<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Hochschule Ludwigshafen</title>
	<atom:link href="https://www.karriere-aktuell.de/tags/hochschule-ludwigshafen/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.karriere-aktuell.de/tags/hochschule-ludwigshafen</link>
	<description>Wegweiser auf der Karriereleiter</description>
	<lastBuildDate>Fri, 13 Nov 2015 14:33:19 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2020/05/cropped-karriere.aktuell.fav_.icon-01-32x32.png</url>
	<title>Hochschule Ludwigshafen</title>
	<link>https://www.karriere-aktuell.de/tags/hochschule-ludwigshafen</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>„Förderpreis der Familie Wagner“ zum zweiten Mal verliehen</title>
		<link>https://www.karriere-aktuell.de/foerderpreis-der-familie-wagner-zum-zweiten-mal-verliehen-20151116.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Kotis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2015 09:23:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berufseinstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Topthema]]></category>
		<category><![CDATA[„Förderpreis der Familie Wagner]]></category>
		<category><![CDATA[Abschlussarbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Absolventen]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrensenator]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Ludwigshafen]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Ludwigshafen am Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulratsvorsitzender]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.karriere-aktuell.de/?p=20066</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im feierlichen Rahmen wurden gestern drei herausragende Abschlussarbeiten, die sich mit ethisch-sozialen Fragestellungen beschäftigen, an der Hochschule Ludwigshafen am Rhein mit dem „Förderpreis der Familie Wagner“ ausgezeichnet: Esther Lohrer, Lena Nikolaus und Manuel Keppler erhielten den mit insgesamt 3.000 Euro dotierten Förderpreis aus den Händen des Stifters, Dr. Dieter Wagner.</p>
<p>The post <a href="https://www.karriere-aktuell.de/foerderpreis-der-familie-wagner-zum-zweiten-mal-verliehen-20151116.html">„Förderpreis der Familie Wagner“ zum zweiten Mal verliehen</a> appeared first on <a href="https://www.karriere-aktuell.de">Karriere Aktuell</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_20069" aria-describedby="caption-attachment-20069" style="width: 280px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-20069" src="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/11/hs-ludwigshafen-16-11-15-karriere-280x420.jpg" alt="Foto: Hochschule Ludwigshafen am Rhein" width="280" height="420" srcset="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/11/hs-ludwigshafen-16-11-15-karriere-280x420.jpg 280w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/11/hs-ludwigshafen-16-11-15-karriere-500x750.jpg 500w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/11/hs-ludwigshafen-16-11-15-karriere.jpg 620w" sizes="(max-width: 280px) 100vw, 280px" /><figcaption id="caption-attachment-20069" class="wp-caption-text">Foto: Hochschule Ludwigshafen am Rhein</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Im feierlichen Rahmen wurden gestern drei herausragende Abschlussarbeiten, die sich mit ethisch-sozialen Fragestellungen beschäftigen, an der Hochschule Ludwigshafen am Rhein mit dem „Förderpreis der Familie Wagner“ ausgezeichnet: Esther Lohrer, Lena Nikolaus und Manuel Keppler erhielten den mit insgesamt 3.000 Euro dotierten Förderpreis aus den Händen des Stifters, Dr. Dieter Wagner.</p>
<p>Ludwigshafen am Rhein, 11.11.2015: Am Dienstag, dem 10. November 2015, wurde im Rahmen einer vom Fachbereich Marketing &amp; Personalmanagement gestalteten Feier zum zweiten Mal der „Förderpreis der Familie Wagner“ verliehen. Lena Nikolaus, Esther Lohrer und Manuel Keppler erhielten den mit insgesamt 3.000 Euro dotierten Preis für ihre herausragenden Abschlussarbeiten, die sich wissenschaftlich fundiert mit Werten und ethisch-sozialem Verhalten in gesellschaftlichen Kontexten auseinandersetzen.</p>
<p>„Dieser Preis ist von der festen Überzeugung getragen, dass man nur dann erfolgreich und persönlich zufrieden sein kann, wenn man den Menschen in den Mittelpunkt stellt und seinen Mitmenschen Wertschätzung und Respekt entgegenbringt“, sagte Stifter Dr. Dieter Wagner beim Auftakt der Preisverleihung. Zugleich sei der Förderpreis Ausdruck der Hochachtung gegenüber den Leistungen der Studierenden und der Verbundenheit gegenüber der Hochschule Ludwigshafen, der er als Hochschulratsvorsitzender und Ehrensenator zur Seite steht. Und schließlich sei der Preis auch ein Dankeschön an die drei Generationen seiner Familie, fügte Wagner hinzu.</p>
<p>Den ersten Platz mit einem Preisgeld in Höhe von je 1.250 Euro teilten sich in diesem Jahr Esther Lohrer, Bachelorabsolventin im Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen, und Manuel Keppler, Masterabsolvent im Fachbereich Management, Controlling, HealthCare. Den mit 500 Euro dotierten dritten Preis erhielt Lena Nikolaus, ebenfalls Absolventin im Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen.</p>
<p>Esther Lohrer untersuchte in ihrer von Prof. Dr. Arnd Götzelmann betreuten Bachelorarbeit im Studiengang Soziale Arbeit die Inklusionsbereitschaft der deutschen Bevölkerung am Beispiel von körperlich behinderten Menschen. Ihr Fazit: Allen politischen Bemühungen zum Trotz besteht nach wie vor in weiten Teilen der Bevölkerung große Unsicherheit im Umgang mit Menschen mit Handicap. „Die Barrieren sind vor allem im Kopf“, sagte die 23-jährige Pfälzerin. Über den Preis freue sie sich sehr – die Auszeichnung sei eine Bestärkung, an sich zu glauben. Ihren studentischen Laudator, Giovanni Patruno, beeindruckte die Arbeit so, dass er einen Tag lang im Selbstversuch die Inklusionsbereitschaft der Mainzer testete.</p>
<p>Manuel Keppler erhielt den Preis für seine Masterarbeit im Studiengang Versorgungssteuerung im Gesundheitswesen – Health Care Management zum Thema „Ältere Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland – Notwendigkeit, Ausgestaltung und Umsetzung einer kultursensiblen Pflege“. Laudator und Jury-Mitglied Prof. Dr. Karl-Heinz Sahmel lobte die von Keppler vorgelegte und von Prof. Dr. Elke Raum betreute Untersuchung als ausgezeichnet und sehr differenziert. Kepplers Überlegungen zur Weiterentwicklung einer kultursensiblen Altenpflege seien vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen essentiell, so Sahmel. Keppler selbst, der Studium wie Masterthesis berufsbegleitend absolviert hatte, freute sich doppelt über die Anerkennung: „Zum einen für mich persönlich, zum anderen aber auch für das Thema, das dadurch vielleicht etwas mehr in den Mittelpunkt rückt“.</p>
<p>Den mit 500 Euro dotierten dritten Preis erhielt Lena Nikolaus für ihre ebenfalls von Prof. Dr. Arnd Götzelmann betreute Bachelorarbeit „Suizid bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen und die Trauer der Hinterbliebenen“. Die im Rahmen des Studiums der Sozialen Arbeit entstandene Thesis beschäftigt sich – ausgelöst durch einen Selbstmord im Familienkreis – unter anderem mit Fragen der Prävention und unterstützenden Angeboten bei der Trauerarbeit. „Hier ist Frau Nikolaus die Sublimierung einer persönlichen Krise gelungen“, würdigte Laudator und Jurymitglied Prof. Dr. Johannes Kals die Leistung der Preisträgerin.</p>
<p>Preisstifter Dr. Dieter Wagner unterstrich bei der Preisverleihung noch einmal seine hohe Anerkennung für die Leistungen der Ausgezeichneten im Besonderen wie auch der jungen Generation im Allgemeinen: „Ich habe in meinem Berufsleben und an diese Hochschule viele sehr engagierte junge Menschen gesehen, die mit den Vorurteilen, die man dieser Generation gerne entgegenbringt, nichts gemein haben. Sie rechtfertigen das Vertrauen, das man ihnen entgegenbringt.“</p>
<p>Auch Hochschulpräsident Prof. Dr. Peter Mudra und Prof. Dr. Klaus Blettner, Dekan des Fachbereichs Marketing und Personalmanagement, beglückwünschten die Ausgezeichneten. Der Preis sei ein „schöner Lohn für die selbst verordnete Einsamkeit und die Kraftanstrengung des wissenschaftlichen Schreibens“, sagte Mudra. Und Blettner ergänzte mit Blick auf die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen: „Ethik und Werte sind keine Modethemen, sondern Dauerbrenner.“ „Ein Preis wie der Förderpreis der Familie Wagner war nie so wertvoll wie heute!“, ergänzte der Marketingexperte augenzwinkernd in Anspielung auf einen Werbeslogan.</p>
<p style="text-align: justify;">
Der „Förderpreis der Familie Wagner“ wird jährlich vergeben und richtet sich an Absolventinnen und Absolventen aller vier Fachbereiche der Hochschule Ludwigshafen am Rhein. Zur Jury gehörten in diesem Jahr Dr. Dieter Wagner, Prof. Dr. Klaus Blettner, Prof. Dr. Karl-Heinz Sahmel, Prof. Dr. Johannes Kals, Pfarrer Dr. Werner Schwartz sowie die Studierenden Giovanni Patruno und Konrad Rathgeber.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Hochschule Ludwigshafen am Rhein</em></p>
<p>The post <a href="https://www.karriere-aktuell.de/foerderpreis-der-familie-wagner-zum-zweiten-mal-verliehen-20151116.html">„Förderpreis der Familie Wagner“ zum zweiten Mal verliehen</a> appeared first on <a href="https://www.karriere-aktuell.de">Karriere Aktuell</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vierten Ludwigshafener Bildungsgespräche: „Übergänge im Bildungssystem“</title>
		<link>https://www.karriere-aktuell.de/vierten-ludwigshafener-bildungsgespraeche-uebergaenge-im-bildungssystem-20151113.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Kotis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2015 08:28:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Topthema]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsgespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bildungsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Heterogenität]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Ludwigshafen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt Ludwigshafen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.karriere-aktuell.de/?p=20012</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unter Beteiligung von Bildungsministerin Vera Reiß, IHK-Pfalz-Hauptgeschäftsführer Dr. Rüdiger Beyer, Bildungsforscher Prof. Dr. Ulrich Trautwein und Bildungsplanerin Sybille Messinger diskutierten am 9. November 2015 bei den vierten Ludwigshafener Bildungsgesprächen an der Hochschule Ludwigshafen Bildungsakteure der Region das Thema „Übergänge konkret gestalten: Wege ins Hochschulsystem – Vernetzung zwischen Schule, Ausbildungsträgern und Hochschule“. </p>
<p>The post <a href="https://www.karriere-aktuell.de/vierten-ludwigshafener-bildungsgespraeche-uebergaenge-im-bildungssystem-20151113.html">Vierten Ludwigshafener Bildungsgespräche: „Übergänge im Bildungssystem“</a> appeared first on <a href="https://www.karriere-aktuell.de">Karriere Aktuell</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Unter Beteiligung von Bildungsministerin Vera Reiß, IHK-Pfalz-Hauptgeschäftsführer Dr. Rüdiger Beyer, Bildungsforscher Prof. Dr. Ulrich Trautwein und Bildungsplanerin Sybille Messinger diskutierten am 9. November 2015 bei den vierten Ludwigshafener Bildungsgesprächen an der Hochschule Ludwigshafen Bildungsakteure der Region das Thema „Übergänge konkret gestalten: Wege ins Hochschulsystem – Vernetzung zwischen Schule, Ausbildungsträgern und Hochschule“. Die Bildungsgespräche waren dabei erstmals Teil der Demografie-Woche Rheinland-Pfalz der Landesregierung.</p>
<figure id="attachment_20018" aria-describedby="caption-attachment-20018" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/11/hochschule-ludwigshafen-13-11-15-karriere.jpg"><img decoding="async" class="size-full wp-image-20018" src="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/11/hochschule-ludwigshafen-13-11-15-karriere.jpg" alt="Foto: Hochschule Ludwigshafen am Rhein" width="620" height="413" srcset="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/11/hochschule-ludwigshafen-13-11-15-karriere.jpg 620w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/11/hochschule-ludwigshafen-13-11-15-karriere-280x187.jpg 280w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/11/hochschule-ludwigshafen-13-11-15-karriere-500x333.jpg 500w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/11/hochschule-ludwigshafen-13-11-15-karriere-134x90.jpg 134w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a><figcaption id="caption-attachment-20018" class="wp-caption-text">Foto: Hochschule Ludwigshafen am Rhein</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ludwigshafen am Rhein</strong> &#8211; Bei den vierten Ludwigshafener Bildungsgesprächen fanden am Montag, dem 9.11.2015, wieder Bildungsakteure aus Wissenschaft und Praxis an der Hochschule Ludwigshafen zusammen, um sich zum Thema „Übergänge im Bildungssystem“ auszutauschen, Best Practice-Beispiele zu beleuchtet und Positionen von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft an der Praxis zu messen. Am Beginn der Veranstaltung stand dabei mit dem kenntnisreichen Fachvortrag „Übergang von der Schule und Berufstätigkeit in die Hochschule“ des empirischen Bildungsforschers Prof. Dr. Ulrich Trautwein von der Universität Tübingen ein profunder Einstieg ins Thema. Anhand von sieben zentralen Fragen führte der Bildungsexperte und Leiter des Hector-Instituts für empirische Bildungsforschung die Teilnehmenden an die Thematik heran: „Gibt es Sackgassen im deutschen Bildungssystem?“ – „Wer profitiert von der Durchlässigkeit?“ – „Werden durch die Durchlässigkeit Standards abgesenkt?“ – „Gibt es eine Akademikerschwemme?“ – „Wird an den Bedürfnissen der Wirtschaft vorbei ausgebildet?“ – „Wie ist es um die Zukunft der dualen Ausbildung bestellt?“ oder: „Stimmt der Slogan: ‚Die Klasse an die Uni, die Masse an die Hochschule‘?“.</p>
<p>Dass sich beispielsweise in der Durchlässigkeit des Bildungsbereichs viel getan hat, seit dies der Deutsche Bildungsrat 1972 als Ziel formulierte, darin waren sich alle Teilnehmer des Abends einig: Viele Wege führen inzwischen in die Hochschule beziehungsweise ins Studium, nicht nur das Abitur, gerade in Rheinland-Pfalz. Ebenso einig war man sich auf dem Podium darin, dass strukturelle Durchlässigkeit nicht automatisch gleichzusetzen sei mit individuell realisierter Durchlässigkeit, sprich: Der Übergang von der Schule oder der Berufstätigkeit ins Studium ist nach wie vor für den Einzelnen ein großer Schritt, der zahlreiche fachliche und persönliche Herausforderungen mit sich bringt und deshalb bestmögliche Vorinformation erfordert. „Unser Bildungssystem darf keine Sackgassen haben und damit wir keine Sackgassen haben, muss man frühzeitig informieren“, betonte denn auch die rheinland-pfälzische Bildungs- und Wissenschaftsministerin Vera Reiß und ergänzte: „Mit dieser wichtigen Aufgabe wollen wir die Schulen auch nicht allein lassen.</p>
<p>Wir wollen den Prozess der professionellen Beratung in den Schulen durch Experten von Außen – aus der Bundesagentur für Arbeit, aus den Hochschulen, aus den Kammern – unterstützen und verstärken.“ Auch sei es wichtig, bei der Beratung die Eltern mit einzubeziehen und ihnen so den Druck zu nehmen, dass die Entscheidung für eine bestimmte Schulform nach der vierten Klasse den Bildungsweg des Kindes für immer bestimme, so die Ministerin. Auch Sybille Messinger von der Jugendhilfe und Bildungsplanung der Stadt Ludwigshafen wies in der Diskussion darauf hin, wie wichtig Beratung und Begleitung gerade bei den frühen Übergängen in die Kita oder vom Kindergarten in die Grundschule seien. „Diese frühen Übergänge sind prägend für spätere Übergänge im Bildungswesen“, so die Expertin der Stadt Ludwigshafen. Den Fokus vom Übergang von der Grundschule auf die weiterführende Schule, insbesondere auf das allgemeinbildende Gymnasium, legte anschließend Andreas Klaes, Schulleiter des Wilhelm-von-Humboldt-Gymnasiums in Ludwigshafen-Edigheim. „Die Grundschulen sind immens wichtig für die weitere Bildungsbiografie der Kinder und sie leisten hervorragende Arbeit“, sagte Gläs.</p>
<p>Die Vernetzung zwischen Grundschulen und weiterführenden Schulen läge ihm daher sehr am Herzen, ebenso wie die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Zeit nach dem Abitur. Ab der 5. Klasse, dann wieder in der 8. und 9. Klasse in der Vorbereitung und Durchführung der Betriebspraktika sowie in der 12. Klasse sei dies Thema an seiner Schule. Auch in puncto Durchlässigkeit habe sich an den Schulen in den letzten Jahren „Ungeheures“ getan: „Es gibt nun Wechsel in alle Richtungen“, sagte der Pädagoge und wies gleichzeitig auch auf die damit einhergehende Schwierigkeit für die Schulen hin, diese Heterogenität bestmöglich zu verwalten und auszugleichen. Dass dieses Ausgleichen nicht – wie oft empfunden – mit einem Absenken des Leistungsniveaus einhergeht, darauf machte Bildungsexperte Trautwein aufmerksam. „Die Bildungsbeteiligung am Gymnasium ist gestiegen, aber die Leistungen selbst sind relativ konstant. Für einen Leistungsabfall gibt es keine empirischen Belege.“</p>
<p>Die Perspektive der Unternehmen nahm in der Diskussion Dr. Rüdiger Beyer, Hauptgeschäftsführer der IHK Pfalz, ein. Dass über den Fokus auf die akademische Aus- und Weiterbildung, nicht der wichtige Bereich der Facharbeitskräfte vernachlässigt werden dürfe, war ihm dabei ein besonderes Anliegen: „Wir brauchen qualifizierte Akademiker in allen Bereichen der Wirtschaft, aber gleichzeitig brauchen wir kompetente Facharbeiter. Auch ohne Studium sind gute Karrieren möglich“, unterstrich Beyer. Der derzeitige Trend, dass 60 Prozent der Abiturienten an die Hochschulen und Universitäten und nur 40 Prozent in die Ausbildung gingen, verschärfe den Fachkräftemangel; ein Ausgleich sei nötig.</p>
<p>Unterstützung erhielt Beyer dabei auch von Seiten der Ministerin. Sie setze gerade in die dualen Formate große Hoffnungen und halte zum Beispiel bei der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern große Stücke auf die Fachschulausbildung in Deutschland, die von ihrem Niveau her den Vergleich mit den europäischen Nachbarn nicht scheuen müsse, so Reiß. Mit Blick auf die dualen Angebote beispielsweise an der Hochschule Ludwigshafen ergänzte Hochschulpräsident Prof. Dr. Peter Mudra: „Mit dieser Forderung rennen sie bei den rheinland-pfälzischen Hochschulen offene Türen ein, unsere Unterstützung ist Ihnen hier gewiss.“</p>
<p>Dem dialogischen Charakter der Veranstaltungsreihe entsprechend, wurden anschließend die unterschiedlichen Positionen in zwei moderierten Workshops in breiter Runde diskutiert. Durch den Abend führten Hochschulpräsident Prof. Dr. Peter Mudra und Imke Buß, Leiterin der Stabstelle Studium &amp; Lehre an der Hochschule Ludwigshafen am Rhein. Beide zeigten sich zufrieden mit der Veranstaltung: „Ich denke, es ist uns sehr gut gelungen, die verschiedenen Akteure zusammenzubringen, das Thema aus den unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und miteinander ins Gespräch zu kommen. Das war unser Hauptanliegen, so Mudra.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Hochschule Ludwigshafen am Rhein Stabsstelle Studium &amp; Lehre</em></p>
<p>The post <a href="https://www.karriere-aktuell.de/vierten-ludwigshafener-bildungsgespraeche-uebergaenge-im-bildungssystem-20151113.html">Vierten Ludwigshafener Bildungsgespräche: „Übergänge im Bildungssystem“</a> appeared first on <a href="https://www.karriere-aktuell.de">Karriere Aktuell</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jubiläumsvortrag „Akademisierung und Professionalisierung der Pflege – Kontinuitäten, Brüche und Perspektiven der Pflege“</title>
		<link>https://www.karriere-aktuell.de/jubilaeumsvortrag-akademisierung-und-professionalisierung-der-pflege-kontinuitaeten-brueche-und-perspektiven-der-pflege-20150929.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Kotis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2015 09:59:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Topthema]]></category>
		<category><![CDATA[Akademisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Brüche]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Ludwigshafen]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwigshafen]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Professionalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Sozial- und Gesundheitswesen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.karriere-aktuell.de/?p=18712</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit dem Vortrag „Akademisierung und Professionalisierung der Pflege" wird am Donnerstag, dem 8. Oktober 2015, die Jubiläumsvortragsreihe des Fachbereichs Sozial- und Gesundheitswesens der Hochschule Ludwigshafen am Rhein fortgesetzt. Die Veranstaltung ist Teil einer im Sommersemester 2015 gestarteten Reihe von Vorträgen rund um das Thema „Akademisierung und Professionalisierung gesundheitsbezogener Berufe“ anlässlich des 20-jährigen Jubiläums gesundheitsbezogener Studiengänge im Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen.</p>
<p>The post <a href="https://www.karriere-aktuell.de/jubilaeumsvortrag-akademisierung-und-professionalisierung-der-pflege-kontinuitaeten-brueche-und-perspektiven-der-pflege-20150929.html">Jubiläumsvortrag „Akademisierung und Professionalisierung der Pflege – Kontinuitäten, Brüche und Perspektiven der Pflege“</a> appeared first on <a href="https://www.karriere-aktuell.de">Karriere Aktuell</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mit dem Vortrag „Akademisierung und Professionalisierung der Pflege&#8220; wird am Donnerstag, dem 8. Oktober 2015, die Jubiläumsvortragsreihe des Fachbereichs Sozial- und Gesundheitswesens der Hochschule Ludwigshafen am Rhein fortgesetzt. Die Veranstaltung ist Teil einer im Sommersemester 2015 gestarteten Reihe von Vorträgen rund um das Thema „Akademisierung und Professionalisierung gesundheitsbezogener Berufe“ anlässlich des 20-jährigen Jubiläums gesundheitsbezogener Studiengänge im Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen.</p>
<p><strong>Ludwigshafen am Rhein</strong>&#8211; Aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums gesundheitsbezogener Studiengänge im Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen an der Hochschule Ludwigshafen am Rhein veranstaltet der Fachbereich eine akademische Vortragsreihe mit dem Titel „Akademisierung und Professionalisierung gesundheitsbezogener Berufe – Kontinuitäten, Brüche und Perspektiven“. Sieben hochkarätige Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftler von verschiedenen Hochschulen und Universitäten in Deutschland beleuchten dabei das Thema aus der Perspektive ihrer jeweiligen Disziplin, reflektieren zurückliegende Entwicklungen und nehmen zukunftsweisende Perspektiven in den Blick.</p>
<p>Mit dem Vortrag „Akademisierung und Professionalisierung der Pflege“ von Prof. Dr. Christel Bienstein von der Universität Witten/Herdecke wird die Reihe im Wintersemester 2015/16 fortgesetzt. Der von Prof. Dr. Ingeborg Löser-Priester moderierte Vortrag findet am Donnerstag, dem 8. Oktober 2015, von 16.00-18.00 Uhr in der Aula des Fachbereichs Sozial- und Gesundheitswesen, Maxstraße 29 in 67059 Ludwigshafen statt.</p>
<p>Die Vortragsreihe steht allen Interessierten offen; die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.<br />
Fachkontakt: Hochschule Ludwigshafen am Rhein Marlen Rodewald Dekanatssekretariat Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen Maxstr. 29 67059 Ludwigshafen a.R. E-Mail: marlen.rodewald@hs-lu.de</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Hochschule Ludwigshafen am Rhein</em></p>
<p>The post <a href="https://www.karriere-aktuell.de/jubilaeumsvortrag-akademisierung-und-professionalisierung-der-pflege-kontinuitaeten-brueche-und-perspektiven-der-pflege-20150929.html">Jubiläumsvortrag „Akademisierung und Professionalisierung der Pflege – Kontinuitäten, Brüche und Perspektiven der Pflege“</a> appeared first on <a href="https://www.karriere-aktuell.de">Karriere Aktuell</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
