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	<title>Verfahrenstechnik</title>
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	<description>Wegweiser auf der Karriereleiter</description>
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	<title>Verfahrenstechnik</title>
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		<title>Leuchtende Mikropartikel unter Extrembedingungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Mar 2017 10:01:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Topthema]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[Verbrennungsvorgang]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahrenstechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Verfahrenstechniker der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg haben ein neues Verfahren entwickelt, um Verbrennungsvorgänge genauer analysieren zu können. Dieses neue Messverfahren kann künftig dazu eingesetzt werden, um Motoren für die Automobilindustrie und Raumfahrt effizienter und umweltfreundlicher zu machen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Verfahrenstechniker der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg haben ein neues Verfahren entwickelt, um Verbrennungsvorgänge genauer analysieren zu können. Dieses neue Messverfahren kann künftig dazu eingesetzt werden, um Motoren für die Automobilindustrie und Raumfahrt effizienter und umweltfreundlicher zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern um Prof. Dr.-Ing. Frank Beyrau ist es gelungen, mit bestimmten Eigenschaften ausgestattete Partikel in Verbrennungsreaktionen einzubringen, mit deren Hilfe erstmals gleichzeitig die im System herrschenden Temperaturen sowie die Strömungsgeschwindigkeiten zu unterschiedlichen Zeitpunkten gemessen werden können. Die simultane Messung von Temperatur und Geschwindigkeit ist für die Optimierung von Verbrennungsreaktionen entscheidend, um die Effizienz zu steigern und den CO2-Ausstoß zu verringern.</p>
<figure id="attachment_24880" aria-describedby="caption-attachment-24880" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-24880" src="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2017/03/Prof.-Dr.-Frank-Beyrau©Harald-Krieg.jpg" alt="" width="620" height="413" srcset="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2017/03/Prof.-Dr.-Frank-Beyrau©Harald-Krieg.jpg 620w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2017/03/Prof.-Dr.-Frank-Beyrau©Harald-Krieg-280x187.jpg 280w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2017/03/Prof.-Dr.-Frank-Beyrau©Harald-Krieg-500x333.jpg 500w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2017/03/Prof.-Dr.-Frank-Beyrau©Harald-Krieg-134x90.jpg 134w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-24880" class="wp-caption-text">Foto: Harald Krieg/Universität Magdeburg</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">In bisher etablierten Verfahren wurde mit Hilfe von Partikeln, also kleinsten in den Prozess eingebrachten Teilchen, entweder die Geschwindigkeit oder die Temperatur in einem System erfasst. Um aber die Verbrennungsprozesse in Motoren oder Gasturbinen endgültig verstehen und somit auch beeinflussen zu können, müssen die während der Verbrennung ablaufenden Prozesse simultan erfasst werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Team um Frank Beyrau entwickelte dafür gemeinsam mit Partnern der Princeton University in den USA Partikel mit spezifischen physikalischen und optischen Eigenschaften. Um diese Eigenschaften zu erhalten, nutzten sie sogenannte Phosphore. Dies sind keramische Materialien, die nach Beleuchtung durch einen Laser Licht abstrahlen. Phosphore werden auch in Leuchtstoffröhren, Uhren mit Leuchtziffern oder bei der Identifizierung von Banknoten verwendet. Mit Atomen sogenannter seltener Erden versetzt, erhalten diese Phosphore eine entscheidende neue Eigenschaft: Wenn sie mit Laserlicht bestrahlt werden, variieren sie temperaturabhängig ihre Farbe und lassen so gleichzeitig Rückschlüsse auf ihre Geschwindigkeit und die Temperatur zu, werden quasi zu Temperatursensoren.</p>
<p style="text-align: justify;">„Wir freuen uns sehr, dass es uns erstmals weltweit gelungen ist, Sensoren mit solchen Eigenschaften zu designen, um letztendlich alle Verbrennungsreaktionen zu verstehen“, so der Verfahrenstechniker Prof. Frank Beyrau vom Institut für Strömungstechnik und Thermodynamik der Universität Magdeburg. „Neben Verbrennungsprozessen in Motoren oder Turbinen, könnten damit in Zukunft auch Phänomene in Meeresströmungen oder bei Magma unter dem Erdmantel genauer untersucht werden. In Laborversuchen können wir nun diese Vorgänge präzise messen und beschreiben. In einem zweiten Schritt werden wir dann über praktische Anwendungen nachdenken, also darüber, wie unser Wissen für weniger CO2-Ausstoß und umweltfreundlichere Antriebe genutzt werden kann.“</p>
<p style="text-align: justify;">Das Forschungsprojekt wird unter dem Titel PHOSPHOR – Synthesis of Novel Phosphor Sensor Particles for Advanced Flame Diagnostics von Februar 2017 bis Ende Juli 2019 durch das EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation – Horizont 2020 gefördert.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Universität Magdeburg</em></p>
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		<title>Mit dem „Freistrahlverfahren“ gegen „Blaualgen“</title>
		<link>https://www.karriere-aktuell.de/mit-dem-freistrahlverfahren-gegen-blaualgen-20151023.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Kotis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2015 06:17:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Topthema]]></category>
		<category><![CDATA[Blaualgen]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Umweltagentur]]></category>
		<category><![CDATA[Freistrahlverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Sauerstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahrenstechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Laut Bericht der Europäischen Umweltagentur für 2010 ist das Wasser in Europas Flüssen, Seen und an den Küsten sehr sauber. Im Banter See in Wilhelmshaven sieht das anders aus. Große Mengen von Cynanobakterien, oft „Blaualgen“ genannt, die dem Menschen gefährlich werden können, waren hier angesiedelt. Prof. Dr. Jürgen Michele und Prof. Dr.-Ing. Peter Lücking von der Jade Hochschule konnten die Wasserqualität durch den Einsatz des „Freistrahlverfahrens“, durch eine Durchmischung der Wasserschichten, langfristig verbessern.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Wilhelmshaven</strong>&#8211; Laut Bericht der Europäischen Umweltagentur für 2010 ist das Wasser in Europas Flüssen, Seen und an den Küsten sehr sauber. Im Banter See in Wilhelmshaven sieht das anders aus. Große Mengen von Cynanobakterien, oft „Blaualgen“ genannt, die dem Menschen gefährlich werden können, waren hier angesiedelt. Prof. Dr. Jürgen Michele und Prof. Dr.-Ing. Peter Lücking von der Jade Hochschule konnten die Wasserqualität durch den Einsatz des „Freistrahlverfahrens“, durch eine Durchmischung der Wasserschichten, langfristig verbessern.</p>
<figure id="attachment_19402" aria-describedby="caption-attachment-19402" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-19402" src="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/10/23-10-15-karriere-jade-hs_Freistrahlverfahren_Banter-See.jpg" alt="Die Freistrahlanlage im Banter See. Foto: Jade Hochschule" width="620" height="434" srcset="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/10/23-10-15-karriere-jade-hs_Freistrahlverfahren_Banter-See.jpg 620w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/10/23-10-15-karriere-jade-hs_Freistrahlverfahren_Banter-See-280x196.jpg 280w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/10/23-10-15-karriere-jade-hs_Freistrahlverfahren_Banter-See-500x350.jpg 500w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-19402" class="wp-caption-text">Die Freistrahlanlage im Banter See.<br />Foto: Jade Hochschule</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Seit 15 Jahren forschen die Professoren zu diesem Thema. „Ohne Zirkulation im Gewässer sinkt ein Großteil der Algen zu Boden. Bei einer Hitzewelle kommt es in einem See zu einer stabilen Schichtenbildung. Die Zirkulation des Wassers ist dann stark eingeschränkt – der See droht „umzukippen.“, erklärt Dr. Michele. „Das vorgeschlagene Freistrahlverfahren kann die Schichtung eines Sees destabilisieren, so dass das Plankton durchmischt wird und wieder mehr Sauerstoff in die Tiefe des Gewässers gelangt.“ In den Projektjahren konnten auf diese Art 5.400 Kilogramm Phosphor aus der Wassersäule entfernt und im Sediment abgelagert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Beim „Freistrahlverfahren“ wird mit Sauerstoff gesättigtes Wasser von der Oberfläche in die Tiefe des Sees gepumpt. Der Impuls dieses Strahls reißt auf seinem Weg weitere große Wassermassen mit in die Tiefe. Dieses Wasser mischt sich mit dem Tiefenwasser.</p>
<p style="text-align: justify;">Seit mehr als 50 Jahren wird dieses Verfahren angewandt. Optimiert wurde es jetzt von Prof. Michele: „Dadurch, dass wir den Strahl nicht mehr senkrecht, sondern schräg in den See einführen, vermindert sich die vorher bestehende Gefahr eines Kurzschlusses. Die Sauerstoffeintragseffizienz dieses Verfahrens ist gegenüber den klassischen Methoden der Verfahrenstechnik um mehr als das zehnfache höher.“ Zudem sei der Eintrag von Sauerstoff mit dem vorgeschlagenen Freistrahlverfahren deutlich kostengünstiger als Standardverfahren.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Ergebnisse des fünfjährigen Projektes sind für jedermann bei „Research Gate“ verfügbar:<br />
https://www.researchgate.net/publication/281714490_Lake_Bant_A_five_year_project_to_solve_cyanobacterial_problems</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Teil der Arbeit liegt inzwischen auch in deutscher Übersetzung vor: https://www.researchgate.net/profile/Juergen_Michele/publications</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Jade Hochschule</em></p>
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