Eine App für die Job-Suche

ARKM Zentralredaktion 28. Mai 2015

Die passende Kleidung für den Job

Zu einem professionellen Auftreten im Beruf gehört auch ein gepflegtes Äußeres. Dabei gilt es einiges zu beachten, um nicht ins Fettnäpfchen zu treten.

Ob Bewerbungsgespräch oder Business-Alltag: Neben einem selbstbewussten Auftreten ist ein modischer Look gefragt. Das Sprichwort “Kleider machen Leute” hat alle gesellschaftlichen Ebenen erreicht, weil das Aussehen eines Menschen bereits nach Sekunden über Sympathie oder Antipathie entscheidet.

Mittlerweile helfen sogar schon Apps bei der Jobsuche –

App SelfieJobs kann helfen

Eine neue App findet auch in Deutschland immer mehr Anhänger. Die nach dem Tinder-Prinzip aufgebaute App “SelfieJobs” möchte Arbeitgeber und -suchende zusammenbringen – mit einem Augenzwinkern. Einfach ein Selfie schießen und in die App einspielen.

Quelle: SelfieJobs

Quelle: SelfieJobs

Mit etwas Glück findet der potentielle Arbeitgeber das Lächeln einfach bezaubernd und lädt zum virtuellen Vorstellungsgespräch. SelfieJobs soll die bürokratischen Bewerbungsverfahren überflüssig machen, damit die Jobsuche lockerer abläuft und sogar Spaß macht. Natürlich können beide Seiten Videos hochladen, in denen sie sich präsentieren. Bei gegenseitiger Sympathie swipen Arbeitgeber und Arbeitssuchender nach rechts und können miteinander in Kontakt treten. Mehrere Filter sorgen für ein übersichtliches Angebot, mehr als 10.000 Unternehmen und Arbeitssuchende haben sich bereits registriert. Die App ist für Android verfügbar und soll bald auch das Betriebssystem iOS unterstützen.

Auf das Haarstyling kommt es an

Quelle: thingsarefantastic.com

Quelle: thingsarefantastic.com

Alle Personalchefs und Kollegen werden am längsten in das Gesicht des Gegenübers sehen. Deshalb ist es von besonderer Wichtigkeit, dass die Haare immer einen gepflegten Eindruck machen. Sie sollten in natürlichen Farben getönt werden. Pink- oder Blautöne sind grundsätzlich keine gute Idee – außer man bewirbt sich für außerordentlich kreative Berufe. Nichts desto trotz sollten die Haare immer frisch gewaschen sein, lange Haare müssen gebändigt werden.

Quelle: thingsarefantastic.com

Quelle: thingsarefantastic.com

Gebundene Haare wirken gepflegter, allerdings werden in der Berufswelt heutzutage auch offene Haare akzeptiert. Vor allem beim Vorstellungsgespräch sollte nicht damit herumgespielt werden, weil das “eine Flirtgeste und somit irritierend ist”, sagt Karriereberaterin Claudia Enkelmann. Männer sollten keinen Vollbart tragen, ein gepflegter Dreitagebart ist jedoch möglich. In einigen Berufen, wie z.B. Bänker, hohe Beamte usw. sind Bärte eher verpönt.

Gepflegte Fingernägel als entscheidender Faktor

Gepflegte Hände und Fingernägel gehören zu einem guten Image. Neben dem Gesicht sind die Hände ein wichtiger Aufmerksamkeitsfaktor. Unter den Fingernägeln darf natürlich kein Schmutz erkennbar sein, etwas Handcreme macht die Haut elastisch. Nägel sollten grundsätzlich wöchentlich geschnitten und nachgefeilt werden. Vor einem Vorstellungsgespräch oder bei unerfahrenen Klientinnen sollte der Gang zur Kosmetikerin das angezeigte Mittel der Wahl sein. Mit einer Polierfeile können die Nägel zum Glänzen gebracht werden. Frauen wählen am besten hellen Nagellack, als Farben eignen sich gedeckte Töne. Die Fingernägel müssen immer kurz oder halblang gehalten werden, lange “Krallen“ sind eher abschreckend.

Bitte lächeln: Mit den Zähnen punkten

Quelle: zahn-zahnarzt-berlin.de

Quelle: zahn-zahnarzt-berlin.de

Weiße und leuchtende Zähne wirken sympathisch und gepflegt. Auf jeden Fall ist auf regelmäßige Zahnhygiene zu achten, drei Mal am Tag müssen die Beißer gereinigt werden. Mundgeruch und Essensreste zwischen den Zähnen sind absolute Tabus und müssen dringend vermieden werden. Nach den Mahlzeiten sollten die Zahnzwischenräume mit Zahnseide gereinigt werden. Viele trendbewusste Personen setzen heutzutage auf Veneers. Das sind Blendschalen, die auf den sichtbaren Bereich der Vorderzähne geklebt werden. Dadurch erhält das Lächeln einen besonderen Ausdruck. Das Aufbringen wird von einem Zahnarzt schnell und schmerzlos durchgeführt. Die Veneers sollten nicht zu dick aufgetragen werden, da diese dann schnell künstlich aussehen, sagt Dr. Seidel, Zahnarzt aus Berlin

Ein gepflegtes Hautbild und sparsames Make-Up

Quelle: thingsarefantastic.com

Quelle: thingsarefantastic.com

Dickes Make-Up wirkt billig, dünn aufgetragen kann es dagegen für strahlende Augen und einen formschönen Mund sorgen. Das Gesicht muss, unabhängig vom Make-Up, regelmäßig gereinigt werden. Peelings sind notwendig, um abgestorbene Hautreste zu entfernen. Anschließend muss die Haut gut eingecremt werden, damit sie nicht austrocknet. Dafür eignet sich eine handelsübliche Feuchtigkeits- oder Tagescreme. Jeden Abend sollte das Make-up sorgfältig entfernt werden und über Nacht eine Feuchtigkeitscreme einwirken können. Pickel und Flecken können mit einem Abdeckstift verdeckt werden, Augenringe verschwinden mit speziellen Abdeckcremes. Auf keinen Fall dürfen Farben ins Gesicht “geklatscht” werden, weil das nicht nur billig und oberflächlich, sondern auch lächerlich wirkt. “Wichtig ist es, authentisch zu bleiben”, sagt Stil-Trainer und Experte Jan Schaumann.

Kleider machen Leute

Quelle: thingsarefantastic.com

Quelle: thingsarefantastic.com

Das Outfit richtet sich natürlich nach der Stelle. Konservative Unternehmen erwarten einen eleganten und schlichten Look. Bunte Kleidung kommt allenfalls für einen Job in der Szene oder Modebranche in Betracht. Die Kleidung sollte für ein souveränes und ansprechendes Auftreten sorgen und sozusagen die Schokoladenseiten hervorheben. Gleichzeitig muss das Outfit aber auch bequem sein, weil sich das Unwohlsein ansonsten auf die Person überträgt. Die Unterwäsche muss stets unsichtbar bleiben, weil man besonders den Frauen ansonsten Absicht unterstellen könnte. Die Kleidung muss perfekt zur Linie des Trägers passen, er soll nämlich kein Opfer der Markenhersteller werden. Schuhe müssen stets gepflegt und mit neuen Absätzen versehen sein.


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