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	<title>Inklusion</title>
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	<description>Wegweiser auf der Karriereleiter</description>
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	<title>Inklusion</title>
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		<title>Inklusion und Digitalisierung mit frei zugänglichen Bildungsmaterialien lernen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jan 2022 08:40:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Studium]]></category>
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		<category><![CDATA[INDIGO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Kooperation mit sieben lehrerbildenden Hochschulen des Landes NRW und unter Konsortialführung der Universität Paderborn soll beispielhaft gezeigt werden, wie und unter welchen Voraussetzungen Lehrende in den Studiengängen Grundschulpädagogik, Sonderpädagogische Förderung sowie Lehramt für Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen die über ORCA.nrw frei zugänglichen Ressourcen zu den Themen Inklusion und inklusive Medienbildung in ihre Lehre einbinden können.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mit offenen Bildungsressourcen und in Lerngemeinschaften in die Zukunft der Hochschullehre: Vor wenigen Wochen ist das nordrhein-westfälische Landesportal für <a href="https://www.karriere-aktuell.de/fernstudium-als-zukunftsmodell-20210705.html" target="_blank" rel="noopener">Studium</a> und Lehre, „Open Resources Campus NRW“ (ORCA.nrw), eröffnet worden, welches qualitätsgeprüfte Angebote für das digital gestützte Lehren und Lernen an Hochschulen bereitstellt. In verschiedenen Förderlinien des Landes NRW und in Kooperation mit der Digitalen Hochschule NRW entstehen momentan Inhalte im sogenannten „Open Educational Resources“-Format (OER), die demnächst über das Portal heruntergeladen, genutzt, verändert und in neuer Version durch andere Nutzer wieder hochgeladen werden können. Um die Integration dieser Inhalte in die bildungswissenschaftliche Lehre zu untersuchen, ist an der Universität Paderborn nun das Kooperationsprojekt „Inklusion und Digitalisierung im OER-Format lernen, weiterentwickeln und verbreiten“ (InDigO) gestartet, welches neue Wege in der Lehrerbildung beschreitet. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW NRW) fördert das Initiativvorhaben von Prof. Dr. Petra Büker vom Paderborner Institut für Erziehungswissenschaft, Prof. Dr. Gudrun Oevel aus dem Paderborner Zentrum für Informations- und Medientechnologien (IMT) und Prof. Dr. Anna-Maria Kamin, Bildungswissenschaftlerin an der Universität Bielefeld, für die nächsten zwei Jahre mit rund einer Million Euro.</p>
<p style="text-align: justify;">In Kooperation mit sieben lehrerbildenden Hochschulen des Landes NRW und unter Konsortialführung der Universität Paderborn soll beispielhaft gezeigt werden, wie und unter welchen Voraussetzungen Lehrende in den Studiengängen Grundschulpädagogik, Sonderpädagogische Förderung sowie Lehramt für Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen die über ORCA.nrw frei zugänglichen Ressourcen zu den Themen Inklusion und inklusive Medienbildung in ihre Lehre einbinden können. Beteiligt sind neben Paderborn und Bielefeld auch Bildungswissenschaftler der Universitäten aus Dortmund, Duisburg-Essen, Köln, Siegen und Wuppertal sowie die ORCA.nrw-Geschäftsstelle an der Ruhr Universität Bochum.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Mit Lerngemeinschaften zur Innovation der Hochschullehre</h3>
<p style="text-align: justify;">„Die Querschnittsthemen Inklusion und <a href="https://www.karriere-aktuell.de/bmbf-foerdert-zwei-projekte-der-erziehungswissenschaft-zur-digitalisierung-in-der-hochschulbildung-20170404.html" target="_blank" rel="noopener">Digitalisierung</a> bilden aktuelle und obligatorische Bestandteile des Lehramtsstudiums, sowohl in den Bildungswissenschaften als auch in den Fachdidaktiken aller Schulformen. Daher gehen wir von einer großen Reichweite der Ergebnisse aus. Das Projekt soll grundlegende, transferfähige Erkenntnisse über Gelingensbedingungen für eine neue ‚Kultur des Teilens‘ von digitalen Ressourcen durch Dozierende und Studierende erbringen“, skizziert Büker die Forschungsziele.</p>
<p style="text-align: justify;">Konkret werden für „InDigO“ sogenannte „Learning Communities“, also universitätsübergreifende Kooperationen von Lehrenden und Studierenden, gebildet. Lehramtsstudierende bearbeiten in Teams die auf ORCA.nrw verfügbaren OER-Materialien zur Förderung von inklusions- und gleichzeitig digitalisierungsbezogenen Kompetenzen und entwickeln sie weiter. „Dies entspricht dem Gedanken, dass das Landesportal nicht als statischer ‚Materialschrank‘ konzipiert ist, sondern sich als Beitrag zu einer neuen Lehr- und Lernkultur versteht, in der offene, digitale Bildungsressourcen in kollaborativen Lerngemeinschaften geteilt werden“, so die auf inklusive Medienbildung spezialisierte Wissenschaftlerin Kamin.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Projektinitiatorinnen können bereits auf gemeinsame Erfahrungen in der Entwicklung von OER-Ressourcen zurückgreifen. Wie die angestrebte Innovation der Hochschullehre konkret umgesetzt werden kann, welche Bedarfe bei Studierenden und Lehrenden zu berücksichtigen sind und welche Faktoren zu erfolgreichen Lernprozessen bei künftigen Lehrkräften beitragen, soll im Rahmen eines gestaltungs- und entwicklungsorientierten Forschungsansatzes für den Professionalisierungsbereich „Inklusion“ untersucht werden. Die Initiatorinnen rechnen bis Ende 2023 mit transferfähigen Erkenntnissen für andere Fächer, für die Hochschuldidaktik und hinsichtlich der Anforderungen an die technische Infrastruktur. „Für die Entwicklung der erforderlichen Technikumgebung ist eine enge Kooperation mit der Geschäftsstelle des Landesportals vorgesehen“, erklärt Oevel. Über öffentliche Tagungen und eine Vernetzung mit Projekten zur Digitalisierung in der <a href="https://www.karriere-aktuell.de/eine-lehrerbildung-die-auch-wege-in-ausserschulische-berufe-eroeffnet-20151007.html" target="_blank" rel="noopener">Lehrerbildung</a> sollen die Ergebnisse des Pilotvorhabens breit diskutiert und in ein nachhaltiges Nutzungskonzept überführt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Universität Paderborn</em></p>
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		<title>Angehende Lehrkräfte sind hochmotiviert &#8211; Professionalisierung in der LehrerInnenausbildung</title>
		<link>https://www.karriere-aktuell.de/angehende-lehrkraefte-sind-hochmotiviert-professionalisierung-in-der-lehrerinnenausbildung-20170210.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2017 09:01:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Studium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die stärkste Motivation Lehrerin oder Lehrer zu werden ist personen- bzw. beziehungsorientiert, so das Ergebnis einer Befragung unter Kölner Lehramtstudierenden. So wurde am häufigsten die „Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“ als Grund genannt, dicht gefolgt von dem Motiv, die „Zukunft der Kinder bzw. Jugendlichen mitzugestalten“:</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die stärkste Motivation Lehrerin oder Lehrer zu werden ist personen- bzw. beziehungsorientiert, so das Ergebnis einer Befragung unter Kölner Lehramtstudierenden. So wurde am häufigsten die „Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“ als Grund genannt, dicht gefolgt von dem Motiv, die „Zukunft der Kinder bzw. Jugendlichen mitzugestalten“ sowie der „intrinsischen Berufswahlmotivation“.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Universität zu Köln führt seit 2015 das fakultätsübergreifende Projekt „Heterogenität und Inklusion gestalten – Zukunftsstrategie LehrerInnenbildung Köln“ (ZuS) als Teil der landesweiten Qualitätsoffensive Lehrerbildung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durch. Der Titel des Projekts schafft einen gemeinsamen Leitgedanken: Es greift die Herausforderungen der LehrerIinnenbildung, insbesondere die Anforderungen durch die Inklusion und Heterogenität sowie die spezifischen Rahmenbedingungen an der Universität zu Köln auf. An der ersten Befragung zu ihrer Studiensituation im Rahmen des Bildungsmonitorings (Bilmo) 2016 beteiligten sich mehr als 1000 Studierende.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Grundprinzip des Bildungsmonitorings 2016 setzt auf einen internen Vergleich: Es werden jeweils Bachelor- und Master-Lehramtsstudierende untereinander verglichen, um den möglichen Kompetenzzuwachs während des Lehramtsstudiums abzuschätzen und die strukturierten Lerngelegenheiten zu evaluieren, die hierfür eine Rolle spielen. Zum nächsten Befragungspunkt – das Bildungsmonitoring 2017 – werden die gleichen Studierenden erneut befragt. Dadurch wird es möglich sein, den Studienverlauf der Studierenden zu erfassen, um detaillierte Aussagen zur Ausbildung an der Universität zu Köln treffen zu können. Damit soll die zukünftige Planung neuer Maßnahmen zur Optimierung der Lehramtsausbildung auf eine bislang nicht vorhandene evidenzbasierte Grundlage gestellt werden. Stärken der Ausbildung, aber auch möglicher Bedarf der Nachsteuerung, sollen sichtbar gemacht werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Lehramtsstudierenden wurden auch zu Merkmalen ihrer Lerngelegenheiten im Studium befragt. Dabei stellte sich heraus, dass Masterstudierende über insgesamt deutlich umfangreichere Lerngelegenheiten als Bachelorstudierende verfügen – sowohl mit Blick auf die Ausbildungspraxis als auch mit Blick auf ihre lernprozessbezogenen Tätigkeiten in der Schulpraxis. Ein relativ ausgewogenes Bild zeigte sich in den Bereichen Unterrichten, Erziehen im Unterricht, Umgang mit Heterogenität und Beurteilen und Beraten.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier wurde deutlich, dass die praktischen Tätigkeiten, insbesondere die Planung, aber auch die Durchführung von Unterricht zu den am häufigsten gemachten Erfahrungen der Studierenden zählen. Auch werden Theorien auf Situationen beim Lernen in der Praxis bezogen. Weniger intensiv haben Studierende hingegen eine analytisch-reflexive Bearbeitung unterrichtlicher Situationen sowie Prozesse des Forschenden Lernens in Form einer Erkundung schulischer Komplexität über forschungsmethodische Zugänge ausgeübt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Studierenden wurden auch zu ihrem pädagogischen Wissen befragt, um zu ermitteln, welche Zuwächse zu erkennen sind. Hier lagen etwa 2 von 3 Bachelor-Studierende (65%) unterhalb des ersten Kompetenzniveaus, während 2 von 3 Master-Studierende (67%) das zweite Niveau erreichen. Diese Ergebnisse zeigen insgesamt einen starken Kompetenzzuwachs im Bereich pädagogischen Unterrichtswissens während des Studiums. Darüber hinaus konnte beobachtet werden, dass etwa jeder dritte Bachelor-Studierende bereits im zweiten Semester auch das erste Niveau (19%) oder sogar das zweite Niveau (16%) erreicht. Jeder 17. ist in der Lage, das anspruchsvolle Kompetenzniveau III zu erreichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Fazit der Studie ist, dass die Lehramtsstudierenden hochmotiviert ihr Studium beginnen und dass deutliche Unterschiede zwischen Bachelor- und Masterstudierenden bestehen, die auf einen starken mittleren Kompetenzzuwachs hinweisen, gleichzeitig jedoch Heterogenität der Leistungen vorliegt. In der Schulpraxis dominieren Tätigkeiten der Planung und Durchführung von Unterricht. Komplexere Tätigkeiten wie analytisch-reflexive und forschungsgestützte Zugänge zur Schulpraxis könnten noch stärkere Berücksichtigung finden, um die Kompetenzentwicklung noch besser zu unterstützen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Universität zu Köln</em></p>
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		<title>Fachtagung an der Hochschule Koblenz thematisierte Ausgrenzung</title>
		<link>https://www.karriere-aktuell.de/fachtagung-an-der-hochschule-koblenz-thematisierte-ausgrenzung-20141030.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2014 07:19:19 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Hochschule Koblenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Koblenz &#8211; Im Rahmen einer Fachtagung beschäftigten sich über 100 Personen aus Wissenschaft und Praxis der Sozialen Arbeit an der Hochschule Koblenz mit schulischen, beruflichen und sozialen Aspekten von Ausgrenzung und Inklusion. Während gesellschaftliche Ausgrenzung ein Kernproblem der Adressatinnen und Adressaten Sozialer Arbeit ist, verspricht die Inklusionsstrategie insbesondere im Bildungsbereich, Ausgrenzung und Diskriminierung zu minimieren. &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Koblenz &#8211; Im Rahmen einer Fachtagung beschäftigten sich über 100 Personen aus Wissenschaft und Praxis der Sozialen Arbeit an der Hochschule Koblenz mit schulischen, beruflichen und sozialen Aspekten von Ausgrenzung und Inklusion. Während gesellschaftliche Ausgrenzung ein Kernproblem der Adressatinnen und Adressaten Sozialer Arbeit ist, verspricht die Inklusionsstrategie insbesondere im Bildungsbereich, Ausgrenzung und Diskriminierung zu minimieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Podiumsdiskussion – wie die gesamte Tagung von Kathinka Beckmann aus dem Fachbereich Sozialwissenschaften kompetent moderiert – beleuchtete unter reger Beteiligung des Plenums, welche Herausforderungen auftreten, wenn Inklusion umgesetzt wird. Marion Felder aus dem Fachbereich Sozialwissenschaften hob hervor, dass gerade ein strukturell überstürzt organisierter Inklusionsprozess Gefahr laufe, gerade den zu helfenden Kindern notwendige Förderungen vorzuenthalten. Karin Weiss (Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz, Abteilung Integration und Migration) legte Wert darauf, Inklusion nicht nur auf Kinder mit eingeschränkten Fähigkeiten, sondern grundsätzlich auf alle Kinder jeglicher Herkunft zu beziehen. Stephan Bundschuh aus dem Fachbereich Sozialwissenschaften stellte heraus, dass eine unzureichend vorbereitete Inklusion weniger einer Umsetzung menschenrechtlicher Ansprüche als den Bedarfen einer neoliberalen Marktwirtschaft diene, die staatliche Transferleistungen minimieren wolle. Das Podium war sich darin einig, dass gelingende Inklusion eine grundlegende Bereitschaft der ganzen Gesellschaft erfordere.</p>
<figure id="attachment_7623" aria-describedby="caption-attachment-7623" style="width: 618px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-7623" src="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/10/KODEX_Podium.jpg" alt="Podiumsdiskussion mit  Stephan Bundschuh, Kathinka Beckmann, Vera  Reiss und Marion Felder. (von links) Foto: Hochschule Koblenz/Melissa Gundlach-Schmidt" width="618" height="412" srcset="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/10/KODEX_Podium.jpg 618w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/10/KODEX_Podium-280x186.jpg 280w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/10/KODEX_Podium-500x333.jpg 500w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2014/10/KODEX_Podium-134x90.jpg 134w" sizes="(max-width: 618px) 100vw, 618px" /><figcaption id="caption-attachment-7623" class="wp-caption-text">Podiumsdiskussion mit Stephan Bundschuh, Kathinka Beckmann, Vera<br />Reiss und Marion Felder. (von links) Foto: Hochschule Koblenz/Melissa Gundlach-Schmidt</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Die Workshops der Tagung vertieften zentrale Aspekte von Inklusion und Ausgrenzung. Anja Schüller (Jugendforum Chemnitz) und Ehsan Ghandour (Hochschule Koblenz, Projekt KODEX) stellten mit dem sogenannten Team-Teaching eine Methode vor, die insbesondere für den inklusiven Schul-Unterricht förderlich sei. Bei dieser Methode gestalten im selben Klassenraum zwei Lehrkräfte mit unterschiedlichen Fähigkeiten in enger Absprache gemeinsam den Unterricht mit denselben Schülerinnen und Schülern, um so auf unterschiedliche Weise deren Bedürfnissen gerecht zu werden. Im zweiten Workshop entwickelte sich bereits während der Präsentationen über den Arbeitslehreunterricht an der Diesterweg-Schule und die Berufseinstiegsbegleitung von Rolf Krewer (Bildungswerk der rheinland-rheinhessischen Wirtschaft) und Sascha Steffes (Diesterweg-Schule Koblenz) eine rege und ausführliche Diskussion über „best practices“. Der Evaluationsworkshop thematisierte den Nutzen wissenschaftlicher Begleitungen von Projekten im Antidiskriminierungsbereich. Die Workshopleitenden Maria Andreacchi und Antje Knieper-Wagner (beide Hochschule Koblenz) zeigten diesen Zweck anhand der Evaluation zum Projekt KODEX und anhand einer Umfrage unter Migrantinnen und Migranten über die Auswirkungen des rechtsextremen Terrors. Der vierte Workshop widmete sich der Feindseligkeit gegenüber Sinti und Roma – Antiziganismus genannt. Esra Herzog und Gina Reinhardt (beide Hochschule Koblenz, Projekt KODEX) stellten an Erfahrungslernen und dialogischem Lernen orientierte Übungen für die Arbeit mit Jugendlichen vor und führten diese mit den Teilnehmenden durch.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Tagung schloss mit einem Vortrag von Markus Dederich (Universität Köln) zur sozialen Erzeugung von „Behinderung“. Fast alle Menschen hätten die eine oder andere körperliche, geistige oder seelische Beeinträchtigung, diese werde erst durch das soziale Umfeld als „Behinderung“ zum Stigma. Dederich skizzierte das Dilemma, dass Kinder durch die Kategorisierungen der Sonderpädagogik zwar stigmatisiert würden, sie dadurch aber erst einen Rechtsanspruch auf Förderung besäßen. Ohne diesen Rechtsanspruch würden sie einer gnadenlosen Konkurrenz ausgesetzt, bei der sie nur verlieren könnten.</p>
<p style="text-align: justify;">Bundschuh, der die Tagung mit seinem Projektteam veranstaltete, zeigte sich mit den Ergebnissen sehr zufrieden: „Die Tagung hat gezeigt, dass der schulische Inklusionsprozess eine zentrale Bildungsherausforderung in den kommenden Jahren darstellt. Wenn aber diesem Inklusionsprozess nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt wird, ist eine gesellschaftliche Gegenreaktion zu befürchten, die möglicherweise zu mehr Diskriminierung führt.“</p>
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