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		<title>Zentrum für Medienkultur in Erfurt</title>
		<link>https://www.karriere-aktuell.de/zentrum-fuer-medienkultur-in-erfurt-20160301.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Kotis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2016 09:12:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
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		<category><![CDATA[Architekturkonzepte]]></category>
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		<category><![CDATA[Medienkultur-Zentrum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fünf Studierende der Architektur an der Fachhochschule Erfurt widmeten sich in ihrer Masterthesis dem Areal zwischen Thüringenhaus und der privaten internationalen Fachhochschule (IUBH) am Juri-Gagarin-Ring. Unter dem Thema „Medienkultur-Zentrum“ wurden verschiedene Ansätze verfolgt und nun präsentiert, welche die kulturelle Landschaft der Medienstadt Erfurt bereichern und einen städtebaulichen Missstand beheben könnten.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><strong>Architekturkonzepte für einen Lückenschluss am Juri-Gagarin-Ring</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">Fünf Studierende der Architektur an der Fachhochschule Erfurt widmeten sich in ihrer Masterthesis dem Areal zwischen Thüringenhaus und der privaten internationalen Fachhochschule (IUBH) am Juri-Gagarin-Ring. Unter dem Thema „Medienkultur-Zentrum“ wurden verschiedene Ansätze verfolgt und nun präsentiert, welche die kulturelle Landschaft der Medienstadt Erfurt bereichern und einen städtebaulichen Missstand beheben könnten.</p>
<figure id="attachment_22873" aria-describedby="caption-attachment-22873" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-22873" src="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2016/02/karriere-01-03-16-fhe018_Außenperspektive.JPG.png" alt="Foto: Reinhold Wust/Fachhochschule Erfurt" width="620" height="328" srcset="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2016/02/karriere-01-03-16-fhe018_Außenperspektive.JPG.png 620w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2016/02/karriere-01-03-16-fhe018_Außenperspektive.JPG-280x148.png 280w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2016/02/karriere-01-03-16-fhe018_Außenperspektive.JPG-500x265.png 500w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-22873" class="wp-caption-text">Foto: Reinhold Wust/Fachhochschule Erfurt</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Das von den Professorinnen und Professoren am besten bewertete Konzept „Center of Augmented Arts“ stammt von Reinhold Wust.<br />
Er entwickelte einen 50m hohen Turm als Auftakt beziehungsweise Abschluss des Gagarin-Rings. Diesem Turm schob Wust im unteren Bereich einen Querriegel ein, der heraus ragt und damit einen überdachten Vor- und Eingangsplatz schafft. Die Überdachung begleitet die Kurve der Straße und nimmt die Höhen der umgebenden Bebauung auf. Damit setzt Wust einen neuen Identifikationspunkt. Quer dazu ist in die großzügige Grünfläche eine Fußgängerachse eingeschnitten, die unter der Stadtmauer hindurch den Ring mit dem Flutgraben verbindet und das Ufer auf einer breiten Fluss-Terrasse erlebbar macht.</p>
<p>Das Gebäude selbst bringt mit einer intelligenten Fassade das Geschehen aus dem Inneren nach Außen. Der Hauptraum im auskragenden schwarzen Quader zeichnet sich durch ein programmierbares System von hydraulischen Hebebühnen aus, wodurch sich der Raum auf Knopfdruck verändern lässt: vom Amphitheater zum Frontaltheater, vom Ausstellungsraum zur bewegten Landschaft. Das gleiche System ist für die Decke vorgesehen und ermöglicht eine große Gestaltungsfreiheit, die auch von den Besucherinnen und Besuchern zu steuern sein soll.</p>
<p><em>Quelle: Fachhochschule Erfurt</em></p>
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		<title>Architekturstudierende der Hochschule Koblenz entwerfen ein Cem-Haus</title>
		<link>https://www.karriere-aktuell.de/architekturstudierende-der-hochschule-koblenz-entwerfen-ein-cem-haus-20150202.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2015 08:57:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Topthema]]></category>
		<category><![CDATA[Architiekturstudium]]></category>
		<category><![CDATA[Cem-Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Koblenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Koblenz &#8211; Vier ArchitekturstudentInnen der Hochschule Koblenz haben als Masterthesis unter der Betreuung von Prof. Henner Herrmanns ein Cem-Haus entworfen, das der Alevitischen Gemeinde als Muster-Cem-Haus dienen soll. Als Cem-Haus bezeichnet man das alevitische Versammlungs- und Gotteshaus. Dazu angeregt hatte Cemal Büyük, Vorstandsmitglied der Alevitischen Gemeinde Deutschland e. V. Die Entwürfe wurden nun am RheinMoselCampus &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Koblenz &#8211; Vier ArchitekturstudentInnen der Hochschule Koblenz haben als Masterthesis unter der Betreuung von Prof. Henner Herrmanns ein Cem-Haus entworfen, das der Alevitischen Gemeinde als Muster-Cem-Haus dienen soll. Als Cem-Haus bezeichnet man das alevitische Versammlungs- und Gotteshaus. Dazu angeregt hatte Cemal Büyük, Vorstandsmitglied der Alevitischen Gemeinde Deutschland e. V. Die Entwürfe wurden nun am RheinMoselCampus der Hochschule Koblenz vorgestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die alevitische Gemeinschaft ist die zweitgrößte muslimische Konfession in der Türkei, die sich in ihrem Religionsverständnis und ihren religiösen Praktiken stark von den Sunniten unterscheidet. So tragen die Frauen beispielsweise kein religiöses Kopftuch, sie beten nicht in Moscheen, dafür in ihren eigenen Gebetsstätten (Cemevi). Von den 4,5 Mio. in Deutschland lebenden Muslimen gehören ungefähr 700.000 dem Alevitentum an. Diese stammen zu 95% aus der Türkei. Da die meisten muslimische Einwanderer in Deutschland bleiben und eingebürgert sind, haben sie das Recht, Bauten zur Ausübung ihrer Religion zu errichten. So benötigen die Aleviten in Deutschland Cem-Häuser (Cemevi). In den nächsten Jahren sollen in der gesamten Bundesrepublik 150 solcher Cem-Häuser entstehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Einer Moschee oder auch einer Synagoge nicht unähnlich ist ein Cem-Haus ein multifunktionales Gebäude, das neben einem Betsaal auch einen großen Versammlungsraum sowie Unterrichtsräume etc. aufweist. Eine spezifisch „alevitische Baugestalt“ für ein Cem-Haus hat sich in der Geschichte dieser Religionsgemeinschaft, anders als im Kirchenbau, nicht entwickelt. Als fiktives Areal in Innenstadtlage von Koblenz hat Prof. Herrmanns den Reichensperger Platz in Koblenz ausgewählt.</p>
<figure id="attachment_10322" aria-describedby="caption-attachment-10322" style="width: 618px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-10322" src="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/02/Cem-Haus.jpg" alt="Foto von links: Cemal Büyük (Alevitische Gemeinde Deutschland e. V.),  Nazanin Esfandiyari, Thomas Wagner, Sezgin Isik, Prof. Henner Herrmanns, Julian  Walter" width="618" height="412" srcset="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/02/Cem-Haus.jpg 618w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/02/Cem-Haus-280x186.jpg 280w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/02/Cem-Haus-500x333.jpg 500w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2015/02/Cem-Haus-134x90.jpg 134w" sizes="(max-width: 618px) 100vw, 618px" /><figcaption id="caption-attachment-10322" class="wp-caption-text">Foto von links: Cemal Büyük (Alevitische Gemeinde Deutschland e. V.), Nazanin<br />Esfandiyari, Thomas Wagner, Sezgin Isik, Prof. Henner Herrmanns, Julian<br />Walter Quelle: Hochschule Koblenz</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Der Entwurf von Sezgin Isik akzentuiert das Areal durch eine einfache, klare Geometrie. Die Linearität des gegenüberliegenden Gebäudes der ehemaligen Bezirksregierung wird aufgenommen und die Achse vom Deinhard-Platz zum Rhein durch die langgezogene Wand unterstützt. Nach außen stellt sich das Gebäude mit kubisch geschlossenem Baukörper und Flachdach dar, wenn auch das Dach eigentlich dynamisch geschwungen ist. Der Grundriss des Cem-Saales lässt eine starke sakrale Anmutung erwarten. Die sakralen und profanen Nutzungen sind separiert. Der Betraum ist durch seine Höhe und 12 Basaltpfeiler, die neben der statischen auch eine symbolische Funktion haben, besonders betont. Die Architektur ist durch Raumformen geprägt, deren spirituell-atmosphärische Wirkung sicherlich zum Tragen kommt und der Wertigkeit seiner Bestimmung gerecht wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Julian Walter schlägt einen Baukomplex aus drei Bauteilen vor, vor dem vier Stelen stehen, die die vier Torwege, die der Besucher durchschreiten soll, symbolisieren. Der spirituelle Charakter des Cem-Saales wird durch die geschickte Perforierung von Dach und Wand unterstützt. Er wird durch 12 Oberlichter belichtet, die sinnbildlich für die 12 Imame stehen. Der Anspruch auf Zeichenhaftigkeit eines sakralen Gebäudes ist damit erfüllt.</p>
<p style="text-align: justify;">In dem Entwurf von Thomas Wagner wird der Cem-Saal in einem monolithischen Bau platziert. Ein orthogonales U umfängt diesen dreieckigen Baukörper, in dem die profanen Raumnutzungen untergebracht sind. Der Cem-Saal ist bestimmt räumlich interessant, so dass der Besucher wie in einer Kathedrale ergriffen werden könnte. Von Nazanin Esfandiyari werden die verschiedenen sakralen und profanen Nutzungen in vier einzelne Bauten untergebracht, die sich zum Cem-Haus ergänzen. Sie umschließen einen begrünten Hof, wohin sich die von außen scheinbar hermetisch geschlossene Anlage hin öffnet. Klarheit und Mystik zeichnen den reduktionistischen Cemsaal aus. Trotz der unprätentiösen Zurückhaltung strahlt der Komplex eine physiognomische Kraft aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Arbeiten (Pläne und Modelle) sollen demnächst einer größeren Öffentlichkeit präsentiert werden.</p>
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