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Werbetechniker – Berufsbild in Göttingen unterschätzt

Die Signmaker GmbH aus Göttingen freut sich über engagierte Auszubildende

Ohne sie wäre die Welt sicherlich ein wenig grauer und um ein spannendes Berufsbild ärmer. Schilder- und Lichtreklamehersteller – im 21. Jahrhundert Werbetechniker genannt – gibt es im Grunde schon, seit es die Werbung selbst gibt.

Während früher in aufwändiger Handarbeit Filmstars auf Plakate gemalt wurden, um für ausverkaufte Kinosäle zu sorgen, sieht sich der Werbetechniker von heute vor weitaus größere Herausforderungen gestellt. Nicht ohne Grund könnte man die Werbetechnik auch als Handwerk der vielen Handwerke bezeichnen: „In diesem Beruf sind Kenntnisse und Fertigkeiten von großer Bandbreite notwendig, um die unterschiedlichsten Aufgabenstellungen optimal lösen zu können. Der Werbetechniker sollte die Bereiche, Beschriftung, Malerei, Siebdruck, Metall- und Kunststoffverarbeitung, Digitaldruck sowie Elektro-und Montagearbeiten ausführen können. Der gesamte Bereich Werbetechnik erfordert es, vielleicht mehr als in anderen Berufen, jederzeit “up to Date” zu sein. Man denke hier zum Beispiel an den Umbruch von Neon-Werbeanlagen auf die LED-Technik. Aber auch der Einsatz von digitalen Medien gewinnt immer mehr an Bedeutung“, weiß auch Michael Ahlborn.

Als Geschäftsführer des Göttinger Werbetechnikunternehmens Die Signmaker GmbH kennt er das vielschichtige Berufsbild mit all seinen Möglichkeiten genau und findet, dass über das Berufsbild im allgemeinen und speziell in der Region zu wenig informiert wird: „Anders kann ich mir nicht erklären, dass ich kartonweise Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz im Bereich Mediengestaltung bekomme, während ich in diesem Jahr nur einen Ausbildungsplatz im Bereich Werbetechnik besetzen konnte, obwohl wir zwei Plätze ausgeschrieben hatten.“

Anise Beuse aus Göttingen macht eine Ausbildung zur Werbetechnikerin. Quelle: Die Signmaker GmbH.
Anise Beuse aus Göttingen macht eine Ausbildung zur Werbetechnikerin. Quelle: Die Signmaker GmbH.

Anise Beuse aus Göttingen zieht Werbetechnik der Mediengestaltung vor

Anise Beuse aus Göttingen weiß die Vielseitigkeit des Berufs zu schätzen und hat am 1. August 2014 ihre Ausbildung zur Werbetechnikerin bei Die Signmaker begonnen. Die 21-jährige aus Göttingen hat sich bewusst gegen den Beruf der Mediengestalterin entschieden: „Ich wollte mich ursprünglich zwar auch für eine Ausbildung als Mediengestalterin bewerben. Aber ich fand es dann doch spannender, an der praktischen Anwendung von Designs mitzuwirken. Außerdem sitzen Mediengestalter viel am PC. Als angehende Werbetechnikerin bin ich stattdessen viel unterwegs und erlebe viel“, kann sie von sich nach so kurzer Zeit schon behaupten.

Zukünftige Werbetechnikerinnen und -techniker sind umfassend einsetzbar

Damit ist Anise Beuse nicht alleine. Regelmäßig sucht das Göttinger Unternehmen, das 2013 bereits sein 30-jähriges Bestehen gefeiert hat, neue Auszubildende – vor allem in den Bereichen Medientechnologie bzw. Siebdruck, Werbetechnik, Mediengestaltung und Bürokommunikation. Und die haben nach erfolgreicher Ausbildung im Betrieb in der Regel keine schlechten Karten: „Wir bilden mit dem vorrangigen Ziel aus, unsere Azubis im Anschluss auch zu übernehmen. Gerade im werbetechnischen Bereich werden so umfangreiche Fertigkeiten erlernt, dass unsere späteren Werbetechnikerinnen und -techniker umfassend einsetzbar sind“, erklärt Ahlborn. Und damit verspricht er nicht zu viel. Im Laufe seiner bisherigen, über 15-jährigen Tätigkeit im Unternehmen hat er es erst ein einziges Mal erlebt, dass ein Auszubildender nicht übernommen werden konnte.

Autor: Die Signmaker GmbH

 Quelle: newsmax

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