Projektstart Formula Student Germany an der Hochschule Koblenz

Andrea Kotis 16. September 2015

Koblenz –  Rennsportbegeisterte Studierende aller Fachbereiche werden bald die Gelegenheit haben, an der Hochschule Koblenz an einem ganz besonderen Projekt mitzuwirken: Auf Initiative von Professor Thomas Schnick (Fachbereich Ingenieurwesen), dem durch eine private Überlassung durch Silvio Leibmann ein wettbewerbstaugliches Fahrzeug zur Verfügung steht, kann die Hochschule Koblenz künftig ihre Rennsportaktivitäten erweitern. Mittelfristiges Ziel ist es, am internationalen Konstruktionswettbewerb Formula Student Germany (FSJ) aktiv teilzunehmen.
Im Rahmen der Aktivitäten soll in den kommenden Monaten ein gemeinnütziger Verein gegründet werden. Die Projektmitglieder sind zuversichtlich, für dieses interdisziplinäre Projekt eine Vielzahl an Interessenten und Unterstützern gewinnen zu können.

 Prof. Dr. Schnick und der Rennsportwagen  Foto: Hochschule Koblenz

Prof. Dr. Schnick und der Rennsportwagen
Foto: Hochschule Koblenz

Hervorgegangen sind die Rennsportaktivitäten aus der nun schon seit drei Jahren stattfindenden Beteiligung eines von Prof. Dr. Schnick geführten Studententeams am Mofa Rennen in Kell. „Auch wenn wir hier in eine andere Liga vorstoßen, bin ich sehr zuversichtlich auch dieses Projekt erfolgreich umzusetzen“, so Schnick. „Hierzu sind wir aber – neben den studentischen Entwicklungsleistungen – insbesondere auf die Unterstützung fördernder Unternehmen angewiesen.“ Auch hier zeige sich in ersten Akquisitionsgesprächen ein breites Interesse.
Die Formula Student Germany ist ein international ausgetragener Konstruktionswettbewerb für Studierende, der sich durch die Anlehnung an den amerikanischen Ableger der Society of Automotive Engineer einer sehr breiten Beliebtheit erfreut. Ausgerichtet wird der Wettbewerb seit 2006 vom Formula Student Germany e.V. unter der Schirmherrschaft des Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI).

Jährlich im Spätsommer demonstrieren Studierende aus aller Welt fünf Tage lang am Hockenheimring die Leistungsfähigkeit ihrer selbstkonstruierten einsitzigen Formel-Rennwagen – wahlweise mit Verbrennungsmotor bzw. Elektroantrieb. Doch bei der FSJ gewinnt nicht automatisch das schnellste Auto, sondern das Team mit dem besten Gesamtpaket aus Konstruktion und Rennperformance, Finanzplanung und Marketing. Neben der Relevanz der technischen Umsetzung müssen die Teams daher auch tragfähige Businesspläne und Marketingkonzepte für eine Kleinserienfertigung und Vermarktung entwickeln. „Gerade durch diesen Projektansatz wird es möglich, auch über die technischen Aufgabenstellungen der Ingenieurwissenschaften hinaus, interdisziplinäre Projekte zu entwickeln und die Vernetzung der studentischen Gruppen zu fördern“, erläutert Professor Schnick die Besonderheiten des Wettbewerbs. Zudem böten sich den Studierenden interessante Möglichkeiten, mit Fachleuten aus Industrie und Wirtschaft sowie Sponsoren in Kontakt zu kommen.

Quelle: Hochschule Koblenz


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