Universität Bremen stellt um auf mobiles Webdesign

Andrea Kotis 18. Januar 2016

Universität Bremen stellt um auf mobiles Webdesign

Noch mal schnell von unterwegs auf der Uni-Website gucken, was es zu essen gibt, sich über Studienprogramme informieren oder den Neuheiten in der Forschung folgen. Das war bislang mit dem Smartphone oder Tablet eher müßig. Ab sofort ist das Webdesign der Uni Bremen für mobile Endgeräte optimiert.

Foto: ARKM Archiv

Foto: ARKM Archiv

„Die Internetnutzung mit mobilen Geräten ist heute selbstverständlich. Zurzeit greifen etwa ein Viertel unserer Besucher mit mobilen Endgeräten auf unsere Seiten zu. Besonders internationale Besucher aus dem asiatischen und afrikanischen Raum nutzen eher moderne Smartphones als stationäre PCs. Daher war es auch für uns als zukunftsorientierte Uni unerlässlich, unsere Technik umzustellen“, begründet Uni-Kanzler Dr. Martin Mehrtens den Schritt ins mobile Zeitalter.

Plattformübergreifende Kommunikation und Suchmaschinenoptimierung

Für Desktop-Nutzer ändert sich kaum etwas. Nur wenn sie das Browserfenster verkleinern, merken sie, dass das Design umspringt und sie auf der mobilen Ansicht landen. „Für die Außenkommunikation der Uni ist die Umstellung von großer Bedeutung“, so Mirja Uschkureit, Content-Managerin der Uni. „Wenn Sie bei Facebook, Twitter oder in einem beliebigen Onlineartikel einen interessanten Link finden, dann wollen Sie nicht erst das Gerät wechseln, um eine gute Ansicht zu bekommen. Unser Nutzerverhalten ist inzwischen so geprägt, dass wir alles auf einem Gerät erleben wollen.“

Die mobile Nutzung von Webseiten ist nicht nur ein Trend. Es ist eher eine unumkehrbare Entwicklung, der sich alle Webseitenbetreiber stellen müssen. Auch die Suchmaschinenoptimierung erfordert dies inzwischen: Google belohnt responsive Webseiten inzwischen mit einem höheren Ranking.

Kaum Änderungen für die Redakteure

So viel sich auch für die Besucher der Uniseite ändert, für die Redakteure bleibt weitgehend alles beim Alten. „Schon bei der Planung war uns wichtig, dass sich für die Redakteurinnen und Redakteure in unserem Content-Managementsystem Typo3 so wenig wie möglich ändert und alle nach der Umstellung direkt wie gewohnt weiterarbeiten können“, betont Birte Weishaupt, Typo3-Administratorin an der Uni.

Weitere Informationen: Universität Bremen, Content-Management, Mirja Uschkureit, Telefon: +49 421 218-60151, E-Mail: mirja.uschkureit@web.de

Quelle: Universität Bremen


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