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So startet man richtig seine Karriere – frühzeitig Glaubenssätze erkennen und brechen

Manche Menschen stecken Zeit ihres Lebens im berühmt-berüchtigten Hamsterrad fest, und stellen sich möglicherweise öfters Fragen wie „War das jetzt alles?“ oder „Was wäre, wenn ich jetzt einfach kündigen und mein eigenes Ding machen würde?“. Ist man erst einmal in einer solchen Maschinerie drin, fällt es vielen schwer, herauszukommen. Zu groß ist die Angst vor der Ungewissheit. Was ist, wenn man scheitert? Man versucht dann, sich mit verbalen Beruhigungspillen wie „So schlecht ist es hier doch gar nicht“ ruhigzustellen, aber die Unzufriedenheit bleibt. Doch es gibt Möglichkeiten, diese Denkmuster zu durchbrechen.

Die Kindheit prägt uns unsere Glaubenssätze auf

Von Kindesbeinen an wird man von den Eltern geprägt. Was diese einem vorleben, wird man auch in sein Erwachsenenleben mittragen. So lernt das Kind von Eltern, die als Angestellte oder Arbeiter tätig sind, zum Beispiel, dass Bildung Mittel zum Zweck ist: beispielsweise um einen sicheren und gutbezahlten Bürojob zu bekommen, damit man es später einmal besser hat als die Eltern. Das Eingehen von Risiken ist dabei verpönt und wird als gefährlich dargestellt.

Im Gegensatz dazu bekommt ein Kind von Unternehmereltern vermittelt, dass es sich lohnt, Risiken einzugehen. Es wächst damit auf, dass jedes Jahr Investitionen in verschiedenen Bereichen getätigt werden – und auch, dass es dabei Misserfolge und Fehlinvestments geben kann. Und dennoch entschließt sich das Kind in den seltensten Fällen für einen Karriereweg im Angestelltenverhältnis. Seine Glaubenssätze sind nämlich fundamental anders.

Limitierende Glaubenssätze

Häufig entscheiden sich junge Menschen aus Angst für den sicheren Weg im Angestelltenverhältnis, obwohl sie vielleicht lieber etwas anderes tun würden. Gerechtfertigt wird die Entscheidung damit, indem man die negativen Aspekte des Unternehmertums besonders hervorhebt: Selbstständigkeit ist mit viel Stress und einem hohen Risiko verbunden, der Markt ist gesättigt, oder die Konkurrenz ist zu groß.

Man gibt auf, bevor man angefangen hat. Die limitierenden Glaubenssätze sind fest ins Gehirn gemeißelt und werden als die ultimative Wahrheit angesehen, an der es nichts zu rütteln gibt.

Wie durchbricht man diese limitierenden Glaubenssätze?

Aus dieser negativen Denkspirale auszubrechen, ist nicht leicht. Oft fehlt einem der Mut, etwas Neues auszuprobieren, vor allem wenn man nicht nur sich selbst gegenüber Verantwortung hat.

Ein neues Umfeld kann dabei helfen, eine neue Perspektive zu gewinnen. Das Unternehmer-Ehepaar, Fuat und Marta Akar sind Business-Coaches und Mentoren für Selbständige und Unternehmer. Sie sagen hierzu: „Man ist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen man sich täglich umgibt. Wenn man sein Umfeld ändert, ändert man automatisch auch seinen Blick auf gewisse Dinge. Umgibt man sich zum Beispiel regelmäßig mit fünf Freunden, die alle Unternehmer sind, drehen sich die Gespräche um ganz andere Dinge, als wenn man sich mit fünf Freunden umgibt, die allesamt als Angestellte tätig sind.“

Die Unternehmerfreunde können daher als Inspirationsquelle dienen und einen dazu animieren, selbst Unternehmer zu werden.

Dazu 2 plakative Beispiele: Die einen tauschen sich darüber aus, wie sie den Gewinn steigern.

Die anderen darüber, dass der Chef schon wieder die Gehaltserhöhung abgelehnt hat.

Bei all den Themen aus dem persönlichen Umfeld erinnern Fuat und Marta immer daran: „bringt dich das jetzt wirklich deinen Zielen näher?“

Mit einem Coach oder Mentor kann man diesen Effekt ebenfalls erreichen. Denn mit ihm oder ihr hat man ein Vorbild, das einem zeigt, wie der Weg aus dem Hamsterrad heraus aussehen kann. Der richtige Coach ist diesen Weg selbst gegangen, hat die limitierenden Glaubenssätze über Bord geworfen, sehr wahrscheinlich hat dieser auch Bruchlandungen erlitten, aber trotzdem nicht aufgegeben. Das dient als Inspiration und gibt jungen Menschen Mut, ihren eigenen Weg zu finden.

Fuat und Marta betonen: „Alles fängt mit unseren Gedanken an, du zu unseren Handlungen werden und zu unseren Ergebnissen führen.“

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