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	<title>Chemiker</title>
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	<title>Chemiker</title>
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		<title>Berufe in der Chemie – welche Aufgaben haben Chemiker?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2021 13:16:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Chemiker]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Chemische Berufe erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Dafür sprechen auch verschiedene Gründe. Bei den Tätigkeiten geht es um die Arbeit mit unterschiedlichsten Substanzen. Zudem handelt es sich um ein Berufsfeld mit einer sicheren Zukunft.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Chemische Berufe erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Dafür sprechen auch verschiedene Gründe. Bei den Tätigkeiten geht es um die Arbeit mit unterschiedlichsten Substanzen. Zudem handelt es sich um ein Berufsfeld mit einer sicheren Zukunft. Chemiker werden immer gebraucht. In der Zukunft steigt der Bedarf an qualifizierten Bewerbern mit Sicherheit an. Doch zunächst sollte beschrieben werden, was ein Chemiker so alles machen muss.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Aufgaben eines Chemikers</h2>
<p style="text-align: justify;">Die vorrangige Arbeit eines Chemikers besteht darin, unterschiedliche Substanzen zu bestimmen. Oftmals geht es auch darum, Reaktionen von bestimmten Substanzen zu erkennen und zu dokumentieren. Es kann sich dabei um die Entwicklung neuartiger Stoffe handeln. Doch im Gegensatz zur Vergangenheit, wird in der heutigen Zeit nicht einfach auf gut Glück experimentiert. Von den einzelnen Stoffen ist die atomare Zusammensetzung auf molekularer Ebene bekannt. Daher ist es bereits im Vorfeld möglich, die Reaktionen mithilfe von Computersimulationen vorauszusagen. Trotzdem finden noch praktische Versuche statt, um die Voraussagen zu bestätigen. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise völlig neue Stoffe entwickeln. Diese könnten sein:</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;">Lacke</li>
<li style="text-align: justify;">Kunststoffe</li>
<li style="text-align: justify;">Kosmetika</li>
<li style="text-align: justify;">Lebensmittelfarben</li>
<li style="text-align: justify;">Medikamente</li>
<li style="text-align: justify;">Treibstoffe</li>
<li style="text-align: justify;">Schmierstoffe</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Die Liste mit möglichen Produkten könnte noch endlos weitergeführt werden. Durch neue Entwicklungen im chemischen Bereich entstehen auch immer wieder neue Herausforderungen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Was sollte ein Chemiker können?</h2>
<p style="text-align: justify;">Die wichtigste Voraussetzung dafür, um einen Beruf in der Chemie auszuüben sind Kenntnisse im Bereich der Elemente sowie von molekularen Verbindungen. In diesem Bereich müssen sehr tiefe Grundkenntnisse vorhanden sein. Zudem ist ein technisches Verständnis erforderlich. In einem Chemielabor gibt es nicht nur Reagenzgläser und Pipetten, sondern auch moderne Analysegeräte. Elektronische Geräte, wie sie vom <a href="https://schmidt-haensch.com/de/" target="_blank" rel="noopener">Unternehmen SCHMIDT + HAENSCH</a> angeboten werden, bieten präzise Ergebnisse. Der Chemiker sollte jedoch genau wissen, wann und wie die einzelnen Mess- und Analysegeräte eingesetzt werden. Aus diesem Grund ist ein gewisses technisches Verständnis ebenfalls von Bedeutung.</p>
<p style="text-align: justify;">Zudem sollten Menschen, die in einem chemischen Beruf arbeiten, einige mathematischen Grundkenntnisse mitbringen. Oftmals sind auch Berechnungen nötig, um die passenden Ergebnisse zu erzielen, oder um die Analysen richtig zu deuten. Es sind jedoch alles Fähigkeiten, die jeder Mensch erlernen kann, sofern ein gewisses Interesse vorhanden ist.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Wo arbeiten Chemiker?</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Vorstellung, dass Chemiker den ganzen Tag lang in einem abgeschlossenen Labor arbeiten, trifft nicht immer zu. Ein solcher Arbeitsplatz ist meistens nur in der Forschung so beschaffen. Es arbeiten jedoch auch viele Chemiker außerhalb eines Labors. Mitunter wird sogar draußen in der freien Natur gearbeitet. Das ist immer dann der Fall, wenn Wasser- oder Bodenproben genommen werden, um sie zu analysieren. In folgenden Bereichen sind Chemiker unentbehrlich:</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;">Kunststoffindustrie</li>
<li style="text-align: justify;">Petrochemie</li>
<li style="text-align: justify;">Agrochemie</li>
<li style="text-align: justify;">Pharmazie</li>
<li style="text-align: justify;">Abfallwirtschaft</li>
<li style="text-align: justify;">Umweltschutz</li>
<li style="text-align: justify;">Lebensmittelhygiene</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Es handelt sich daher um vielfältige Aufgaben in unterschiedlichen Branchen. Daher wird es den Mitarbeitern in den Berufen im chemischen Bereich niemals langweilig.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Voraussetzungen für den Erfolg in einem chemischen Beruf</h2>
<p style="text-align: justify;">Um in dieser Branche Fuß zu fassen, sind die Anforderungen gar nicht so hoch, wie viele Interessenten befürchten. Um beispielsweise eine Ausbildung zum Chemielaboranten zu absolvieren, reicht ein mittlerer Schulabschluss aus. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre und kann in verschiedenen Unternehmen stattfinden. Es sollte jedoch ein Interesse an der Chemie und Kenntnisse im logischen Denken vorhanden sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt aber auch die Möglichkeit eines Studiums. Dieses eröffnet dem Chemiker noch weitere Möglichkeiten und bessere Verdienstchancen. Mit einem abgeschlossenen Studium kann sich jeder in größeren Chemiekonzernen bewerben. Wer ein Interesse daran hat, ein Labor zu leiten oder neue Versuchsreihen ins Leben zu rufen, der sollte im Bereich der Chemie lieber promovieren. Auch diese Möglichkeit besteht.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Fazit</h2>
<p style="text-align: justify;">Im Bereich der Chemie gibt es sehr viele unterschiedliche Berufe. Es handelt sich um ein breites Betätigungsfeld mit vielen interessanten Herausforderungen. Das Wichtigste für jeden Bewerber ist jedoch die Aussicht auf einen langfristigen <a href="https://www.karriere-aktuell.de/der-gut-organisierte-arbeitsplatz-20180530.html" target="_blank" rel="noopener">Arbeitsplatz</a>. In diesem Bereich gibt es keine Schwierigkeiten, weil Chemiker immer gebraucht werden.</p>
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		<item>
		<title>Leichtbauforschung mit „Leuchtturm-Charakter“</title>
		<link>https://www.karriere-aktuell.de/leichtbauforschung-mit-leuchtturm-charakter-20160331.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Kotis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2016 05:39:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Topthema]]></category>
		<category><![CDATA[Chemiker]]></category>
		<category><![CDATA[Luftverkehrsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Maschinenbauingenieure]]></category>
		<category><![CDATA[Physiker]]></category>
		<category><![CDATA[Technische Universität Chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahrenstechniker]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dank ihrer hervorragenden mechanischen Eigenschaften bei geringem Gewicht gewinnen Kohlenstofffasern als Hochleistungswerkstoffe immer mehr an Bedeutung. Deren Masseneinsatz wird zukünftig weltweit alle Leichtbausegmente des Automobil-, Energie- und Luftverkehrsmarktes beeinflussen - vor allem mit Blick auf die Umwelt- und Klimaschutzpolitik. Kohlenstofffasern können dank ihrer Leichtbaueigenschaften, neuen Konstruktionsfreiräumen und Möglichkeiten zur Funktionsintegration einen wesentlichen Beitrag zur Ressourceneffizienz leisten. Diesen positiven Eigenschaften steht allerdings bisher eine ressourcen- und kostenintensive Herstellung gegenüber.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><strong>Neue Stiftungsprofessur „Hochleistungsfasern und Verarbeitung“ wurde am 21. März 2016 an der Fakultät für Maschinenbau der Technischen Universität Chemnitz eingerichtet</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">Dank ihrer hervorragenden mechanischen Eigenschaften bei geringem Gewicht gewinnen Kohlenstofffasern als Hochleistungswerkstoffe immer mehr an Bedeutung. Deren Masseneinsatz wird zukünftig weltweit alle Leichtbausegmente des Automobil-, Energie- und Luftverkehrsmarktes beeinflussen &#8211; vor allem mit Blick auf die Umwelt- und Klimaschutzpolitik. Kohlenstofffasern können dank ihrer Leichtbaueigenschaften, neuen Konstruktionsfreiräumen und Möglichkeiten zur Funktionsintegration einen wesentlichen Beitrag zur Ressourceneffizienz leisten. Diesen positiven Eigenschaften steht allerdings bisher eine ressourcen- und kostenintensive Herstellung gegenüber. Um eine wirtschaftliche und stabile Prozesskette &#8211; insbesondere in den verfahrenstechnologischen Schritten der Stabilisierung und Carbonisierung &#8211; zu erreichen, besteht hoher Forschungsbedarf.</p>
<figure id="attachment_23143" aria-describedby="caption-attachment-23143" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-23143" src="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2016/03/Tastatur-1.jpg" alt="Foto: ARKM Archiv" width="620" height="415" srcset="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2016/03/Tastatur-1.jpg 620w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2016/03/Tastatur-1-280x187.jpg 280w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2016/03/Tastatur-1-500x335.jpg 500w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2016/03/Tastatur-1-134x90.jpg 134w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-23143" class="wp-caption-text">Foto: ARKM Archiv</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Um möglichst viele komplexe Fragestellungen auf diesem Gebiet wissenschaftlich zu klären, wurde am 21. März 2016 am Institut für Strukturleichtbau der Technischen Universität Chemnitz die Stiftungsprofessur „Hochleistungsfasern und Verarbeitung“ für die Dauer von sechs Jahren eingerichtet. Als Stifter, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom „Molekül zum Bauteil“ aufgestellt sind, engagieren sich die DowAksa Switzerland GmbH mit Sitz in Horgen/Schweiz, die Dow Deutschland Inc. mit Sitz in Schwalbach und die P-D FibreGlass aus Oschatz. Die Stifter tragen gemeinsam die Kosten der Stiftungsprofessur inklusive einer Grundausstattung. Die TU Chemnitz sorgt für die Infrastruktur.</p>
<p style="text-align: justify;">An der Stiftungsprofessur „Hochleistungsfasern und Verarbeitung“ sollen künftig Maschinenbauingenieure, Verfahrenstechniker, Chemiker und Physiker interdisziplinär forschen. Neue technologische Erkenntnisse werden schnell in die universitäre Lehre eingebunden – insbesondere in den Masterstudiengängen Leichtbau sowie Merge Technologies for Resource Efficency. Prof. Dr. Lothar Kroll, Dekan der Fakultät Maschinenbau und Direktor des Instituts für Strukturleichtbau, betont: „Dieses Zusammenwirken von Wissenschaft und Praxis, flankiert von einer hochmodernen technischen Ausstattung zur Herstellung von Kohlenstoffasern, wird bald für die Technische Universität Chemnitz ein Alleinstellungsmerkmal mit Leuchtturm-Charakter in Europa darstellen.“ So soll laut Aussage von Kroll gemeinsam mit der CarboSax GmbH eine Pilotanlage zur Carbonfaserherstellung in Chemnitz aufgebaut werden. „Die neue Stiftungsprofessur will auch mit der German Australian Cooperation Initiative zusammenarbeiten, deren umfangreiches Know-how auf dem Gebiet der Herstellung von Kohlenstofffasern in die Chemnitzer Forschungsarbeiten einfließen soll“, sagt der Dekan.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Lothar Kroll, Telefon 0371531-35706, E-Mail lothar.kroll@mb.tu-chemnitz.de</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Technische Universität Chemnitz</em></p>
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		<item>
		<title>RWTH-Doktorand erhält den Carl-Roth-Förderpreis</title>
		<link>https://www.karriere-aktuell.de/rwth-doktorand-erhaelt-den-carl-roth-foerderpreis-20160318.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Kotis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2016 14:29:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Topthema]]></category>
		<category><![CDATA[C-H Aktivierung]]></category>
		<category><![CDATA[Carl Roth]]></category>
		<category><![CDATA[Carl Roth GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikalien]]></category>
		<category><![CDATA[Chemiker]]></category>
		<category><![CDATA[Kalifornien]]></category>
		<category><![CDATA[RWTH Aachen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>David Fabry ist bei der Frühjahrstagung des Jung-Chemiker-Forums in Kiel am Donnerstag der Carl-Roth-Förderpreis der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) verliehen worden. Der 29-Jährige, der am Institut für Organische Chemie der RWTH Aachen promoviert, wurde für seine umfangreichen und innovativen Arbeiten zur Photoredox-Katalyse, insbesondere der Entwicklung einer neuartigen oxidativen C-H-Aktivierung unter Nutzung des sichtbaren Lichts, ausgezeichnet.</p>
<p>The post <a href="https://www.karriere-aktuell.de/rwth-doktorand-erhaelt-den-carl-roth-foerderpreis-20160318.html">RWTH-Doktorand erhält den Carl-Roth-Förderpreis</a> appeared first on <a href="https://www.karriere-aktuell.de">Karriere Aktuell</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><strong>David Fabry vom Institut für Organische Chemie wird mit dem Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker für seine Arbeit mit sichtbarem Licht ausgezeichnet</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">David Fabry ist bei der Frühjahrstagung des Jung-Chemiker-Forums in Kiel am Donnerstag der Carl-Roth-Förderpreis der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) verliehen worden. Der 29-Jährige, der am Institut für Organische Chemie der RWTH Aachen promoviert, wurde für seine umfangreichen und innovativen Arbeiten zur Photoredox-Katalyse, insbesondere der Entwicklung einer neuartigen oxidativen C-H-Aktivierung unter Nutzung des sichtbaren Lichts, ausgezeichnet.</p>
<figure id="attachment_23242" aria-describedby="caption-attachment-23242" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-23242" src="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2016/03/karrier-18-03-16-sp_junge_chemiker-2004.jpg" alt="Bild: Gesellschaft Deutscher Chemiker Bildunterschrift (v.l.): GDCh-Präsidentin Prof. Dr. Thisbe K. Lindhorst, David Fabry und Oliver Lautenschläger, Geschäftsbereichsleiter Chemie der Carl Roth GmbH &amp; Co. KG" width="620" height="459" srcset="https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2016/03/karrier-18-03-16-sp_junge_chemiker-2004.jpg 620w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2016/03/karrier-18-03-16-sp_junge_chemiker-2004-280x207.jpg 280w, https://www.karriere-aktuell.de/wp-content/uploads/2016/03/karrier-18-03-16-sp_junge_chemiker-2004-500x370.jpg 500w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-23242" class="wp-caption-text">Bild: Gesellschaft Deutscher Chemiker<br />Bildunterschrift (v.l.): GDCh-Präsidentin Prof. Dr. Thisbe K. Lindhorst, David Fabry und Oliver Lautenschläger, Geschäftsbereichsleiter Chemie der Carl Roth GmbH &amp; Co. KG</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Photokatalyse nutzt Licht, um chemische Reaktionen in Gang zu setzen. Dabei ist die Verwendung von hochenergetischer Strahlung, meist UV-Licht, seit langer Zeit bekannt. Fabry hingegen setzt in seiner Forschung sichtbares Licht, wie Haushaltslampen oder die Sonne, ein, um chemische Reaktionen in Gang zu setzen. Sichtbares Licht ist energieärmer und damit ressourcenschonender und nachhaltiger als UV-Licht. „Da UV-Licht sehr energiereich ist, treten bei Bestrahlung der Moleküle häufig ungewollte Nebenreaktionen auf, wohingegen sichtbares Licht weniger aggressiv und immer verfügbar ist“, erläutert David Fabry. C-H-Aktivierungen sind Reaktionen, bei denen eine Kohlenstoff-Wasserstoff-Bindung in organischen Molekülen mittels Übergangsmetallen gespalten wird. Die Methode gilt als vielversprechende Möglichkeit, einfache Stoffe in wertvolle funktionalisierte Zwischenprodukte umzuwandeln und natürliche Ressourcen effizienter zu nutzen. In der Kombination von Photoredox-Katalyse und C-H Aktivierung setzt David Fabry den Reaktionen Farbstoffe hinzu, die nur das sichtbare Licht mit geringerer Energie aufnehmen, um so gezielte Energie- oder Elektronentransfers vom Farbstoff auf die Zielmoleküle zu vermitteln.</p>
<p>„Bislang werden in der Regel Kupfersalze hinzugesetzt, stattdessen kommen nun die Farbstoffe zum Einsatz, die als Katalysatoren wirken“, sagt der 29-Jährige. Das neue, kombinierte Katalyse-System ermöglicht den Verzicht auf zusätzliche Chemikalien. Abfälle und teure Zusatzstoffe werden vermieden. „Reaktionen im Bereich der Materialwissenschaften und Pharmaindustrie, zum Beispiel zur Herstellung von Medikamenten, können so effizienter und nachhaltiger gestaltet werden“, erläutert der Wissenschaftler.</p>
<p style="text-align: justify;">David Fabry, geboren in Neuss, studierte Chemie an der RWTH Aachen. Sein Master-Studium schloss er mit Auszeichnung ab. Im Rahmen von Gastaufenthalten forschte er bereits an der Oxford University. Für einen USA-Aufenthalt am Scripps Research Institute, La Jolla, Kalifornien, erhielt er ein Vollstipendium des Deutschen Akademischen Austauschdiensts. Fabry kann elf Veröffentlichungen vorweisen, von denen er vier bereits während seines Master-Studiums verfasste.</p>
<p style="text-align: justify;">Den mit 5000 Euro dotierten Carl-Roth-Förderpreis vergibt die GDCh an junge Chemikerinnen und Chemiker, die ressourcenschonende Synthesewege entwickeln oder Chemikalien innovativ einsetzen. Finanziert wird der Preis von der Carl Roth GmbH. Das Unternehmen, das Laborbedarf sowie ausgewählte Produkte für Life Science und Chemikalien vertreibt, steuert zusätzlich weitere 3000 Euro in Form eines Gutscheins bei, mit dem der Preisträger bei Carl Roth einkaufen kann.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: RWTH Aachen</em></p>
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