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	<title>JOBSTARTER</title>
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	<description>Wegweiser auf der Karriereleiter</description>
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	<title>JOBSTARTER</title>
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		<title>18 Projekte bringen Ausbildungsbetriebe und Studienabbrecher zusammen</title>
		<link>https://www.karriere-aktuell.de/18-projekte-bringen-ausbildungsbetriebe-und-studienabbrecher-zusammen-20150128.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2015 09:44:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berufseinstieg]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundesministerium für Bildung und Forschung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ab diesem Jahr starten im Programm JOBSTARTER plus des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bundesweit 18 regionale Projekte, mit denen Studienabbrecherinnen und -abbrecher für eine duale Berufsausbildung gewonnen werden. &#8222;Mit diesen Projekten werden wir Studienabbrecher, Kammern, Betriebe und Hochschulen zusammenbringen. Studienabbrechern bieten wir damit neue Karrierechancen durch eine berufliche Ausbildung. Kleine und mittlere Unternehmen bekommen &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ab diesem Jahr starten im Programm JOBSTARTER plus des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bundesweit 18 regionale Projekte, mit denen Studienabbrecherinnen und -abbrecher für eine duale Berufsausbildung gewonnen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Mit diesen Projekten werden wir Studienabbrecher, Kammern, Betriebe und Hochschulen zusammenbringen. Studienabbrechern bieten wir damit neue Karrierechancen durch eine berufliche Ausbildung. Kleine und mittlere Unternehmen bekommen weitere Möglichkeiten, ihren Fachkräftebedarf zu decken&#8220;, sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka.</p>
<p style="text-align: justify;">Die JOBSTARTER plus-Projekte entwickeln und erproben neue Maßnahmen und Modelle zur beruflichen Erstausbildung oder beruflichen Fortbildung von Studienabbrechern. Sie bauen dabei auf den im Studium erworbenen Kompetenzen und Kenntnissen auf. In den Projekten wird die Zielgruppe identifiziert und durch Beratung, Begleitung und Unterstützung für eine berufliche Bildung gewonnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenso werden kleine und mittelständische Betriebe bei der beruflichen Aus- und Fortbildung dieser jungen Menschen unterstützt. Für diese Betriebe ist es besonders wichtig, auch leistungsstarke Jugendliche als zukünftige Fach- und Führungskräfte zu gewinnen. Die Projekte informieren und sensibilisieren die Unternehmen für die interessante Gruppe der Studienabbrecher und erarbeiten mit ihnen entsprechende Rekrutierungsstrategien. Dabei geht es auch um die Anerkennung und Anrechnung von Leistungsnachweisen aus einem abgebrochenen Studium.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Hochschule Wismar und ihr Verbundpartner RegioVision GmbH Schwerin mit dem Projekt &#8222;ask for change&#8220; spricht beispielsweise die Studienabbrecherinnen und -abbrecher an der Hochschule gezielt an und hilft ihnen Zugang zu regionalen Betrieben mit hohem Fachkräftebedarf zu bekommen. Auch das Projekt &#8222;SWITCH &#8211; die Full-Service-Agentur&#8220; der Stadt Aachen setzt auf die direkte Ansprache der jungen Menschen &#8211; und erweitert künftig die Liste der möglichen Ausbildungsberufe, um möglichst Studienabbrechern aus allen Studienfächern eine Ausbildung zu ermöglichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die 18 regionalen JOBSTARTER plus-Projekte wurden aus 102 formal gültigen Projektanträgen ausgewählt. Es werden zwölf Kammern und vier Hochschulen gefördert, zwei Projekte werden von Bildungsdienstleistern durchgeführt. Unter den Projektträgern gibt es einige wenige, die bereits auf Erfahrung mit dem Thema zurückgreifen können und solche, die sich erstmals diesem Themenfeld widmen. Insgesamt stellt das BMBF für die 18 regionalen Projekte rund 7,2 Millionen Euro zur Verfügung, der Europäische Sozialfonds (ESF) ist an der Finanzierung beteiligt.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Ausbildungsstrukturprogramm JOBSTARTER fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung ein umfassendes Programm zur Verbesserung des Ausbildungsmarktes. Die geförderten JOBSTARTER-Projekte tragen zur Steigerung des betrieblichen Ausbildungsplatzangebotes und zu einer Verbesserung der Ausbildungsstruktur bei. Das Programm wird aus Mitteln des ESF ko-finanziert. Durchgeführt wird das Programm von der Programmstelle JOBSTARTER beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Seit Beginn des Programms JOBSTARTER im Jahre 2006 sind insgesamt 310 regionale Projekte in sechs Förderrunden an den Start gegangen. 2014 startete mit dem Programm JOBSTARTER plus eine neue Phase der Projektförderung. In den Jahren bis 2020 stehen für mehrere Förderrunden insgesamt rund 110 Millionen Euro zur Verfügung, inklusive ESF-Mittel.</p>
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		<title>Wenig Auszubildende &#8222;aus der Ferne&#8220; &#8211; aber großes Interesse bei Betrieben</title>
		<link>https://www.karriere-aktuell.de/wenig-auszubildende-aus-der-ferne-aber-grosses-interesse-bei-betrieben-20140818.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2014 07:15:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berufseinstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildungsmobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsausbildungbehilfe]]></category>
		<category><![CDATA[BIBB Schulabgängerbefragung]]></category>
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		<category><![CDATA[Mobilität der Auszubildenden]]></category>
		<category><![CDATA[Rekrutierung von Auszubildenden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zeigen ein großes Interesse am Thema &#8222;Ausbildungsmobilität&#8220;. Sie schätzen die räumliche Mobilität von Jugendlichen als wichtig ein und sehen in der Rekrutierung von Auszubildenden aus entfernteren Regionen ein zunehmend an Bedeutung gewinnendes Instrument zur Deckung ihres Fachkräftebedarfs. Betriebe sind in gewisser Hinsicht bereit, die Mobilität der Auszubildenden zu unterstützen. Deutlich &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zeigen ein großes Interesse am Thema &#8222;Ausbildungsmobilität&#8220;. Sie schätzen die räumliche Mobilität von Jugendlichen als wichtig ein und sehen in der Rekrutierung von Auszubildenden aus entfernteren Regionen ein zunehmend an Bedeutung gewinnendes Instrument zur Deckung ihres Fachkräftebedarfs. Betriebe sind in gewisser Hinsicht bereit, die Mobilität der Auszubildenden zu unterstützen. Deutlich wird aber auch, dass bestehende Fördermöglichkeiten bekannter gemacht und stärker genutzt werden müssen. Dies sind Ergebnisse einer Betriebsbefragung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).</p>
<p style="text-align: justify;">Im Einzelnen zeigt die Befragung im Rahmen des Referenz-Betriebs-Systems (RBS), dass die Bereitschaft der KMU, unterstützend zu wirken, einen klaren Schwerpunkt bei &#8222;ideellen&#8220; Hilfestellungen hat &#8211; beispielsweise durch flexible Urlaubszeitregelungen für Heimfahrten und individuelle Hilfen bei betrieblichen, schulischen oder auch persönlichen Schwierigkeiten. Finanzielle Unterstützungsleistungen, wie zum Beispiel Fahrtkostenzuschüsse, Mietzuschüsse oder die Übernahme von Umzugskosten, werden dagegen weniger in Betracht gezogen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ausbildungsmärkte in Deutschland sind regional geprägt: Jugendliche leben nicht immer dort, wo ihr gewünschter Ausbildungsberuf angeboten wird und es genügend Ausbildungsstellen gibt. Eine überregionale Rekrutierung könnte zum Ausgleich dieser Passungsprobleme beitragen und Betriebe mit rückläufigen Bewerbungs- und Ausbildungszahlen ebenso wie ausbildungssuchende Jugendliche unterstützen. Dies bestätigen die Betriebe in der RBS-Befragung: So schätzen 62,6 % eine überregionale Rekrutierung als wichtig ein; 82,5 % meinen, dass die Mobilität in fünf Jahren ein wichtiges Instrument zur Fachkräftesicherung sein wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Jedoch: Bei der BIBB-Schulabgängerbefragung 2012 bejahten lediglich 11,7 % derjenigen, die gerade eine Ausbildung machten, sich auch mehr als 100 Kilometer außerhalb der Region beworben zu haben. Jugendliche, die zur Befragungszeit keine Ausbildung machten, dies aber beabsichtigten, hatten sich zu 15,8 % überregional beworben.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Jugendliche sollten daher verstärkt ermutigt werden, mobiler zu sein und sich auch um Ausbildungsplätze außerhalb ihrer Heimatregion bewerben. Außerdem sollte an der Einstellung der Jugendlichen zur Mobilität bereits in der Schule gearbeitet werden&#8220;, betont BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser. &#8222;Gleichzeitig müssen kleine und mittlere Unternehmen weiter sensibilisiert werden, sich auch über ihre Region hinaus um Auszubildende zu bemühen.&#8220; So suchen etwa zwei von drei KMU ihre Auszubildenden in einem Radius von lediglich bis zu 20 Kilometern. Etwa ein Drittel sucht in einem Radius bis 100 Kilometer und nur 5 % der Betriebe auch in einem Radius über 100 Kilometer.</p>
<p style="text-align: justify;">Der BIBB-Befragung zufolge fühlen sich die Betriebe nur unzureichend über Angebote zur Förderung regionaler Mobilität von Auszubildenden informiert. Sechs von zehn befragten KMU gaben an, sich &#8222;schlecht oder gar nicht&#8220; beziehungsweise &#8222;wenig&#8220; informiert zu fühlen. Bereits bestehende Fördermöglichkeiten sind zu wenig bekannt und könnten mehr genutzt werden: So geben drei von vier KMU an, das betreute Jugendwohnen nicht zu kennen; jeder zweite Betrieb kennt finanzielle Hilfen wie die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) nicht; rund ein Drittel kennt diese zwar, hat sie aber noch nicht genutzt. &#8222;Die Konzepte sind vorhanden&#8220;, so BIBB-Präsident Esser weiter. &#8222;Es gilt aber, sie in die Fläche und in die Praxis zu tragen. Hier sind alle Akteure der beruflichen Bildung gefordert.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Das von der Programmstelle JOBSTARTER beim BIBB durchgeführte Programm &#8222;JOBSTARTER plus&#8220; des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) greift das Thema &#8222;Interregionale Mobilität&#8220; in seinen Förderrichtlinien unter dem Titel &#8222;Entwicklung und Erprobung interregionaler Kooperationen zum Ausgleich von Disparitäten regionaler Ausbildungsmärkte &#8211; Netzwerke für Matching und Mobilität&#8220; auf. Ab Januar 2015 werden ausgewählte Projekte Konzepte zur Förderung der Mobilität erproben. Weitere Informationen unter www.jobstarter.de</p>
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