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Stiftung der Ingenieurkammer Niedersachsen zeichnet Nachwuchs aus

Oldenburg/Hannover – Die Stiftung der Ingenieurkammer Niedersachsen zeichnete auf ihrem gestrigen Neujahrsempfang gleich zwei Studierende der Jade Hochschule aus dem Fachbereich Bauwesen und Geoinformation aus.

Knut Riegel wurde für seine Master-Thesis mit dem Titel „Vergleich verschiedener Softwarelösungen für eine optimierte Prozessierung von Building Information Modelling-Modellen (BIM) auf Grundlage von 3D-Laserscan-Punktwolken“ ausgezeichnet. Riegel, dessen Arbeit vom Studiendekan für Geoinformation Prof. Dr. Heinz Wübbelmann betreut wurde, vergleicht in seiner Arbeit eine Auswahl an BIM-Softwarelösungen, die am Markt verfügbar sind im Hinblick auf Effizient, Importformate, Datenvolumen, Modellierungsmöglichkeiten und Wirtschaftlichkeit. Im weiteren Verlauf der Arbeit bilden diese Untersuchungen die Grundlage für die Erstellung eines Anforderungskatalogs bei der BIM-Modellierung in der Bestandsdatenerfassung. Ein derartiger Softwarevergleich steht erstmals zur Verfügung und bietet somit eine wichtige Entscheidungshilfe für Ingenieurbüros, die in naher Zukunft BIM-Software beschaffen wollen.

(v.l.) Prof. Dr. Thomas Luhmann, David Schwäke, Knut Riegel und Prof. Dr. Heinz Wübbelmann freuen sich über die Auszeichnungen. Foto: Jade Hochschule
(v.l.) Prof. Dr. Thomas Luhmann, David Schwäke, Knut Riegel und Prof. Dr. Heinz Wübbelmann freuen sich über die Auszeichnungen. Foto: Jade Hochschule

Ebenfalls geehrt wurde David Schwäke für seine Master-Thesis mit dem Titel „Verarbeitung von Bildern eines multispektralen Mehrkamerasystems zur Klassifizierung von Objekten auf landwirtschaftlich genutzten Feldern“. Schwäkes Arbeit wurde von Prof. Dr. Thomas Luhmann betreut. Ziel der Arbeit war es, ein Verfahren zu entwickeln, das Tiere, insbesondere Rehkitze, auf landwirtschaftlich genutzten Flächen erkennt. Schwäke entwickelte ein Auswerteverfahren, das nicht wie sonst üblich mithilfe von Wärmebildkameras arbeitet, sondern mit multispektralen Bilddaten von drei Kameras, die insbesondere neben der Thermalstrahlung den sichtbaren und den infraroten Bereich bis 1700 Nanometer Wellenlängen abdecken. In realen Feldversuchen erzielte das Verfahren eine Erfolgsquote von über 90 Prozent und wird jetzt in Zusammenarbeit mit einem Landmaschinenhersteller weiterentwickelt.

Die Stiftung ehrt jährlich Preisträger aus ganz Niedersachsen für ihre besonderen praxisnahen wissenschaftlichen Ingenieurleistungen aus allen Bereichen der Ingenieur- und Naturwissenschaften, die an den niedersächsischen Hochschulen erbracht wurden.

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