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	<title>Klinik</title>
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	<title>Klinik</title>
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		<title>Führungskräfte und Klinikalltag, Führungskultur und zufriedene Mitarbeiter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2021 09:55:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Allein durch die Führungskultur ist es möglich, das volle Potenzial aller Mitarbeiter auszuschöpfen. Dabei geht eine erfolgreiche Führungskultur auf Sinnhaftigkeit und die Bestimmung der Unternehmenswerte zurück. Das sind die wesentlichen Werte und Fragen, mit denen sich das Krankenhausmanagement auseinandersetzt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Allein durch die Führungskultur ist es möglich, das volle Potenzial aller Mitarbeiter auszuschöpfen. Dabei geht eine erfolgreiche Führungskultur auf Sinnhaftigkeit und die Bestimmung der Unternehmenswerte zurück. Das sind die wesentlichen Werte und Fragen, mit denen sich das Krankenhausmanagement auseinandersetzt.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Nachhaltige und erfolgreiche Klinikkultur</h2>
<p style="text-align: justify;">Ausgehend von dem Denken und Handeln der Mitarbeiter und Führungskräfte in einer <a href="https://www.karriere-aktuell.de/universitaetsmedizin-mainz-an-zwei-neuen-europaeischen-gesundheitsprojekten-beteiligt-20170330.html" target="_blank" rel="noopener">Klinik</a> prägt dies die gesamte Unternehmenskultur ebenso wie die gelebte Kultur im Klinikalltag. Diese setzt sich aus einem komplexen Netzwerk aus Normen, Werten und Verhaltensstrukturen zusammen. Die Bedürfnisse, die ungeschriebenen Regeln und die Umgangsformen sowie bestimmte Statussymbole können den Klinikalltag maßgeblich bestimmen. Von außen sichtbar bleibt die Führungskultur durch die Kommunikation, das Erscheinungsbild der Klinik und ihre Reputation. Welche Außenwirkung hat die Klinik auf ihre Umgebung, auf andere Fachärzte, auf Mitarbeiter und Patienten?</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://aerztestellen.aerzteblatt.de/" target="_blank" rel="noopener">Chefarzt, Oberarzt und Assistenzarzt Stellenangebote</a> bilden die Führungselite und zugleich ein Kernstück, wenn es um ein erfolgreiches Team in einem Krankenhaus geht. Die Führungskultur basiert auf einer eigenen kompetenten Führung, die wiederum in den gelebten Werten der Klinik zum Ausdruck kommt. Über die gemeinsamen Pläne, Ziele und Ressourcen sowie Mitarbeiter sichert sich die Klinik dann ihre nachhaltigen Erfolg. Eine transparente Unternehmenskultur steht in direkter Verbindung mit ihren Strategien, Visionen und Zielen, in die sich alle Mitarbeiter aktiv mit einbringen können, um das Unternehmen und die Klinik mit zu gestalten. Das ist das Sinnbild, hinter dem zeitgemäßes Führen steht.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Wie wirkt sich erfolgreiche Führungskultur auf die Klinik aus?</h2>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.spiegel.de/karriere/arbeitnehmer-wuenschen-sich-mehr-unterstuetzung-vom-chef-a-1045264.html" target="_blank" rel="noopener">Zufriedene Mitarbeiter</a> sind Botschafter, wenn es darum geht, das Team weiterhin mit Fachkräften unfähigen Personal zu besetzen. Sie spielen in einer erfolgreichen und zukunftsweisenden Unternehmenskultur eine zentrale Rolle. Nimmt ein Mitarbeiter das Unternehmen als negativ wahr, wird er sich schnell einen anderen Arbeitgeber suchen und schon jetzt einen Blick auf die Stellenangebote werfen. Zugleich können zufriedene Mitarbeiter die Leistungsfähigkeit einer Klinik entscheidend steigern und damit die Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Geht es um den Entwicklungsprozess der Klinikkultur, gilt es die multikulturell geprägte Belegschaft in die Klinik mit zu integrieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine gute Unternehmenskultur wirkt sich positiv auf die Motivation und das Verhalten der Mitarbeiter aus, die sich mit der Klinik identifizieren können. Es gibt unzählige Studien, die diese positiven Effekte nachgewiesen haben. Wer auf eine erfolgreiche Klinikkultur setzt, investiert in die Zufriedenheit der Patienten, ohne dabei interne Kommunikationsprobleme zu riskieren. Zugleich finden diese Kliniken immer fähiges Personal für alle Positionen. So hat es die Führungselite einfacher, neue Lösungen und Denkweisen im Betrieb und im Alltag durchzusetzen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Die Potenziale erfolgreicher Unternehmenskultur für Kliniken</h2>
<p style="text-align: justify;">Erfolgreiche Führung ist gekennzeichnet durch Sympathie, Persönlichkeit und Charisma. Die Führung ist in der Lage, alle Mitarbeiter zu inspirieren und die Visionen auf lange Sicht in die Tat umzusetzen. Hinzu kommen die fördernden Maßnahmen und Unterstützung in der Innovation und Kreativität im laufenden Betrieb. Die Aufgabe des Managements bezieht sich auf alle analytischen Fähigkeiten, auf die Organisation und Struktur sowie die zur Verfügung stehenden Kapazitäten in einer Klinik. Durch Fortbildungen, Weiterbildungen und Einarbeitung ist es dem Management möglich, die Fähigkeiten des Klinikpersonals abgestimmt auf die Ressourcen hin zu organisieren. Auf diese Weise ist das Klinikpersonal in der Lage, das volle Potenzial aus einer Klinik heraus zu holen. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Verwirklichung der eigenen Leistungsfähigkeit und auf der Beachtung der gesellschaftlichen und politischen Ethik und der Klinikwerte.</p>
<p style="text-align: justify;">Nicht zuletzt in Zeiten der Corona-Krise, ist deutlich geworden, wie schnell sich die Umwelt und das gesellschaftliche System verschieben kann. Damit sind auf Kliniken auf der ganzen Welt ganz neue Herausforderungen zu gekommen. Selbst langjährige Management-Methoden lassen sich so nicht mehr erfolgreich umsetzen. Es geht darum, schnell neue Denkweisen und Lösungsansätze zu initiieren, um für eine aktive und verantwortungsbewusste Patientenversorgung einzustehen und auch in den ungewissen Zeiten mit motivierten und geschultem Personal die bestmöglichen Lösungen zu finden. Aus beiden Dimensionen, dem Management, der Organisation und der Führungskultur ist es die Mitarbeitern gelungen, ihre Stärken direkt in Leistung umzuwandeln und den Erfolg für die Klinik zu gewährleisten.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Aktives Leadership und gelebte Führungskultur</h2>
<p style="text-align: justify;">Herrscht ein aktives Verständnis zwischen dem Leadership und allen Mitarbeitern in der Klinik, kann sich dieser nachhaltige Erfolg positiv für das gesamte Unternehmen bezahlt machen. Es geht also nicht darum, sich gegenseitig zu behindern, sondern sich im Klinikalltag gerade bei größeren Herausforderungen zu unterstützen um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Dabei stellen komplexe Herausforderungen und die rasante Entwicklung sowie die digitale Transformation neue und nie dagewesene Challenges, die einiges von dem Klinik-Leadership abverlangen.</p>
<p style="text-align: justify;">Sind die Führungspersönlichkeiten in einer Klinik anerkannt, unterstützen sie die unternehmerischen Normen und Werte und sind in der Lage, die eigenen Ziele zu verfolgen und das Miteinander der Mitarbeiter nicht zu gefährden. Nur wenn die Werte einer Klinik solidarisch gelebt werden, ist damit eine Grundlage für das tägliche Handeln in allen Fachbereichen gegeben. Funktioniert die Führung in einer Klinik sinnstiftend, bezieht sie alle Mitarbeiter frühzeitig durch eine gezielte Verteilung an Informationen in geplante Veränderungen ein. Die Mitarbeiter fühlen sich respektiert und ihre Leistungen geschätzt. Mit einem toleranten und motivierten Team und einer aktiv gelebten und respektierten Unternehmenskultur sind die wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Klinik geschaffen.</p>
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		<title>Wenn der Türsteher in Nervenzellen zu viel durchlässt</title>
		<link>https://www.karriere-aktuell.de/wenn-der-tuersteher-in-nervenzellen-zu-viel-durchlaesst-20151124.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Kotis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2015 08:28:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Topthema]]></category>
		<category><![CDATA[Klinik]]></category>
		<category><![CDATA[Klinik für Epileptologie]]></category>
		<category><![CDATA[Molekulare Psychiatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Nervenzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Neuropathologie]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Bonn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Forscher der Universität Bonn entdecken einen neuen Mechanismus, der zur Epilepsie führt Bei einer Epilepsie geraten die Nervenzellen aus ihrem gewohnten Takt. Daran sind auch Ionenkanäle beteiligt, die die Erregbarkeit von Nervenzellen entscheidend bestimmen. Ein Forscherteam unter Federführung der Universität Bonn hat nun einen neuen Mechanismus für die Beeinflussung von Ionenkanälen entdeckt, der möglicherweise für &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Forscher der Universität Bonn entdecken einen neuen Mechanismus, der zur Epilepsie führt</strong></p>
<figure id="attachment_20684" aria-describedby="caption-attachment-20684" style="width: 280px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-20684" src="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/11/karriere-24-11-15-uni-bonn.jpg-280x283.png" alt="So sieht eine Nervenzelle aus dem Hippocampus einer Ratte aus: Die Zelle und ihre Ausläufer sind mit einem Fluoreszenzfarbstoff gefüllt, der die Strukturen blauviolett leuchten lässt. Die Glaspipette, über die der Farbstoff in die Zelle gelangt, ist von links auf den Zellkörper aufgesetzt. Foto: AG Heinz Beck/Uni Bonn" width="280" height="283" srcset="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/11/karriere-24-11-15-uni-bonn.jpg-280x283.png 280w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/11/karriere-24-11-15-uni-bonn.jpg-500x506.png 500w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/11/karriere-24-11-15-uni-bonn.jpg-50x50.png 50w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/11/karriere-24-11-15-uni-bonn.jpg.png 620w" sizes="(max-width: 280px) 100vw, 280px" /><figcaption id="caption-attachment-20684" class="wp-caption-text">So sieht eine Nervenzelle aus dem Hippocampus einer Ratte aus:<br />Die Zelle und ihre Ausläufer sind mit einem Fluoreszenzfarbstoff gefüllt, der die Strukturen blauviolett leuchten lässt. Die Glaspipette, über die der Farbstoff in die Zelle gelangt, ist von links auf den Zellkörper aufgesetzt.<br />Foto: AG Heinz Beck/Uni Bonn</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Bei einer Epilepsie geraten die Nervenzellen aus ihrem gewohnten Takt. Daran sind auch Ionenkanäle beteiligt, die die Erregbarkeit von Nervenzellen entscheidend bestimmen. Ein Forscherteam unter Federführung der Universität Bonn hat nun einen neuen Mechanismus für die Beeinflussung von Ionenkanälen entdeckt, der möglicherweise für den Ausbruch des Krampfleidens mitverantwortlich ist: Wenn zu wenig Spermin vorhanden ist, kommt es zur einer Übererregbarkeit der Nervenzellen. Die Forscher hoffen, einen Ansatzpunkt für neue Therapien gefunden zu haben. Sie berichten im „The Journal of Neuroscience”.</p>
<p style="text-align: justify;">In Deutschland leidet etwa jeder hundertste Mensch unter einer Epilepsie &#8211; immerhin jeder zwanzigste ist zumindest einmal im Leben von einem solchen Krampfanfall betroffen. Dazu kommt es, wenn viele Nervenzellen im Gehirn gleichzeitig feuern. Die Wissenschaft fahndet nach den Ursachen, die zu dieser gleichzeitigen Übererregung der Gehirnzellen führen. Forscher der Klinik für Epileptologie, des Instituts für Neuropathologie und des Instituts für Molekulare Psychiatrie haben nun zusammen mit dem Forschungszentrum Caesar und der Hebrew University (Israel) einen bislang unbekannten Mechanismus entschlüsselt, der an der Entwicklung einer Epilepsie beteiligt ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Türsteher“ bestimmen, wie viele Natriumionen hereindürfen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bei diesem Mechanismus spielen Natriumkanäle eine Schlüsselrolle. „Sie übernehmen bei der Erregung von Nervenzellfortsätzen und der Signalübertragung zwischen verschiedenen Zellen eine wichtige Rolle“, sagt Prof. Dr. Heinz Beck, der in der Experimentellen Epileptologie der Klinik für Epileptologie, am Life &amp; Brain Zentrum und am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) forscht. Natriumkanäle sind Schleusen, die Natriumionen durch winzige Poren durchlassen. Sie bestehen aus großen Eiweißkomplexen (Proteinen), die in den Membranen von Nervenzellen eingelagert sind. Wie eine Art Türsteher bestimmen sie, wie viele dieser Ionen hereindürfen und wie sich damit auch die Informationsübertragung zwischen den verschiedenen Zellen ändert. Die Wissenschaftler fanden eine starke Erhöhung eines bestimmten Natriumeinwärtsstroms, der die Erregbarkeit von Zellen im epileptischen Tier deutlich steigerte.</p>
<p style="text-align: justify;">Deshalb verglichen Forscher um Prof. Beck zunächst die Natriumkanalproteine aus epileptischen Gehirnen mit denen aus gesunden. „Dabei zeigte sich aber keinerlei vermehrte Bildung von Natriumkanalproteinen, die hätte erklären können, wie es zu einer Übererregung von Nervenzellen kommt“, berichtet der Epileptologe. Das Forscherteam wurde nach langer Suche bei einer ganz anderen Stoffgruppe fündig: den Polyaminen. Dazu gehört auch das Spermin, das in Zellen gebildet wird und sich von innen in die Poren der Natriumkanäle einlagern kann. In diesem Fall wird der Einstrom an Natriumionen gebremst und die Erregung der Nervenzelle wird gedämpft.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Durch Spermingaben wurde die Übererregung gedämpft</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Wissenschaftler untersuchten, wieviel von der anfalldämpfenden Substanz in Nervenzellen von Ratten vorkommt, die unter einer Epilepsie litten, und verglichen die Werte mit gesunden Tieren. „Die Menge an Spermin in den Zellen des Hippocampus war bei den kranken Tieren gegenüber den gesunden deutlich reduziert“, berichten die Erstautoren Dr. Michel Royeck, Dr. Tony Kelly und Dr. Thoralf Opitz aus Prof. Becks Team. Diesen wichtigen Befund prüften die Forscher, indem sie den Mangel in den Nervenzellen epileptischer Ratten durch Gabe von Spermin kompensierten. Daraufhin wurde die Erhöhung von Natriumströmen rückgängig gemacht.</p>
<p style="text-align: justify;">Offenbar wird der geringere Gehalt an Spermin in den epileptischen Rattengehirnen durch Hochregelung der Spermidine/spermine-N(1)-acetyltransferase verursacht. Das Enzym baut das für die Steuerung der Natriumkanäle wichtige Spermin verstärkt ab. Dieses Ergebnis könnte nach den Einschätzungen der Wissenschaftler ein potenzieller Ansatzpunkt für neuartige Epilepsietherapien sein. „Wenn es gelingen würde, die Acetyltransferase mit einem Wirkstoff in ihrer Aktivität etwas zu bremsen, könnten der Sperminmangel und damit die Symptome der Epilepsie gemildert werden“, blickt Prof. Beck in die Zukunft. Von konkreten therapeutischen Anwendungen sei man jedoch noch weit entfernt.</p>
<p style="text-align: justify;">Publikation: Downregulation of Spermine Augments Dendritic Persistent Sodium Currents and Synaptic Integration after Status Epilepticus, The Journal of Neuroscience, DOI: 10.1523/JNEUROSCI.0493-15.2015</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Universität Bonn</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So sieht eine Nervenzelle aus dem Hippocampus einer Ratte aus:<br />
Die Zelle und ihre Ausläufer sind mit einem Fluoreszenzfarbstoff gefüllt, der die Strukturen blauviolett leuchten lässt. Die Glaspipette, über die der Farbstoff in die Zelle gelangt, ist von links auf den Zellkörper aufgesetzt.<br />
(c) Foto: AG Heinz Beck/Uni Bonn</p>
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		<title>HNO-Schlaflabor  der Universitätsmedizin Mainz erfolgreich re-akkreditiert</title>
		<link>https://www.karriere-aktuell.de/hno-schlaflabor-der-universitaetsmedizin-mainz-erfolgreich-re-akkreditiert-20150910.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Kotis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2015 11:31:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Topthema]]></category>
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		<category><![CDATA[Universitätsmedizin Mainz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) hat das Schlafmedizinische Zentrum der Hals-, Nasen-, Ohren-Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz erneut akkreditiert. </p>
<p>The post <a href="https://www.karriere-aktuell.de/hno-schlaflabor-der-universitaetsmedizin-mainz-erfolgreich-re-akkreditiert-20150910.html">HNO-Schlaflabor  der Universitätsmedizin Mainz erfolgreich re-akkreditiert</a> appeared first on <a href="https://www.karriere-aktuell.de">Karriere Aktuell</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Strukturen und Prozesse erfüllen hohe Qualitätskriterien</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mainz</strong> &#8211; Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) hat das Schlafmedizinische Zentrum der Hals-, Nasen-, Ohren-Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz erneut akkreditiert. Damit bescheinigt die Fachgesellschaft dem Zentrum eine hohe Qualität hinsichtlich der Prozessabläufe in Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen und Schlafapnoe. Darüber hinaus entsprechen der strukturelle Aufbau, die Qualifikation des Laborleiters PD Dr. Haralampos Gouveris und die personelle, räumliche und technische Ausstattung des Schlaflabors den Re-Akkreditierungsanforderungen. Die Begutachtung erfolgte anhand von Entlassungsberichten inklusive der zugehörigen Nachtprotokolle sowie Hypnogramme. Beispielausdrucke der Polysomnographie, mit der während des Schlafes bestimmte biologische Parameter untersucht und gemessen werden, flossen ebenfalls in die Beurteilung mit ein.</p>
<figure id="attachment_18178" aria-describedby="caption-attachment-18178" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-18178" src="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/09/ausbildung-10-09-15-medizinische-uni-mainz.jpg" alt="Foto: Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz " width="620" height="420" srcset="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/09/ausbildung-10-09-15-medizinische-uni-mainz.jpg 620w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/09/ausbildung-10-09-15-medizinische-uni-mainz-280x190.jpg 280w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/09/ausbildung-10-09-15-medizinische-uni-mainz-500x339.jpg 500w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/09/ausbildung-10-09-15-medizinische-uni-mainz-134x90.jpg 134w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-18178" class="wp-caption-text">Foto: Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Wie viel Stunden Schlaf ein Mensch braucht, ist individuell verschieden. Gemeinsam ist allen Menschen, dass zu wenig oder häufig unterbrochener Schlaf sich negativ auf das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit auswirkt. Was einem den Schlaf raubt, kann einem zudem auch die Gesundheit rauben. Dauern die Unregelmäßigkeiten nur über eine kurze Periode an, ist dies zwar meist ärgerlich, aber nicht gesundheitsgefährdend. Hingegen können längerfristige Einschränkungen während der eigentlichen Schlafphase die Gesundheit schädigen. Mehr als 80 verschiedenartige schlafbezogene Erkrankungen gibt es. Bei der Schlafapnoe, bei der die Atmung kurzzeitig aussetzt, können die Folgen sogar so dramatisch sein, dass die Betroffenen ohne rechtzeitige Therapie einen tödlichen Herzinfarkt oder Schlaganfall erleiden.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Schlafmedizinischen Zentrum der Hals-, Nasen-, Ohren-Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz untersuchen Experten den Schlaf eines Patienten und seine verschiedenen Stadien, wie beispielsweise REM-Schlaf, Tiefschlaf und kurze Aufweckreaktionen. Die Patienten schlafen in speziell ausgestatteten Patientenzimmern. Monitoring- und Aufzeichnungsgeräte erfassen verschiedene Körperfunktionen des Schlafenden wie Hirnströme, Augenbewegungen, Atmung, Muskelspannung oder Sauerstoffsättigung des Blutes. So entsteht ein detailliertes Schlafprofil. Dieses gibt Auskunft über die Schlafqualität und liefert Ansatzpunkte für die Ursachenforschung der Faktoren, die den Schlaf negativ beeinflussen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Schwerpunkt des Schlafmedizinischen Zentrums liegt bei der Diagnostik und Therapie des Schnarchens und der Schlafapnoe. Hierfür kommen als Verfahren beispielsweise Operationen am Gaumen oder an der Nase, positive Atemdrucktherapie über Nasen- bzw. Vollgesichtsmasken sowie speziell angefertigte Kieferschienen zum Einsatz. Im Rahmen einer Spezialsprechstunde (dienstags von 14.00 bis 16.00 Uhr) der HNO-Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz werden die Patienten mit Schlafstörungen zuerst klinisch befragt und untersucht. Bei entsprechendem Verdacht auf eine atembezogene Schlafstörung erfolgt eine ambulante Polygraphie. Für diesen Zweck erhält der Patient ein kleines tragbares Gerät, das für eine Nacht den Schlaf des Patienten in seiner häuslichen Umgebung überwacht. Bei entsprechender Indikation findet eine erweiterte Untersuchung, die sogenannte Polysomnographie, im Schlaflabor der HNO-Klinik statt.</p>
<p style="text-align: justify;">Um eine umfassende patientenorientierte Versorgung sämtlicher schlafbezogener Probleme zu erzielen, ist eine interdisziplinäre weiterführende Diagnostik und Therapie unumgänglich. Somit ist die Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen wie Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Innere Medizin, Psychiatrie, Neurologie und Kieferorthopädie im Rahmen eines fachübergreifenden Versorgungskonzeptes häufig erforderlich.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Universitätsmedizin Mainz</em></p>
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