UNIVERSITÄTEN BEDEUTEN INNOVATION, WACHSTUM UND SICHTBARKEIT

Despina Tagkalidou 31. Mai 2016

Universitäten der Größe Magdeburgs sind entscheidende Standortfaktoren für die Entwicklung einer Stadt, der Region und darüber hinaus. Das betonte der Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, anlässlich seiner Wahl zum Sprecher des Netzwerks Mittelgroße Universitäten Deutschlands. Der Ingenieur löst damit als Sprecher den Präsidenten der Universität des Saarlandes, Prof. Volker Linneweber, ab.

Die mittelgroßen Universitäten seien wesentliche Impulsgeber und Problemlöser für Partner aus der Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Politik, sorgten für Wachstum, innovativen Technologietransfer, interdisziplinäre Vernetzung und dringend nötige Fachkräftesicherung in der Region.
„Universitäten mit bis zu 20.000 Studierenden weisen trotz ihrer überschaubaren Größe ein breites Fächerspektrum auf“, so Prof. Strackeljan. „Auch die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ist gerade wegen ihrer Größe dynamisch, innovationsfreudig und flexibel. Sie zieht wie keine andere Einrichtung in der Region jedes Jahr knapp 3.000 junge Leute in die Stadt, über 2.000 Studierende und hunderte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 90 Nationen sorgen für internationales Flair und globale Vernetzung und nicht zuletzt arbeitet sie erfolgreich gegen den demografischen Wandel: 2.500 hochqualifizierte Absolventinnen und Absolventen, stehen auch der Region als dringend benötigte Fachkräfte und Ärzte zur Verfügung.“

Foto: Stefan Berger/Universität Magdeburg

Foto: Stefan Berger/Universität Magdeburg

Der Kampf der Wissenschaft und Wirtschaft um die besten Köpfe sei international und hoch kompetitiv, so der Rektor weiter. Die mittelgroßen Universitäten seien aber durch kurze Entscheidungswege, überschaubare Gremien und nicht zuletzt dank einer intensiven Kommunikation befähigt, schnell und flexibel auf spezifische Bedarfe zu reagieren.
In seiner Rolle als Sprecher des Netzwerks möchte der Magdeburger Unirektor vor dem Hintergrund nicht ausreichender Hochschulbudgets die Bedeutung mittelgroßer Universitäten und ihren Beitrag zur regionalen Wertschöpfung verstärkt thematisieren. Das Netzwerk plant, vorhandene Einzelstudien zu dieser Frage in einem übergreifenden Kontext zu bearbeiten.

Das Netzwerk Mittelgroße Universitäten dient derzeit 17 bundesdeutschen Universitäten als Plattform zum Erfahrungsaustausch und Sprachrohr in der hochschulpolitischen Debatte. Es stellt Positionen und Forderungen für die hochschulpolitische Diskussion auf, die den Ausdifferenzierungen und Gewichtungen im deutschen Universitätssystem Rechnung tragen.

Dieser Verbund von Universitäten vergleichbarer Größe und damit ähnlicher Voraussetzungen in Forschung und Lehre ermöglicht ihren Mitgliedern Vergleichbarkeit, gibt Impulse und kann Ideen und Strategien bündeln. Die Universitäten arbeiten dabei eng mit der Hochschulrektorenkonferenz, den Landeshochschulrektorenkonferenzen, den Landesregierungen sowie Wissenschaftsorganisationen zusammen.

Quelle: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg


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