Bei der Büroarbeit auf Augengesundheit achten

ARKM Zentralredaktion 22. Mai 2018

Schon während der Schulzeit verbringt man viel Zeit vor dem PC oder Laptop. Das Leben hat sich in den letzten Jahrzehnten massiv gewandelt. Heute kommt kaum jemand ohne Computer aus. Seitdem das Internet Einzug in fast jeden Haushalt gehalten hat, ist das Gerät ständiger Begleiter um soziale Kontakte zu pflegen, Reisen oder Konzerttickets zu buchen, sich über aktuelle Tagesthemen zu informieren oder online einzukaufen. In letzter Zeit übernimmt das Smartphone viele Aufgaben des PCs. Die mobilen Telefone mit zahlreichen Zusatzleistungen sind zwar praktisch, allerdings werden die Augen durch die vermehrte Nutzung von PC, Laptop und Smartphone extrem beansprucht.

Warum strengt Bildschirmarbeit die Augen an?

Foto: ARKM Archiv

Wer den ganzen Tag hinter dem PC oder Laptop verbringt, blickt bis zu 30.000 Mal zwischen der Tastatur, der Maus und auf dem Schreibtisch befindlichen Unterlagen hin und her. Alleine diese ständige Bewegung der Augen strengt enorm an. Im Alltag wechselt man den Blick in der Regel ständig zwischen Nah- und Fernsicht. Dieses natürliche Verhalten ist bei der Arbeit im Büro nicht gegeben. Der ständige Blick auf den Bildschirm reduziert darüber hinaus den Lidschlag drastisch. Normal sind 20 bis 25 Lidschläge in der Minute. Beim konzentrierten Arbeiten im Büro oder mit dem Smartphone macht man die Augen jedoch deutlich weniger zu, manchmal sogar nur 2 bis 5 Mal pro Minute. Das Blinzeln hat jedoch eine wichtige Funktion für das Auge: es sorgt nämlich für die ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit. Kein Wunder, dass viele Menschen, die im Büro arbeiten an trockenen Augen leiden. Dieses Symptom wird im Zusammenhang mit der Bildschirmarbeit auch als Office-Eye-Syndrom beschrieben. Durch den Lidschlag bleibt die Lipidschicht intakt, die das Auge schützten und für den wässrigen Anteil im Auge verantwortlich sind. Kommt es zu Schädigungen der Lipidschicht, kann die Tränenflüssigkeit schneller verdunsten und zahlreiche Beschwerden sind die Folge. Außerdem trocknen die warme Heizungsluft im Winter und die Klimaanlage im Sommer die Augen zusätzlich aus.

Was sind die häufigsten Beschwerden bei Bildschirmarbeit?

An Augenproblemen leiden viele Büromitarbeiter, egal ob sie fehlsichtig sind und eine Brille oder Kontaktlinsen wie die Dailies Total tragen oder nicht. Zu den häufigsten Beschwerden zählen:

  • Lichtempfindlichkeit
  • Tränende Augen
  • Jucken oder Brennen in den Augen
  • Doppeltes oder verschwommenes Sehen
  • Schweregefühl der Lider
  • Fremdkörpergefühl

Viele Menschen, die den Tag im Büro verbringen und ohne signifikante Pausen stundenlang auf den PC oder Laptop sehen, leiden darüber hinaus häufig an Kopfschmerzen. Zusätzlich kommt es zu Verspannungen in den Schultern und in der Rückenmuskulatur, was zwar nicht direkt etwas mit den Augen zu tun hat, trotzdem für Unwohlsein sorgt.

Welche Ursachen stecken hinter den Beschwerden und was verschafft Abhilfe?

Wer ständig an juckenden Augen leidet oder verschwommen sieht, sollte so bald wie möglich einen Augenarzt aufsuchen. Manchmal steckt nämlich eine unerkannte Fehlsichtigkeit hinter den Problemen. Lässt man sich eine passende Brille oder Kontaktlinsen wie die Acuvue Oasys Hydraclear Plus verschreiben, fällt die Arbeit wieder leichter. Manchmal liegt das Problem auch in dem Sehbehelf. Immerhin ändert sich der Grad der Fehlsichtigkeit im Laufe der Zeit, daher sind regelmäßige Kontrollen auf jeden Fall zu empfehlen. Gerade bei Kontaktlinsen ist die richtige Pflege notwendig, damit der Sehbehelf die gereizten Augen nicht zusätzlich belastet. Pflegeprodukte wie Augentropfen für Kontaktlinsen sollte man auch im Büro vorrätig haben. Manchmal ist der Arbeitsplatz auch nicht optimal eingerichtet und sorgt dadurch für zusätzliche Probleme. Wichtig ist auf den richtigen Lichteinfall zu achten. Am besten stellt man den Bildschirm parallel zur Lichtquelle auf und arbeitet wenn möglich bei Tageslicht. Der richtige Abstand vom Bildschirm zum Auge hängt von der Größe des Monitors ab. Am besten sind höhenverstellbare Modelle. Wenn man geradeaus schaut, sollte die Oberkante des Bildschirms ein wenig unter der Geraden liegen. Um die Arbeit für die Augen zu erleichtern, wählt man eine möglichst große Schrift. Mit einigen einfachen Maßnahmen kann jeder selbst den Augen etwas Gutes tun. Einige Tipps dazu sind:

  • Immer wieder bewusst blinzeln
  • Regelmäßig einen Punkt in der Ferne fokussieren, der Blick aus dem Fenster tut den Augen gut
  • Mit den Händen beide Augen abdecken und dem Sehorgan somit eine Pause gönnen
  • Sanfte Gesichtsmassage von der Stirn über die Augen bis hin zu den Ohren
  • Regelmäßige Pausen – am besten an der frischen Luft
  • Ausreichend lüften – jedoch nicht im Zug sitzen
  • Auf angenehmes Raumklima achten: im Winter nicht überheizen, im Sommer die Klimaanlage auf möglichst niedriger Stufe laufen lassen
  • Eventuell Luftbefeuchter aufstellen

Viele Menschen trinken generell zu wenig, gerade auf die ausreichende Flüssigkeitszufuhr sollte man im Büro jedoch unbedingt achten. Zwei Liter kalorienfreie Flüssigkeit, am besten Wasser, tun dem ganzen Körper und auch den Augen gut. Sind die Augen an einem besonders stressigen Tag stark in Mitleidenschaft gezogen, schaffen kalte Umschläge Abhilfe. Außerdem sollte man in der Schreibtischschublade immer Augentropfen aufbewahren. Der Augenarzt oder Apotheker berät kompetent über die passenden Produkte bei trockenen und gereizten Augen.


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