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Hochschule Worms und Verband der Auslandsbanken in Deutschland gehen gemeinsam neue Wege

Kooperation des Verbands der Auslandsbanken und der Hochschule Worms zur aufsichtsrechtlichen Weiterbildung der Finanzbranche

Die Finanzbranche ist nicht erst seit der Finanzkrise einem drastischen Wandel unterworfen. Neben der schnell voranschreitenden technischen Entwicklung sind es vor allem die aufsichtsrechtlichen Anforderungen, die die Branche immer wieder vor große Herausforderungen stellt. Ständige Veränderungen durch die europäischen und nationalen Vorgaben zwingen die Banken zu einem kontinuierlichen Anpassungsprozess. Die Themen sind dabei sehr verschieden und reichen vom Zahlungsverkehr über Wertpapiergeschäfte, Compliance, Risikomanagement, Meldewesen bis hin zu Geldwäsche und Datenschutz.
Interessen und Know-how bündeln

Prof. Dr. Jäger (Professur für Corporate Finance an der Hochschule Worms) freut sich, dass aus einem Gespräch mit dem Verband der Auslandsbanken eine neue Idee geboren wurde, die aufsichtsrechtliche Weiterbildung der Finanzbranche an der Hochschule Worms ins Leben zu rufen. Der Verband der Auslandsbanken in Deutschland e.V. (VAB) vertritt die Interessen von über 200 ausländischen Banken, Kapitalverwaltungsgesellschaften und Finanzdienstleistungsinstituten aus über 30 Ländern, die am deutschen Finanzmarkt aktiv sind. Andererseits hat die Hochschule Worms mit Kollegen, die aus der Finanzbranche verschiedene Praxiskenntnisse mitbringen, wie beispielsweise Präsident der Hochschule Worms Prof. Dr. Jens Hermsdorf und Vizepräsident Prof. Dr. Henning Kehr, die bei Banken oder Prof. Dr. Lars Jäger, der bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) tätig waren, ausgewiesene Experten für diese Bereiche.

Foto/Hochschule Worms
Foto/Hochschule Worms

Herausforderungen gemeinsam meistern

„Eine große Herausforderung für unsere Mitglieder ist es in den letzten Jahren, die umfassende Neuregulierung im Bankbereich seit dem Beginn der Finanzkrise umzusetzen“, betont Dr. Oliver Wagner, Geschäftsführer des Verbands der Auslandsbanken. Die Implementierung der neuen Regelwerke erfordere nicht nur erhebliche organisatorische Anpassungen, sondern auch die fortwährende Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Instituten. Insofern freue er sich über die neue enge Kooperation zwischen der Hochschule Worms und dem Verband der Auslandsbanken, die für die Verbandsmitglieder viele Vorteile mit sich bringe, bekräftigt Wagner. Insbesondere bei der inhaltlichen Ausgestaltung bringe sich der Verband ein, damit auch die Besonderheiten grenzüberschreitend tätiger Institute berücksichtigt würden.

Prof. Dr. Hermsdorf, Präsident der Hochschule Worms, ist ebenfalls begeistert von der neuen Kooperation, bringt sie doch der Hochschule Worms im Bereich der Weiterbildung ganz neue Branchen-Impulse. „Die Kooperation unserer Hochschule mit dem Verband der Auslandsbanken passt perfekt zu unserem Profil. Wir stehen für Internationalität, praxisnahe Ausbildung und Branchenfokussierung und alle drei Aspekte lassen sich in der Kooperation wiederfinden. Wir glauben durch die Kooperation auch die nötigen fachlichen Kompetenzen aus der Praxis in Worms bündeln zu können und uns als Standort für Weiterbildung in der Finanzbranche erfolgreich zu etablieren.“

Erste gemeinsame Weiterbildungsangebote sind bereits in Planung

Schon 2015 plant man, basierend auf der neu geschlossenen Kooperation, erste gemeinsame Weiterbildungsangebote für die Verbandsmitglieder, aber auch den breiten Finanzmarkt anzubieten. „Wir haben viele gute Ideen in Konzepte umgesetzt und hoffen, dass Sie vom Markt entsprechend angenommen werden. Letztlich kann es sich kein beaufsichtigtes Institut, kein Berater oder die Aufsicht selbst leisten, auf Weiterbildung zu verzichten. Sie ist in dieser Branche absolut essenziell. Die Hochschule Worms und der Verband der Auslandsbanken werden mit der Kooperation neue Akzente setzen“, da ist sich Jäger sicher.

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