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Absolventen feiern ihren Studienabschluss an der Hochschule Esslingen

Esslingen/Göppingen – „Heute ist Ihr Tag. Es ist geschafft – alle Prüfungen sind bestanden, die Abschlussarbeit ist geschrieben. Sie haben Ihr Studium erfolgreich beendet und können heute mir Recht stolz auf sich sein“, sagte Prof Dr. Peter Väterlein, Prorektor für Lehre und Weiterbildung. 384 tragen nun den Titel Bachelor of Arts, Bachelor of Science oder Bachelor of Engineering, 34 haben mit einem Master abgeschlossen. Darunter sind 108 Absolventinnen und 28 Studierende ausländischer Nationalität von insgesamt 18 Ländern. „Es beginnt ein neuer Abschnitt in Ihrem Leben. Sie werden gebraucht als Ingenieurin, als Betriebswirt, als Sozialarbeiterin, als Pflegeexperte“, so Väterlein weiter.

Die gute Wirtschaftslage und damit die guten Aussichten auf einen guten Berufseinstieg, das war das Thema, das alle Redner begleitete. OB Jürgen Zieger aus Esslingen und OB Guido Till nahmen ihre Rede zum Anlass auch für ihre Städte zu werben. „Ich würde mir wünschen, wenn sie einen Arbeitsplatz hier in der Nähe finden würden oder haben und dann auch gerne in dieser Stadt leben,“ so OB Zieger. Und auch OB Till warb für seine Stadt Göppingen, in der weitere Arbeitsplätze für Ingenieure geschaffen werden „Wir sind stolz darauf, dass wir Ingenieure selber ausbilden können. Ich denke da nur an das Kompetenznetzwerk Mechatronik oder an viele Unternehmen, wie z. B. die Firma Schuler, die ein F&E-Zentrum für 850 Ingenieure aufbauen wird. Da wird es mit Sicherheit auch den einen oder anderen Arbeitsplatz für Sie geben. Es ist schön, dann brauchen sie nicht weg und können hier bleiben.“

Kandelmarsch

Lebenslanges Lernen, die vierte industrielle Revolution, Energieversorgung der Zukunft, Klimawandel – all dies sind Themen mit denen sich die Absolventinnen und Absolventen in der nächsten Zeit beschäftigen müssen. „Die Arbeitswelt wird flexibler“ sagte Prorektor Väterlein, „das was Sie jetzt gelernt haben, waren 20 Prozent von dem, was Sie im Laufe Ihres Berufslebens lernen müssen. Für den ersten Job kann es wichtig sein, was genau Sie im Studium gemacht haben. In zehn oder zwanzig Jahren wird es darauf ankommen, dass Sie sich auf Themen einlassen, von denen wir heute noch nichts ahnen.“ Akademikerinnen und Akademiker seien Problemlöser. „Im Studium haben sie gelernt komplexe Probleme zu analysieren, zu strukturieren und zu lösen. Diese Fähigkeit ist überall gefragt.“ Doch Väterlein – und auch OB Zieger mahnt auch an und fordert auf: „Überall werden Menschen gesucht, die Verantwortung übernehmen können und wollen, seien sie dabei, engagieren Sie sich auch in einem Ehrenamt.“

Das letzte Wort haben bei einer Verabschiedung an der Hochschule Esslingen jedoch immer die Studierenden. Die frisch gebackenen Ingenieure der Informationstechnik Pascal Pflüger und des Maschinenbaus Benjamin Schäfer wünschten ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen alles Gute für den Start in die Berufswelt: „Wir können stolz sein auf unseren Fleiß und auf unsere Leistungen, stolz auf unser erworbenes Wissen und auf unsere Fähigkeiten, eine eigene Meinung zu vertreten und andere Standpunkte gelten zu lassen. Wir können stolz sein, auf unsere Entscheidungen etwas lernen zu wollen, auch wenn es Arbeit bedeutet und auch stolz darauf, ein solch anspruchsvolles Studium geschafft zu haben.“ Und ganz nebenbei bemerkten sie: „Esslingen bietet allerhand. Hochschulparties, Stadtstrand-Parties oder gar das Esslinger Nachtleben, um beispielsweise die bestandenen Prüfungen zu feiern.“ Damit verbunden war der Aufruf zum Kandelmarsch am Nachmittag, an dem alle Absolventinnen und Absolventen teilnehmen können. Der Kandelmarsch wird zum 92. Mal wieder von den Esslinger Verbindungen organisiert.

Kandelmarsch1

„So gehen die Esslinger – die Absolventen gehen so“ – Kandelmarsch durch die Esslinger Innenstadt.

Fast alle Absolventen haben beim diesjährigen Kandelmarsch teilgenommen. Bei strahlendem Sonnenwetter ging es wieder durch die Straßen Esslingens, um sich bei den Esslingerinnen und Esslinger Bürger zu verabschieden. Ein Spaß für alle, die dabei waren. Traditionell mit Frack und Zylinder oder auch in schwarzem Kleid gekleidet, gingen die Esslinger Absolventen mit einem Fuß auf der Straße und einem Fuß auf dem Gehsteig durch die Straßen Esslingens. Auch wenn es zum Teil keine Kandeln mehr gibt, so haben sich die Absolventen behelfen können – und dabei ging es diesmal sehr sportlich her: „So gehen die Esslinger – die Esslinger gehen so. So gehen die Absolventen, die Absolventen gehen so“, sangen die rund 350 frischgebackenen Ingenieure, Sozialwirte, Pflegewissenschaftler und Betriebswirte. Auf dem Campus wurden sie wieder von der Pep-Band der Hochschule Esslingen empfangen. Die Party war noch lange nicht vorbei und geht sicherlich bei vielen Absolventen noch bis in die Nachtstunden. Die Hochschule Esslingen freut sich über so viele strahlende Gesichter.

Bei der Verabschiedung wurden Preise verliehen:
Die Preise der Stadt Esslingen gingen an: Dominik Willsch, Helene Obens, Dominik Westermann
Die Preise der Stadt Göppingen gingen an: Daniel König, Fabian Ernst, Philipp Ferreira da Silva, Konstantin Keil, Sabrina Weidler
Die Preise des Vereins der Freunde der Hochschule Esslingen (VDF) ging an die besten Absolventinnen und Absolventen.
Der DAAD-Preis ging an Nadejda Midorii, Studentin im Studiengang International Industrial Management (MBA).
27 Preise wurden von folgenden Unternehmen vergeben:Merck KgAA, Petr Lacke GmbH, Robert Bosch GmbH, Daimler AG, Dr.-Ing.h.c. F. Porsche AG, ITGA e.V. Stuttgart, terranets bw GmbH, ED. Züblin AG, Cofely Deutschland GmbH, STZ Softwaretechnik Prof. Dr. Goll und Partner, VDE-Bezirksverein Württemberg e.V. IfKom e.V., Siemens AG, Eberspächer Climate Control Systems GmbH & Co. KG, Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH, Index-Werke GmbH & Co. KG, Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Louis-Schuler-Fonds, Balluf GmbH, Siemens AG, Robert Bosch GmbH, Rotaract Club Esslingen, Kreissparkasse Göppingen.

Bilder und Text: Cornelia Bethge

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