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„Arbeit muss Sinn machen!“

Forschungsergebnisse aus studentischen Projekten werden bei der Konferenz „Work, Identity and Globalization“ vom 29. März bis 2. April 2016 präsentiert

Ist die Arbeit in dem anthroposophischen Unternehmen ALNATURA sinnvoller als bei anderen Firmen? Dieser und weiteren Fragen gingen Wirtschaftspsychologie-Studierende Studierende der Universität Bremen in einem Projekt nach. Denn forschendes Lernen wird an der Universität Bremen groß geschrieben. Bei der internationalen Tagung „Work, Identity and Globalization“ vom 29. März bis 2. April 2016 bekommen Studierende des Masterstudienganges Wirtschaftspsychologie die Chance, ihre Forschungsergebnisse vorzustellen. Teilnehmen werden Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler aus den USA, Australien und Dänemark. Organisiert wird die Tagung von einem Team um Professorin Brigit Volmerg, Hochschullehrerin für Arbeits- und Organisationspsychologie im Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen.

Foto: ARKM Archiv
Foto: ARKM Archiv

Themen der studentischen Projekte

Das wissenschaftliche Interesse im Studiengang Wirtschaftspsychologie gilt den Zusammenhängen von Arbeit, Globalisierung und Identitätsentwicklung. So beschäftigen sich die Studierenden beispielsweise mit der Frage nach dem „Sinnerleben bei der Arbeit im anthroposophischen Unternehmen ALNATURA“. Die Studierenden erforschten, ob die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kriterien wie Nachhaltigkeit, Familiengefühl, Verantwortung und Gestaltungsfreiräume und Möglichkeiten im Unternehmen ALNATURA vorfinden und ihre Arbeit hier als sinnvoller als bei anderen Unternehmen erlebt wird. Ihre Ergebnisse zeigen, wie das Unternehmen mit Hilfe einer ganzheitlichen Grundhaltung ein Konzept schaffen konnte, wodurch die Arbeit als sinnstiftend erlebt wird. Diese Erkenntnisse können wertvolle Ansatzpunkte für andere Unternehmen darstellen.

Zwei weitere Projekte beschäftigen sich beispielsweise mit Aspekten von „Dankbarkeit“ zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitszufriedenheit. So haben die Studierenden festgestellt, dass das Führen von „Dankbarkeitstagebüchern“ bei Mitarbeitern zu einer veränderten Wahrnehmung führt. Die positiven Eindrücke des Arbeitslebens wurden so mehr wertgeschätzt und die negativen Eindrücke nahmen ab. Alle Projektergebnisse werden von den angehende Wirtschaftspsychologinnen und -psychologen selber vorgestellt.

Über den Masterstudiengang Wirtschaftspsychologie

Der Masterstudiengang „Wirtschaftspsychologie“ der Fachbereiche Human- und Gesundheitswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften der Universität Bremen bietet Studierenden der Betriebswirtschaft und Psychologie eine hervorragende Qualifikation, um in vielen Bereichen und institutionellen Zusammenhängen – im Gesundheitsbereich, ebenso wie in Wirtschaftsunternehmen, in der Verwaltung und im Non-Profit-Bereich – Verantwortung zu übernehmen.

Quelle: Universität Bremen

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