Was macht ein E-Commerce Manager?

ARKM Zentralredaktion 25. Juni 2018

Im digitalen Zeitalter des 21. Jahrhunderts ist Online-Shopping aus Kundensicht mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. Damit ein Unternehmen davon bestmöglich profitiert, ist die Expertise verschiedener Berufsgruppen gefragt. Der E-Commerce Manager ist eine davon.

Was zeichnet ihn aus?

Er ist bestens mit der Materie „Online-Shopping“ vertraut. So versteht er, wie das Business funktioniert, kennt den Markt und ist in der Lage, Marketingstrategien für ein Unternehmen zu entwickeln. Dazu muss er alle Abläufe unterschiedlicher Fachbereiche kennen, um deren Arbeit zu koordinieren und auf alle Gegebenheiten zu reagieren. Seine Kompetenz besteht aus folgenden Tätigkeitsfeldern:

  • Online-Marketing
  • Content Management
  • Online-Service
  • Kundendienst und Vertrieb
  • Welche Aufgaben erfüllt er?

Foto: simplu27 / pixabay.com

Ein E-Commerce Manager erfüllt zahlreiche Aufgaben und fungiert als Bindeglied zwischen verschiedenen Abteilungen und anderen Dienstleistern. Er legt zum Beispiel die Auswahl des Sortiments eines Onlineshops fest. Zudem optimiert er die Preise der einzelnen Artikel, indem er ihren optimalen Wert ermittelt. Darüber hinaus überprüft er die Lieferqualität und stellt sicher, dass alle Produkte zum richtigen Zeitpunkt bei der jeweiligen Person zugestellt werden. Er überprüft auch bei Retouren, ob alles seine Richtigkeit hat. Außerdem koordiniert er die Arbeit der Mitarbeiter und hält Kontakt zu Geschäftspartnern und Klienten. Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit ist das Durchführen von Marketingmaßnahmen, vor allem mit dem Schwerpunkt auf den Bereich Online. Auch buchhalterische Tätigkeiten gehören zu seinem Funktionsbereich.

Welche Maßnahmen übt er aus?

Ein wesentlicher Bestandteil erfolgreichen Online-Marketings eines Webshops besteht in der Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO. Ziel ist es, bei bestimmten Suchanfragen auf Google und vergleichbaren Anbietern auf den ersten Plätzen der Trefferanzeigen zu erscheinen, um so in den Weiten des World Wide Webs mehr Sichtbarkeit zu erlangen und neue Kunden zu akquirieren. In diesem Zusammenhang muss auch die Homepage des Unternehmens dahingehend optimiert werden. Meta-Angaben oder Quellcodes beeinflussen die Relevanz, die der Algorithmus der Suchmaschinen einer Website beimisst. Der Badshop www.calmwaters.de verwendet hierzu beispielsweise Ratgeber, die mit dem Sortiment des Unternehmens in Zusammenhang stehen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die richtige Beschriftung der einzelnen Artikel, damit diese im Internet möglichst gut auffindbar sind. Darüber hinaus ermittelt und analysiert der E-Commerce Manager Kennzahlen, um auf deren Grundlage Handlungsstrategien zu entwickeln.

Wie qualifiziert er sich?

Hilfreich bei der Arbeit ist ein abgeschlossenes Studium im Bereich Wirtschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt Logistik oder E-Commerce. Auch ein Hochschulabschluss als IT-Systemkaufmann oder Wirtschaftsinformatiker bringt die notwendigen Kenntnisse mit sich. Eine akademische Laufbahn ist allerdings nicht zwingend erforderlich. Weitergebildete Fachwirte und Quereinsteiger aus anderen Branchen können ebenso in das berufliche Profil passen. Der E-Commerce Manager sollte vor allem über ein hohes betriebswirtschaftliches Verständnis, organisatorische Qualitäten und technologische Kenntnisse verfügen.


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