Informationen zu ermitteln und zu organisieren sowie selbstständig Dokumente und Informationsprodukte zu erzeugen. Das ist eines der Ergebnisse der ersten internationalen Schulleistungsstudie ICILS 2013 zu computer- und informationsbezogenen Kompetenzen von Jugendlichen, die am heutigen Donnerstag, 20. November, in Berlin vorgestellt wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die gemeinsame Studie der TU Dortmund und der Universität Paderborn untersucht zum ersten Mal international vergleichend den kompetenten Umgang mit neuen Technologien und digitalen Informationen als vierte Schlüsselkompetenz. „Ein kompetenter Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien ist in unserer Informationsgesellschaft unerlässlich“, sagt Birgit Eickelmann, Professorin für Schulpädagogik an der Uni Paderborn. Zusammen mit Prof. Dr. Wilfried Bos vom Institut für Schulentwicklung der TU Dortmund leitet sie die Studie, an der 21 Bildungssysteme zeitgleich teilnahmen, darunter auch zahlreiche europäische Länder.</p>
<figure id="attachment_8304" aria-describedby="caption-attachment-8304" style="width: 350px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8304 size-full" src="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/11/Eickelmann_2014_.jpg" alt="Foto (privat): Birgit Eickelmann, Professorin für Schulpädagogik an der Universität Paderborn." width="350" height="411" srcset="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/11/Eickelmann_2014_.jpg 350w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/11/Eickelmann_2014_-280x328.jpg 280w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /><figcaption id="caption-attachment-8304" class="wp-caption-text">Foto (privat): Birgit Eickelmann, Professorin für Schulpädagogik an der Universität Paderborn.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Zwei Untersuchungsbereiche standen bei der „International Computer and Information Literacy Study ICILS 2013“, kurz ICILS 2013, im Fokus des Forschungsinteresses: Wie sammeln und verwalten Jugendliche Informationen mit Hilfe von Computern? Und wie gut sind sie in der Lage, selbst Inhalte zu produzieren, diese mit anderen auszutauschen und Informationen von anderen zu bewerten? In einer repräsentativen Stichprobe wurden dazu deutschlandweit Schülerinnen und Schüler der achten Klasse an 150 Schulen in computerbasierten Tests getestet. Außerdem wurden Schüler und Lehrer sowie Schulleitungen und IT-Koordinatoren befragt: etwa zu ihrer Einstellung gegenüber Computern, zur Nutzung digitaler Medien im Unterricht und zur IT-Ausstattung an den Schulen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Ergebnisse zeigen, dass Deutschland sich insgesamt im Mittelfeld unter den teilnehmenden Ländern befindet. Allerdings, so der Bericht, zeigen die Ergebnisse, dass die Annahme, Jugendliche würden durch das Aufwachsen mit neuen Technologien automatisch zu kompetenten Nutzern digitaler Medien, nicht zutreffe. Entwicklungsbedarf zeigt sich vor allem aufgrund des geringen Anteils von Schülern, die die höchste Kompetenzstufe erreichen, d. h. Informationen sicher bewerten, sie eigenständig organisieren und anspruchsvolle Informationsprodukte erstellen können. Nur etwa 30 Prozent der Achtklässler erreichen die untersten beiden Kompetenzstufen. Damit verfügt ein nicht unerheblicher Teil der Jugendlichen nur über grundlegende Fähigkeiten im Umgang mit neuen Technologien. Zudem wurden Benachteiligungen für Achtklässler aus unteren und mittleren sozialen Lagen sowie für Jugendliche mit Migrationshintergrund festgestellt, die vergleichsweise geringe Kompetenzen aufweisen und sich besonders häufig auf den unteren Kompetenzstufen befinden.</p>
<p style="text-align: justify;">Insbesondere Jungen aus Familien mit wenigen kulturellen und ökonomischen Ressourcen, die kein Gymnasium besuchen, haben es schwer: Sie zählen derzeit zu der Gruppe mit einem hohen Anteil besorgniserregend geringen Fähigkeiten. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungshintergrund, der nicht über die Kompetenzstufe II – z. B. eine einfache Bearbeitung von Dokumenten, wie das Kopieren und Einfügen von Textteilen – hinauskommt, ist mit 41 Prozent überproportional hoch.</p>
<p style="text-align: justify;">Nur selten kommt in den Schulen der Computer täglich zum Einsatz: 9 Prozent der Lehrer gaben an, einen PC täglich im Unterricht zu nutzen, 8 Prozent nie. Darüber hinaus werden nur selten entsprechende Fortbildungen wahrgenommen. Nur ein geringer Anteil hat in den letzten zwei Jahren eine Fortbildung besucht. 12 Prozent der Schulleitungen gaben an, didaktischen IT-Fortbildungen einen hohen Stellenwert beizumessen. Hinsichtlich der IT-Ausstattung von Schulen zeigt sich, dass Deutschland beim Schüler-Computer-Verhältnis mit einem Wert von 11,6 Schülern pro PC im europäischen Mittelfeld liegt. Allerdings, so die Forscher, seien Länder wie Norwegen mit einem Verhältnis von 2,4 Schülern pro PC deutlich besser aufgestellt. Fast die Hälfte der Lehrkräfte in der achten Jahrgangstufe gab an, dass die Internetzugänge an Schulen unzureichend sind. Ähnlich fiel das Ergebnis hinsichtlich der Ausstattung aus: 43 Prozent arbeiten mit veralteten Rechnern. Auch im Bereich der neuen Technologien liegt Deutschland zurück. Nur 6 Prozent der Achtklässler haben im Unterricht Zugang zu einem Tablet-PC – in Australien sind es mit 63 Prozent deutlich mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Die gewichtigen Ergebnisse der Studie, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF, unterstützt durch Mittel der Europäischen Kommission, finanziert wird und zu der die Deutsche Telekom Stiftung an der Universität Paderborn ein Vertiefungsmodul fördert, könnten laut Birgit Eickelmann für zukünftige Entwicklungen im Bildungssystem genutzt werden, z. B. für eine entsprechende Weiterentwicklung der Lehrpläne. „Aus meiner Sicht kommen auch große Aufgaben in der Lehrerausbildung auf uns zu“, erklärt Birgit Eickelmann. Hier sei die Universität Paderborn im nationalen Vergleich bereits einen Schritt voraus.</p>
<p style="text-align: justify;">Gemäß ihrem Leitbild als „Universität der Informationsgesellschaft“ und ihren Forschungsschwerpunkten im Bereich Informationstechnologien hat Paderborn frühzeitig im Lehramtsstudium der Lehrerausbildung das Augenmerk auf die Vermittlung von Medienkompetenzen und den kompetenten Umgang mit neuen Technologien gelegt. So ist bspw. das interdisziplinäre Profilstudium „Medien und Bildung“ im Lehramtsstudium fest verankert. Auch wurden gezielt Lehrbeauftragte für diesen Bereich eingestellt sowie in die IT-Ausstattung der Hochschule investiert. Der Erwerb von Medienkompetenzen spielt zudem fachübergreifend eine wichtige Rolle in der Hochschuldidaktik. Eickelmann: „Lehrkräfte werden ausgebildet, um später in einem multimedial ausgestatteten Klassenraum zu stehen. Es ist also notwendig, dass auch die ausbildenden Hochschulen entsprechend ausgestattet sind und diese Kompetenzen vermitteln können.“</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen zur Studie: https://kw.uni-paderborn.de/institute-einrichtungen/institut-fuer-erziehungswissenschaft/arbeitsbereiche/prof-dr-birgit-eickelmann/forschung/projekt-icils-2013/</p>
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		<title>Lehramtsreferendariat – wichtige Informationen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jan 2014 15:00:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Generell bezeichnet man als Referendariat den Vorbereitungsdienst auf eine höhere Beamtenlaufbahn. Da auch Lehrer zu den Beamten zählen, müssen Berufsanwärter ebenfalls ein Referendariat absolvieren. </p>
<p>The post <a href="https://www.karriere-aktuell.de/lehramtsreferendariat-wichtige-informationen-20140113.html">Lehramtsreferendariat – wichtige Informationen</a> appeared first on <a href="https://www.karriere-aktuell.de">Karriere Aktuell</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Generell bezeichnet man als Referendariat den Vorbereitungsdienst auf eine höhere Beamtenlaufbahn. Da auch Lehrer zu den Beamten zählen, müssen Berufsanwärter ebenfalls ein Referendariat absolvieren. In der Regel dauert die Vorbereitungsphase zwei Jahren, in manchen Bundesländern wie zum Beispiel Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, Niedersachsen und Sachsen verkürzt sich die Dauer, wenn die Bewerber bereits ein Berufspraktikum absolviert haben. In Deutschland obliegt die Lehrerausbildung den einzelnen Ländern, daher gelten in jedem Bundesland leicht abweichende Regelungen. Das Lehramtsreferendariat ist sozusagen die zweite Stufe in der Ausbildung als Lehrer. Während der ersten Phase <img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-840" alt="female teacher" src="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/01/karriere-aktuell.de-Lehramt-280x386.jpg" width="280" height="386" />wird an Universitäten oder Fachhochschulen Fachwissen vermittelt. Die Voraussetzung für eine Bewerbung als Lehramtsreferendar ist ein abgeschlossenes Lehramtsstudium und der Nachweis über die positive Absolvierung des ersten Staatsexamens oder eines entsprechenden Masterabschlusses. In der ersten Phase des Lehramtsreferendariats lernt der angehende Lehrer den Schulbetrieb kennen und unterrichtet als Begleitlehrer gemeinsam mit einem erfahrenen Kollegen. Je nach Bundesland übernimmt der Referendar auch schon eigene Unterrichtseinheiten. Neben dem Unterricht in der Schule und den Vorbereitungsarbeiten nehmen Referendare an Seminaren teil. Dabei werden pädagogische und organisatorische Inhalte vermittelt. Beim Ausbildungsunterricht stehen Junglehrer unter Beobachtung eines Kollegen. Im Idealfall gibt es nach jeder Ausbildungsstunde die Gelegenheit zum Feed-back.</p>
<p><em><strong>Bild: val th / clipdealer.de</strong></em></p>
<p>Das Lehramtsreferendariat endet mit dem zweiten Staatsexamen, das sich aus mehreren Prüfungsteilen zusammensetzt. Eine schriftliche Arbeit wird dabei ebenso bewertet wie der Ausbildungsunterricht und mündliche Prüfungen.</p>
<p><b>Versicherung für Referendare</b></p>
<p>Referendare können so wie Beamte zwischen einer gesetzlichen und einer privaten Krankenversicherung wählen. Da Lehramtsanwärter nicht so viel verdienen wie fest angestellte Lehrer, sollte man bei der <a href="http://www.sparcampus.de/blog/krankenversicherung-fuer-referendare/" target="_blank">Krankenversicherung Referendare</a> Vergleiche unterschiedlicher Versicherungsunternehmen einholen.</p>
<p>Wer sich für die gesetzliche Krankenversicherung entscheidet, sollte bedenken dass für Referendare der Dienstgeberanteil entfällt. Das bedeutet, dass man die gesamte Versicherungsprämie selbst zahlen muss.  Der Vorteil der gesetzlichen Kasse ist, dass Kosten die durch Arztbesuche entstehen, direkt vom Vertragsarzt mit der Kasse verrechnet werden. Noch dazu sind Kinder bei der gesetzlichen Versicherung automatisch und kostenlos mitversichert. Entscheidet man sich für eine private Versicherung, kann man den Arzt frei wählen. Allerdings muss man die Arztkosten zunächst selbst zahlen und bekommt das Geld erst nach einiger Zeit von der Kasse refundiert. Für Familienangehörige sind extra Prämien zu bezahlen. Auf jeden Fall sollte man sich vor Abschluss der privaten Krankenversicherung über mögliche Beihilfen informieren.</p>
<p>The post <a href="https://www.karriere-aktuell.de/lehramtsreferendariat-wichtige-informationen-20140113.html">Lehramtsreferendariat – wichtige Informationen</a> appeared first on <a href="https://www.karriere-aktuell.de">Karriere Aktuell</a>.</p>
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