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	<title>Universitätsmedizin</title>
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	<item>
		<title>Universitätsmedizin Mainz verbessert orthopädische Diagnostik</title>
		<link>https://www.karriere-aktuell.de/universitaetsmedizin-mainz-verbessert-orthopaedische-diagnostik-20160628.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2016 06:19:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Topthema]]></category>
		<category><![CDATA[Bandscheibenvorfall]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegungsmuster]]></category>
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		<category><![CDATA[orthopädische Diagnostik]]></category>
		<category><![CDATA[Universitätsmedizin]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirbelsäule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mainz - Warum leidet ein Patient unter Rückenschmerzen, obwohl sein Körper keine strukturellen Mängel wie beispielsweise einen Bandscheibenvorfall aufweist? Funktioniert die Wirbelsäule einwandfrei? </p>
<p>The post <a href="https://www.karriere-aktuell.de/universitaetsmedizin-mainz-verbessert-orthopaedische-diagnostik-20160628.html">Universitätsmedizin Mainz verbessert orthopädische Diagnostik</a> appeared first on <a href="https://www.karriere-aktuell.de">Karriere Aktuell</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Mainz</strong> &#8211; Warum leidet ein Patient unter Rückenschmerzen, obwohl sein Körper keine strukturellen Mängel wie beispielsweise einen Bandscheibenvorfall aufweist? Funktioniert die Wirbelsäule einwandfrei? Wo lassen sich beim Betroffenen Auffälligkeiten im Bewegungsmuster erkennen?</p>
<p style="text-align: justify;">Diesen und anderen Fragen gehen das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie und das Institut für Physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation der Universitätsmedizin Mainz ab sofort in ihrem neuen „MotionLab“ nach. Mittels eines hochmodernen Verfahrens zur dynamischen Bewegungsanalyse untersuchen die Experten jedes einzelne Segment der Wirbelsäule dreidimensional während des Gehens auf einem Laufband. Ziel ist es, funktionelle Beschwerden besser diagnostizieren zu können. Interessierte, die das MotionLab näher kennen lernen wollen, haben am Tag der offenen Tür der Universitätsmedizin am Sonntag, 3. Juli 2016 von 11 bis 18 Uhr Gelegenheit dazu.</p>
<figure id="attachment_24099" aria-describedby="caption-attachment-24099" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-24099" src="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2016/06/2016-06-24_PM_Motion-Lab_EinweihungGruppenbild_FotoMarkusSchmidt-e1466774755381.jpg" alt="Foto: Markus Schmidt, Universitätsmedizin Mainz  " width="620" height="420" /><figcaption id="caption-attachment-24099" class="wp-caption-text">Foto: Markus Schmidt, Universitätsmedizin Mainz</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">
Erkrankungen des Bewegungssystems und insbesondere Rückenschmerzen zählen in Deutschland zu den größten Gesundheitsproblemen. Sie sind sowohl in epidemiologischer, medizinischer als auch in gesundheitsökonomischer Hinsicht von herausragender Bedeutung. So sind Rückenleiden ein besonders häufiger Grund für die Inanspruchnahme des medizinischen Versorgungssystems, Arbeitsunfähigkeit und Renten wegen Erwerbsminderung. Experten schätzen, dass es in Deutschland allein 31 Millionen Behandlungsfälle wegen Rückenschmerzen gibt. Die daraus resultierenden Kosten für das Gesundheitssystem entsprechen in etwa dem neunfachen der aktuellen Kosten für den Berliner Flughafen (BER). Laut TK-Gesundheitsreport 2014 sind Rückenbeschwerden nach wie vor die Ursache für fast jeden zehnten Krankschreibungstag in Deutschland.</p>
<p style="text-align: justify;">
Experten unterscheiden zwischen spezifischen und unspezifischen Rückenschmerzen. Über 75 Prozent aller Rückenbeschwerden sind „nicht-spezifisch“, das heißt sie haben keine objektivierbare strukturelle Ursache. Stattdessen stehen die Beschwerden mit einer Fehlfunktion in Zusammenhang. Bislang fehlten allerdings die technischen Möglichkeiten, um Funktionsstörungen messbar zu machen. Das Problem: Liegt keine eindeutige Diagnose vor, kann auch keine eindeutige Ursache behandelt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">
Die Lösung: Eine objektivierende Untersuchungsmöglichkeit der Funktion des Bewegungssystems, insbesondere der Wirbelsäule. Über diese verfügt die Universitätsmedizin Mainz nun ab sofort mit ihrem neuen „MotionLab“: ein high-end Labor zur Bewegungsanalyse. Dabei handelt es sich um eine integrierte Systemlösung zur ganzheitlichen Betrachtung des Menschen in der Bewegung.</p>
<p style="text-align: justify;">
Ohne den Einsatz von radioaktiver Strahlung vermisst das System synchron die segmentale Wirbelsäulenbewegung und die Bewegungen des Beckens, der Beinachsen sowie der Füße und den Fußdruck eines Menschen, während dieser auf einem Laufband geht. Dadurch können die Experten die Wirbelsäule und ihre Funktionsfähigkeit rekonstruieren und die Bewegung jedes einzelnen Wirbelsäulen-Segmentes objektiv und dreidimensional analysieren. Die so im Labor gewonnenen Erkenntnisse dienen sowohl der Grundlagenforschung als auch der klinischen Diagnostik. Das Ziel besteht darin, veränderte Bewegungsabläufe der Wirbelsäule während der Gehbewegung zu erkennen und diese in Relation zur jeweiligen Gangphase des Patienten analysieren und beurteilen zu können.</p>
<p style="text-align: justify;">
Die dynamische Bewegungsvermessung im MotionLab basiert auf einem lichtoptischen Verfahren und ist frei von radiologischer Strahlung. Ein Lichtprojektor projiziert auf den Rücken des Patienten ein aus mehr als 600.000 Messpunkten bestehendes Muster aus waagerecht verlaufenden Linien. Während des Gehens erfasst eine Videokamera dieses Linienmuster mit einer Aufnahmefrequenz von 60 Bildern pro Sekunde. Eine spezielle Analyse-Software, die mit der GPS-Technik bei Navigationsgeräten vergleichbar ist, erstellt daraus ein virtuelles, dreidimensionales Abbild der Rückenoberfläche.</p>
<p style="text-align: justify;">
Durch die neue Analysemöglichkeit besteht zukünftig die Chance, Funktionsstörungen des Bewegungssystems messbar zu machen. Damit soll zukünftig die Diagnose gesichert, eine spezifische Therapie eingeleitet und der Therapieerfolg kontrolliert werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: br</em></p>
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		<title>Lernen im Schlaf – kein Traum</title>
		<link>https://www.karriere-aktuell.de/lernen-im-schlaf-kein-traum-20160129.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Kotis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2016 10:22:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berufseinstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Topthema]]></category>
		<category><![CDATA[Empirische Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen im Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Rhein-Main Neuronetz]]></category>
		<category><![CDATA[Universitätsmedizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wann verarbeitet das Gehirn welche neuen Informationen? Welche Schlafphase nutzt das Gehirn für welche Hirnleistung? Wann bildet sich beispielsweise das Gedächtnis fort? Antworten auf diese und andere Fragen erhalten alle Interessierten bei der 2. rmn² lecture vom renommierten Hirnforscher Professor Dr. Jan Born, Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie der Universität Tübingen. Das Rhein-Main Neuronetz (rhine-main neuroscience network - rmn²), das in Forscherkreisen zu den international sichtbaren Standorten der Hirnforschung in Deutschland gehört, veranstaltet die 2. rmn² lecture am Montag, 01. Februar, um 17.00 Uhr im Hörsaal Chirurgie (Gebäude 505H) der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz). Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><strong>Rhein-Main Neuronetz (rmn²) präsentiert spannende Forschungsergebnisse</strong></em></p>
<p><strong>Mainz</strong> &#8211; Wann verarbeitet das Gehirn welche neuen Informationen? Welche Schlafphase nutzt das Gehirn für welche Hirnleistung? Wann bildet sich beispielsweise das Gedächtnis fort? Antworten auf diese und andere Fragen erhalten alle Interessierten bei der 2. rmn² lecture vom renommierten Hirnforscher Professor Dr. Jan Born, Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie der Universität Tübingen. Das Rhein-Main Neuronetz (rhine-main neuroscience network &#8211; rmn²), das in Forscherkreisen zu den international sichtbaren Standorten der Hirnforschung in Deutschland gehört, veranstaltet die 2. rmn² lecture am Montag, 01. Februar, um 17.00 Uhr im Hörsaal Chirurgie (Gebäude 505H) der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz). Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.</p>
<figure id="attachment_22189" aria-describedby="caption-attachment-22189" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-22189" src="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2016/01/Buecher.jpg" alt="Foto: ARKM Archiv" width="620" height="371" srcset="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2016/01/Buecher.jpg 620w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2016/01/Buecher-280x168.jpg 280w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2016/01/Buecher-500x299.jpg 500w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-22189" class="wp-caption-text">Foto: ARKM Archiv</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">
<p>Die Rolle des Schlafs für das Gedächtnis bildet den Forschungsschwerpunkt von Univ.-Prof. Dr. Jan Born. Der Leiter des Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie der Universität Tübingen, Leopoldina-Mitglied und Preisträger des Leibniz-Preises der DFG, befasst sich vorwiegend mit dem, was neuropsychologisch im Schlaf passiert. Dabei interessiert ihn insbesondere die Frage, welche Konsequenzen diese Verarbeitungsprozesse für das Lernen und die Gedächtnisbildung haben. Die Forschungen des Tübinger Wissenschaftlers haben gezeigt, dass das Gehirn den Schlaf für die Langzeiteinspeicherung von Informationen nutzt. Von besonderer Bedeutung ist die Erkenntnis, dass sich das Gedächtnis in der Phase des Tiefschlafs bildet – und nicht wie lange Zeit angenommen im sogenannten REM-Schlaf (Rapid-Eye-Movement).</p>
<p>Der Mensch nimmt im wachen Zustand allerlei neues Wissen auf. Das Gehirn legt es tagsüber in den Zwischenspeicher des Hippocampus ab. Um es zu verfestigen und dauerhaft abzuspeichern, bedarf es jedoch des nicht wachen Zustandes: Schlaf. Dann leitet das Gehirn die aufgenommenen Informationen in den Langzeitspeicher im Neocortex weiter. Professor Born geht davon aus, dass Informationen, die im Schlaf langfristig abgespeichert werden sollen, bereits bei ihrer Aufnahme eine Art „tagging“, das heißt eine Markierung erhalten, die über die weitere Verarbeitung und Konsolidierung dieser Inhalte im Schlaf entscheidet. Zusätzlich untersucht der Tübinger Forscher, wie sich Gedächtnissysteme pränatal und im frühkindlichen Leben in Abhängigkeit vom Schlaf entwickeln.</p>
<p>In seinem Vortrag im Rahmen der 2. rmn² lecture erläutert Professor Born seine Erkenntnisse. Zuvor führt der stellvertretende Sprecher des Rhein-Main Neuronetz (rmn²) und Leiter der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Klaus Lieb, in das Thema ein. Der Sprecher des rmn2, Prof. Dr. Jochen Roeper, Goethe-Universität Frankfurt, berichtet über die Aktivitäten des rmn².</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Über das – rhine-main neuroscience network (rmn²)</strong></p>
<p>Im Rhein-Main Neuronetz – rhine-main neuroscience network (rmn²) – hat sich die Hirnforschung in der Metropolregion Frankfurt/Mainz zu einem starken Verbund zusammengefunden. Hierzu gehören die Goethe-Universität Frankfurt mit dem Interdisziplinären Centrum für Neurowissenschaften und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit dem Forschungszentrum Translationale Neurowissenschaften (FTN) zusammen mit dem Institut für Molekulare Biologie Mainz, dem Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) sowie dem Ernst Strüngmann Institut gemeinsam mit den Max-Planck Instituten für Hirnforschung und Empirische Ästhetik in Frankfurt. Damit zählt das rmn² mit Berlin und München zu den international sichtbaren Standorten der Hirnforschung in Deutschland. Zu den größten, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Verbundprojekten des rmn² gehören die „Molekularen und Zellulären Mechanismen der Neuralen Homöostase“ und “Multiple Sklerose: Von einem neuen Verständnis der Pathogenese zur Therapie“.</p>
<p>Seit 2015 veranstaltet das Rhein-Main Neuronetz – rhine-main neuroscience network (rmn²) die öffentliche Vorlesungsreihe „rmn² lecture“. Die Vorlesungen finden jährlich abwechselnd in der Goethe-Universität Frankfurt und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz statt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz</strong></p>
<p>Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.300 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz ausgebildet. Mit rund 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Johannes Gutenberg-Universität Mainz</em></p>
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