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	<title>JGU</title>
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		<title>Mit vier Fächern durch den Mainzer Sand</title>
		<link>https://www.karriere-aktuell.de/mit-vier-faechern-durch-den-mainzer-sand-20150711.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Kotis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2015 08:36:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Univ.-Prof. Dr. Kerstin Pohl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Semester lang wurde vor Ort recherchiert, wurden Experteninterviews durchgeführt und gemeinsame Ideen entwickelt. Jetzt gipfeln die intensiven Vorbereitungen von Masterstudierenden der Fächer Biologie, Geographie, Sozialkunde und Sport in der gemeinsamen Durchführung von drei Projekttagen für Schülerinnen und Schüler des Otto-Schott-Gymnasiums in Mainz-Gonsenheim. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><strong>Lehramtsstudierende der JGU gestalten drei Projekttage für das Otto-Schott-Gymnasium – Durchführung vom 13. bis 15. Juli 2015</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">Ein Semester lang wurde vor Ort recherchiert, wurden Experteninterviews durchgeführt und gemeinsame Ideen entwickelt. Jetzt gipfeln die intensiven Vorbereitungen von Masterstudierenden der Fächer Biologie, Geographie, Sozialkunde und Sport in der gemeinsamen Durchführung von drei Projekttagen für Schülerinnen und Schüler des Otto-Schott-Gymnasiums in Mainz-Gonsenheim. „Lehramtsausbildung angewandt und fächerübergreifend“ – kurz L.A.U.F. – heißt das studentische Projekt, dessen zentraler Bestandteil ein Orientierungslauf für die Schülerinnen und Schüler ist. Die Studierenden werden hierbei durch die Fachdidaktik-Dozentinnen und Dozenten für die jeweiligen Unterrichtsfächer an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) betreut.</p>
<figure id="attachment_16344" aria-describedby="caption-attachment-16344" style="width: 618px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-16344" src="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/07/Uni-mainz-10-07-15-_mainzer_sand_3.jpg" alt=" Das Naturschutzgebiet Mainzer Sand liegt in unmittelbarer Nähe zu Fabriken, einer Kläranlage und Wohnhäusern. Es wird von einer Autobahn durchzogen, die sechsspurig ausgebaut werden soll. Foto: Daniel Dreesmann, AG Didaktik der Biologie, JGU " width="618" height="411" srcset="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/07/Uni-mainz-10-07-15-_mainzer_sand_3.jpg 618w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/07/Uni-mainz-10-07-15-_mainzer_sand_3-280x186.jpg 280w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/07/Uni-mainz-10-07-15-_mainzer_sand_3-500x333.jpg 500w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/07/Uni-mainz-10-07-15-_mainzer_sand_3-134x90.jpg 134w" sizes="(max-width: 618px) 100vw, 618px" /><figcaption id="caption-attachment-16344" class="wp-caption-text">Das Naturschutzgebiet Mainzer Sand liegt in unmittelbarer Nähe zu Fabriken, einer Kläranlage und Wohnhäusern. Es wird von einer Autobahn durchzogen, die sechsspurig ausgebaut werden soll.<br />Foto: Daniel Dreesmann, AG Didaktik der Biologie, JGU</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Der Mainzer Sand bietet für das Vorhaben ideale Voraussetzungen. Als überregional bedeutsames Naturschutzgebiet beherbergt dessen sandsteppenartige Landschaft eine einzigartige, schützenswerte Flora und Fauna, darunter seltene Pflanzenarten, die gefährdet oder in Deutschland vom Aussterben bedroht sind. Der geplante sechsspurige Ausbau der Autobahn 643 wird daher u.a. von Naturschutzverbänden abgelehnt, während z.B. Pendlern ein besserer Verkehrsfluss in Aussicht gestellt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">„Im Naturschutzgebiet Mainzer Sand erhalten Schülerinnen und Schüler, aber auch Studierende, spannende Einblicke in einen besonderen und schützenswerten Lebensraum, der nicht nur ein idealer außerschulischer Lernort für den Biologieunterricht ist“, begründet Univ.-Prof. Dr. Daniel Dreesmann von der AG Didaktik der Biologie die Wahl des stadtnah gelegenen Gebietes. „Politische Entscheidungen erfordern Sachverstand auf verschiedensten Gebieten“, erläutert Univ.-Prof. Dr. Kerstin Pohl von der Fachdidaktik Politische Bildung den Beitrag des Faches Sozialkunde am Gesamtprojekt. Dass häufig Expertenwissen aus verschiedensten anderen Fachgebieten notwendig sei, um zu einer politischen Entscheidung zu kommen, könnten die beteiligten Schülerinnen und Schüler am Beispiel der Auseinandersetzungen um den Ausbau der A 643 in diesem Projekt lernen, so Pohl weiter.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Orientierungslauf für eine 7. Klasse und einen Grundkurs der Jahrgangsstufe 10 soll am Nachmittag des zweiten Projekttages durchgeführt werden. Neben Sportstudierenden, die den Lauf vor Ort koordinieren, wirken hier auch die Studierenden der anderen Fächer mit. Dabei beschränkt sich das Fach Sport jedoch nicht auf die reine Organisation und Durchführung. „Die Sportstudierenden werden auch die Vorerfahrungen der Schülerinnen und Schüler zu Laufen und Natursport erheben und gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern auswerten. Zusammen mit einer vorher und nachher erfolgenden Evaluation von Erwartungen an die Bewegungsleistung und einer Analyse des Bewegungsempfindens können sie wichtige Erkenntnisse im Zusammenhang von Sportunterricht reflektieren“, beschreibt Dr. Claudia Steinberg von der Fachdidaktik Sport den sportdidaktischen Schwerpunkt des Projektes.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Vormittag des zweiten Projekttages werden die Schülerinnen und Schüler das Naturschutzgebiet an 10 Lernstationen erkunden. Das Unterrichtsfach Erdkunde wird hier den Jugendlichen u.a. Einblicke in die Wechselwirkungen zwischen den naturräumlichen Gegebenheiten und den gesellschaftlichen Praktiken bieten. Für Marion Plien, Akademische Rätin am Geographischen Institut der JGU, müssen sich alle Beteiligten außerdem mit dem Konzept „Natur(-landschaft) oder Kultur(-landschaft)?“ auseinandersetzen und reflektieren, ob es sich beim Mainzer Sand um ein „Natur- oder Kulturschutzgebiet“ handelt. „Unsere Studierenden haben dabei die Chance, bereits im Studium Lernprozesse von Jugendlichen zu beobachten und zu reflektieren. Außerdem erhalten sie durch die Arbeit mit Studierenden anderer Fächer Einblicke und Ideen für das fächerübergreifende Lernen und die Möglichkeit, das Alleinstellungsmerkmal ihres Schulfaches zu erfassen“, fasst die Geographiedidaktikerin den fächerverbindenden Charakter des L.A.U.F.-Projektes zusammen. Die anderen beiden Projekttage dienen der Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler am Montag und einer gründlichen Bearbeitung der Ergebnisse am Mittwoch.</p>
<p style="text-align: justify;">„Mit dem L.A.U.F.-Projekt führen erstmals mehrere Fächer der JGU eine gemeinsame Lehrveranstaltung für Lehramtsstudierende durch. Zudem sind zwei Lehrerinnen aus Nürnberg und Rostock an der Planung bzw. Evaluation beteiligt, die ihre Erfahrungen zum Einsatz von Orientierungsläufen im Unterricht und im Zusammenhang mit Bildung für nachhaltige Entwicklung einbringen“, erläutert Daniel Dreesmann die Idee des Projektes. „Wir freuen uns, dass Frau Ute Ciminski vom Gymnasium Reutershagen in Rostock an allen drei Tagen anwesend sein kann und uns anhand ihrer gewonnenen Eindrücke ein Feedback geben wird“, so Dreesmann weiter.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Vodafone Stiftung Deutschland gGmbH, der Deutsche Philologenverband e.V. als Initiatoren des Deutschen Lehrerpreises und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. fördern das Projekt im Rahmen des Programms „Nah dran! Die Praxis als Vorbild&#8220; mit insgesamt 10.000 Euro. Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist daran als Finalist der Lehrer-Initiative beteiligt. Langfristig wird das Ziel verfolgt, im Studiengang Master of Education für das Lehramt an Gymnasien ein interdisziplinär ausgerichtetes Wahlpflichtmodul anzubieten, sodass Studierende ihre Studienfächer im Rahmen eines selbst geplanten Projekts miteinander verbinden können. Der DJK Tennisverein Mainzer Sand e.V. dient aufgrund seiner günstigen Lage für den Dienstag als „Basislager“. Er unterstützt das Projekt mit einer kostenfreien Nutzung seiner Räumlichkeiten.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Uni Mainz</em></p>
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		<title>Souveränität und Leben indigener Nationen Nordamerikas zwischen Bio- und Geopolitik</title>
		<link>https://www.karriere-aktuell.de/souveraenitaet-und-leben-indigener-nationen-nordamerikas-zwischen-bio-und-geopolitik-20150611.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Kotis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2015 06:02:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Beschäftigung mit den indigenen Nationen Nordamerikas stellt am Forschungs- und Lehrbereich Amerikanistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) einen wichtigen Schwerpunkt dar. Nun wird sich demnächst eine internationale Konferenz mit dem Verhältnis der indigenen Nationen auf dem nordamerikanischen Kontinent zu den Staaten USA und Kanada befassen, wobei ein Fokus auf die Rolle der USA und Kanadas als Siedlerstaaten gelegt wird.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><strong>Tagung an der JGU betrachtet indigenes Leben vor dem Hintergrund von Siedlerkolonialismus in den USA und Kanada</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Beschäftigung mit den indigenen Nationen Nordamerikas stellt am Forschungs- und Lehrbereich Amerikanistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) einen wichtigen Schwerpunkt dar. Nun wird sich demnächst eine internationale Konferenz mit dem Verhältnis der indigenen Nationen auf dem nordamerikanischen Kontinent zu den Staaten USA und Kanada befassen, wobei ein Fokus auf die Rolle der USA und Kanadas als Siedlerstaaten gelegt wird. „Die Politik der Siedlerstaaten gegenüber den indigenen Nationen ist von ihrer Gründung bis heute durch eine Verbindung von Biopolitik und Geopolitik gekennzeichnet“, erläutert Dr. René Dietrich von der JGU, der zusammen mit Prof. Dr. Kerstin Knopf von der Universität Bremen die Konferenz organisiert. Diese beiden Aspekte, Bio- und Geopolitik, und ihre Auswirkungen auf Souveränität und Leben indigener Nationen sind zentrales Thema der Veranstaltung.</p>
<p style="text-align: justify;">Unter Geopolitik lässt sich die andauernde Aneignung indigenen Landes durch Siedlerstaaten beschreiben, während Biopolitik erfasst, wie die USA und Kanada indigene Nationen als eine Bevölkerungsgruppe innerhalb der Siedlerstaaten konstruieren und ihnen bestimmte Lebensweisen vorschreiben durch Vertreibung und Eingrenzung auf Reservate, durch Praktiken der erzwungenen Assimilation oder durch anhaltende, verstärkte staatliche Überwachung. Wie an der Schnittstelle von Geo- und Biopolitik die Idee des Lebens selbst als eine politische Kategorie deutlich wird, die im Spannungsfeld von kolonialer Kontrolle und indigenen Formen der Souveränität und Selbstbestimmung steht, werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen bei der Konferenz „Biopolitics – Geopolitics – Sovereignty – Life: Settler Colonialisms and Indigenous Presences in North America“ diskutieren.</p>
<p style="text-align: justify;">„Wir untersuchen, wie sich das Verhältnis zwischen den indigenen Nationen und den Staaten USA und Kanada in politischer Hinsicht gestaltet und wie sich diese Politik auf die Möglichkeiten, indigenes Leben zu verwirklichen, konkret auswirkt“, so René Dietrich. Zu der Tagung, die vom 25. bis 27. Juni 2015 an der Johannes Gutenberg-Universität stattfindet, werden zahlreiche Beiträge aus den USA und Kanada erwartet, darunter auch von indigenen Wissenschaftler/-innen wie Audra Simpson (Mohawk), Mishuana Goeman (Seneca) und Brian Hudson (Cherokee). Die Tagung findet im Rahmen des neu gegründeten Transnational American Studies Institute statt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Universität Mainz</em></p>
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		<item>
		<title>Katharina Bahlmann mit Hanns-Lilje-Preis ausgezeichnet</title>
		<link>https://www.karriere-aktuell.de/katharina-bahlmann-mit-hanns-lilje-preis-ausgezeichnet-20150519.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Kotis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2015 09:01:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Das Phantasma vom ‚Ende der Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Katharina Bahlmann]]></category>
		<category><![CDATA[Hanns-Lilje-Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[JGU]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstphilosophie Arthur C. Dantos]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftspreis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dr. Katharina Bahlmann von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat den Hanns-Lilje-Stiftungspreis erhalten. Damit würdigt die Stiftung die Wissenschaftlerin für ihre herausragende Dissertation „Das Phantasma vom ‚Ende der Kunst‘“.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><em>Philosophin erhält den Wissenschaftspreis der Stiftung für ihre Dissertation über die Rede vom „Ende der Kunst“</em></strong></p>
<figure id="attachment_14442" aria-describedby="caption-attachment-14442" style="width: 280px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/05/05_phil_hanns_lilje_preis_bahlmann.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-14442" src="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/05/05_phil_hanns_lilje_preis_bahlmann-280x323.jpg" alt="Dr. Katharina Bahlmann Foto: privat" width="280" height="323" srcset="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/05/05_phil_hanns_lilje_preis_bahlmann-280x323.jpg 280w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/05/05_phil_hanns_lilje_preis_bahlmann-500x576.jpg 500w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/05/05_phil_hanns_lilje_preis_bahlmann.jpg 618w" sizes="(max-width: 280px) 100vw, 280px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14442" class="wp-caption-text">Dr. Katharina Bahlmann<br />Foto: privat</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Dr. Katharina Bahlmann von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat den Hanns-Lilje-Stiftungspreis erhalten. Damit würdigt die Stiftung die Wissenschaftlerin für ihre herausragende Dissertation „Das Phantasma vom ‚Ende der Kunst‘“.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Auszeichnung in der Kategorie Wissenschaftspreis ist mit 10.000 Euro verbunden. Mit dem diesjährigen „Hanns-Lilje-Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung“ wurden außerdem in der Kategorie Initiativpreis zwei Projekte prämiert: das „boat people projekt“ aus Göttingen und „Heimatsucher e.V.“ aus Düsseldorf. Die Verleihung der Preise erfolgte Ende April in Hannover. Die Hanns-Lilje-Stiftung fördert in evangelischer Verantwortung den Dialog von Kirche und Theologie mit Wissenschaft, Technik, Wirtschaft, Kunst und Politik. Sie wurde 1989 von der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers eingerichtet und ist nach dem Bischof Hanns Lilje benannt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der „Hanns-Lilje-Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung“ war 2015 zum Thema „Die bildende Kraft von Kunst und Kultur“ ausgeschrieben. Seit 2011 wird der Preis zu wechselnden Themen verliehen. Er ist nach Angaben der Stiftung mit 20.000 Euro bundesweit der höchstdotierte Preis im Bereich Kirche, Theologie und Gesellschaft, den kirchliche Stiftungen in Deutschland an Nachwuchswissenschaftler/-innen und Initiativen verleihen.</p>
<p style="text-align: justify;">In ihrer Dissertation „Das Phantasma vom ‚Ende der Kunst‘“ ist Katharina Bahlmann den Behauptungen über ein Ende der Kunst, wie sie in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder vorgebracht wurden, nachgegangen. Die am Philosophischen Seminar der JGU bei Prof. Dr. Josef Rauscher erstellte Dissertation setzt sich dazu exemplarisch mit der Kunstphilosophie Arthur C. Dantos (1924-2013) auseinander, die sich zwischen der Behauptung eines erreichten Endes der Kunst einerseits und einem Fortbestehen künstlerischer Praxis andererseits bewegt. Bahlmanns Ziel ist dabei, zu einer produktiven Bestimmung des Endes innerhalb einer anhaltenden und nicht stillzustellenden Geschichte der Kunst zu gelangen. Die Arbeit wird demnächst beim Wilhelm Fink Verlag in Paderborn unter dem Titel „Arthur C. Danto und das Phantasma vom &#8218;Ende der Kunst'&#8220; erscheinen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Bettina.Leinauer/Universität-Mainz</em></p>
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